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Erkältungszeit

Das sehr wechselhafte, feuchtkalte Wetter im Herbst ermöglicht es einer Reihe von Erregen nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei unseren Haustieren ein als Schnupfen bezeichnetes Krankheitsbild hervorzurufen. An einer Erkältung beteiligen sich eine Reihe von unspezifischen Keimen, beispielsweise Viren zu denen sich dann Bakterien wie Streptokokken gesellen können. Die meisten Erreger sind harmlos, erobern den Körper jedoch recht hartnäckig. Dabei spielt es keine Rolle, ob das neue Zuhause für den Keim ein Hund, eine Katze oder ein Mensch ist. Die Unspezifität der Erreger sorgt dafür, daß eine Anpassung an nahezu jeden Wirt möglich ist. Die Infektion wird durch Tröpfchen beim Niesen verbreitet. So ist es nicht verwunderlich, daß beispielsweise ein Hund sich bei seinem kranken Herrchen anstecken kann. Das körpereigene Abwehrsystem übernimmt in den meisten Fällen die Vernichtung der Eindringlinge. In manchen Fällen muss etwas nachgeholfen werden.

Eine einfache Erkältung sollte jedoch nicht mit Zwingerhusten, Katzenschnupfen oder dem ansteckenden Kaninchenschnupfen vervechselt werden, die deutlich schwerwiegender sind.

Zwingerhusten zeichnet sich aus durch kräftige Hustattacken mit hartem, trockenem Hustenreiz. Die erkrankten Hunde sind sehr ansteckend für nicht geimpfte Hunde.

Der Katzenschnupfen ist für Katzen eine schwere Infektion von Nase, Mund und Augen. Die Erreger können zu schweren Folgeschäden führen.


Echinacin wird aus dem Presssaft der Echinacea purpurea gewonnen und häufig zur Abwehrsteigerung bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Als alkoholische Lösung ist es für die Anwendung beim Haustier nicht sehr geegnet, da Haustiere die Einnahme von Alkohol häufig verweigern. Für Katzen und Heimtiere können sie in starker Verdünnung eingesetzt werden. Besser geeignet sind geruchs- und geschmacksneutrale Tabletten.

Ihr wichtigster Partner ist ohne Zweifel Ihr Tierarzt / Ihre Tierärztin.

Fragen Sie um Rat, Sie werden sicherlich gut beraten!


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