Verbrennungen

Allgemein

Verbrennungen bei Hund und Katze können sehr leicht unterschätzt werden, da äußere Merkmale, welche vom Menschen her bekannt sind, häufig fehlen. Hautrötung und Brandblasen als Zeichen für oberflächliche Verbrennungen können bei den Haustieren durch Hautpigmente oder dichtes Fell verdeckt werden. Zieht man an diesen Haaren und lösen sich diese dann leicht aus der Haut, so liegt eine Verbrennung mit Beteiligung der tiefen Hautschichten vor.

Unterteilung in Schweregrade

Verbrennungen werden in drei Kategorien aufgeteilt (schwierig für den Laien):

1. Grad: Es tritt nur eine Hautrötung auf, die meist nach wenigen Tagen von selbst abheilt.

2. Grad: Es bilden sich zusätzlich Brandblasen. Durch die Neubildung von Hautschichten dauert hier die Heilung etwas länger.

3. Grad: Es kommt zum Absterben von Gewebeschichten und zur Bildung des sog. Brandschorfs. Es entstehen deutliche Narben nach einer äußerst langwierigen Heilungsphase.

Bei großflächigen Verbrennungen zweiten und dritten Grades geht in den betroffenen Körperteilen viel Blutserum verloren, und es bilden sich giftige Stoffe, die nach zwei bis drei Tagen eine Verschlechterung und manchmal den Tod des Tieres bewirken. Sollten mehr als 50 % der Haut geschädigt sein, besteht kaum Hoffnung auf Genesung.

Sofortmaßnahmen am Unfallort

  • Sofort Kühlung unter fließendem Wasser
  • Anschließend 10 bis 15 Minuten entweder Eisbeutel oder Eiskompressen auflegen
  • Vorsichtig trockentupfen und mit steriler Gaze abdecken
  • Verboten sind Brandpuder und Brandsalben!
  • So schnell wie möglich in eine Tierklinik   fahren (Nottierarztsuche)

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