Transport
Kleine Hunde und Katzen werden in einen ausreichend großen Korb oder Karton verbracht. Dabei sollte man die Hände vorsichtig so unter das verletzte Tier gleiten lassen, dass die eine Hand unter der Schulter und die andere Hand unter dem Becken zu liegen kommt. Dann wird das Tier behutsam durch Anheben der Hände hochgehoben und anschließend in einen Korb gelegt. Bei den Bewegungen ist darauf zu achten, dass der Kopf möglichst waagerecht gehalten wird. Gegebenenfalls kann man das Tier mit der einen Hand auch am Nackenfell hochziehen, wobei gleichzeitig die zweite Hand das Becken von unten abstützt.
Große Hunde können in einer Decke transportiert werden. An jedem Ende zieht ein Träger die beiden Zipfel fest zusammen, um dann die Decke mit dem darin in Längsrichtung liegenden Hund hochzuheben, vergleichbar mit der Lage in einer Hängematte.
Man kann den Hund aber auch auf einem Brett oder einer Trage transportieren, jedoch sollte eine Begleitperson nebenhergehen, die verhindert, dass der Hund herunterfällt.
Wenn man keine Hilfsmittel zur Verfügung hat, muss man den Hund auf den Armen tragen. Dies ist leichter durchzuführen, wenn zwei Personen den Hund gemeinsam tragen. Dazu muss der am Kopf befindliche Helfer einen Arm hinter den Vordergliedmaßen unter dem Brustkorb hindurchschieben und mit dem anderen Arm den Hals von vorne umgreifen. Die am Hinterende befindliche Person muss lediglich einen Arm vor den Hintergliedmaßen unter dem Bauch platzieren. Jetzt müssen beide Personen zeitgleich den Hund hochheben. Ist man jedoch alleine, muss man den Hund so anheben, wie das für die am Kopf befindliche Person weiter oben beschrieben wurde, allerdings muss die hinter den Vordergliedmaßen befindliche Hand weiter hinten am Bauch zu liegen kommen, damit die Last beim Heben gleichmäßig verteilt ist.
Abschließend muss nochmals eindringlich darauf hingewiesen werden, dass man mit Abwehrreaktionen des Tieres rechnen muss. Es kann sich als sinnvoll erweisen, durch gezielte Maßnahmen einen Schutz vor dem Tier zu bewirken. Kleine Hunde und Katzen lassen sich eventuell in eine Decke einwickeln, außerdem kann man sich durch dicke Handschuhe schützen. Großen Hunden kann man die Schnauze mit einem geeigneten Hilfsmittel (Strick, Damenstrumpf, Krawatte o.Ä.) zubinden oder man legt einen Maulkorb an.
Hamburger Tierspital
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