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Impfung von Katzen

Allgemeines
Vor allem Katzen, die über Freigang verfügen sollten durch Schutzimpfungen gegen Infektionskrankheiten geschützt werden. Die gefährlichste Infektionskrankheit ist die Tollwut, da diese Erkrankung von einer infizierten Katze auf den Menschen übertragen werden kann (Zoonose). Besonders Revierkämpfe unter Katern führen häufig zu Verletzungen. Diese öffnen Infektionskrankheiten Tür und Tor wie beispielsweise der Katzenleukose, Katzen-AIDS und FIP. Auch reine Hauskatzen sollten einen Impfschutz erhalten. Katzenseuche (Parvovirose), Katzenschnupfen und Chlamydienschnupfen können auch in die Wohnung durch Personen eingeschleppt werden.

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Schutzimpfung von Katzen
  1. Katzenschnupfen
  2. Katzenseuche (Parvovirose)
  3. Tollwut
  4. Leukose / FeLV
  5. FIP
  6. Borreliose
  7. Bordetellen-Zwingerhusten
  8. Dermatomykosen (Hautpilzerkrankungen)
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Von uns empfohlenes Impfschema für Hauskatzen

Die Katzen werden zunächst im Alter von 8 Wochen gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und gegebenenfalls gegen Chlamydienschnupfen geimpft.

Nach drei bis vier Wochen erfolgt dann die Auffrischung durch die Wiederholungsimpfung. Da in einem sehr kurzen Zeitraum das Abwehrsystem erneut mit den Viren von Katzenseuche und Katzenschnupfen konfrontiert wird, wird eine sogenannte Boosterung der Impfwirkung erreicht (Booster aus der englischen Sprache = Verstärkung). Die Abwehrzellen werden ganz wild und vermehren sich stark. Da diese Zellen sich im Laufe der Zeit abbauen oder zerstört werden, muss eine jährliche Wiederholung der Impfung erfolgen.

Katzen, die künftig auf Auslandsreisen mitgeführt werden sollen, müssen noch zusätzlich gegen Tollwut geimpft werden. Die Tollwutimpfung kann im Zusammenhang mit der Nachimpfung erfolgen oder anschließend nach drei bis vier Wochen als getrennte Impfung gegen Tollwut erfolgen.

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Von uns empfohlenes Impfschema für Katzen mit Freigang

Nachdem die bereits beschriebene Grundimpfung erfolgt ist, kann im Anschluss eine Blutentnahme zur Untersuchung von bereits vorhandenen Leukoseviren im Blut und vom FIP-Antikörper-Titer erfolgen. Tiere mit einem negativen Testergebnis werden im Anschluss gegen Leukose und gegen FIP geimpft. Eine Boosterung der Impfung sollte nach drei bis vier Wochen erfolgen. Bei Katzen mit Freigang in Tollwut gefährdeten Bezirken, sollte zur besseren Sicherheit auch die Tollwutimpfung geboostert werden.

Eine Wiederholungsimpfung sollte in regelmäßigen jährlichen Abständen erfolgen, um den Impfschutz aufrecht zu erhalten. Wir empfehlen jedoch zwei zeitlich unterschiedlich gelegene Termine, so dass Katzenschnupfen, Katzenseuche und Tollwut getrennt von Leukose und FIP geimpft werden. Auf diese Weise lässt sich ein optimaler Schutz erzielen.

Wird ein Impftermin mehr als drei Monate überzogen, sollte eine Grundimmunisierung mit Auffrischung durchgeführt werden!

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