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Impfung von Stinktieren (Skunks)

Allgemeines

Stichting Het Stinkdier
Stinktiere werden in den USA seit langem als Heimtiere gehalten. In Europa hingegen beginnt erst jetzt ein Interesse an diesen possierlichen Tierchen zu erwachen. In Deutschland wird es eher selten als Heimtier gehalten, dennoch kommt es gelegentlich vor, dass ein solches Tier in einer tierärztlichen Praxis oder Klinik vorgestellt wird. Da diese Tiere sehr neugierig sind und kaum natürliche Feinde haben, gehen sie offen auf andere Tiere zu. Ein zahmes Stinktier verwildert jedoch schnell in der freien Wildbahn. Der Urinstinkt des Wildtieres versiegt also nie ganz und ein gewisses Risiko der Unberechenbarkeit bleibt bestehen. Da sie mit den Mardern verwandt sind, können sie an den gleichen Infektionskrankheiten leiden und brauchen aus diesem Grund eine gute Schutzimpfung.

Skunk - der Weltenbummler, von Kanada und Nordamerika aus nach Chile und bis nach Europa.

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Mögliche Impfungen beim Stinktier

Die ersten drei Impfungen erfolgen am besten mit einem Kombinationsimpfstoff bei Jungtieren im Alter von 6 Wochen. Zu diesem Zeitpunkt sollten auch die Stinkdrüsen entfernt werden, die zu diesem Zeitpunkt noch die Größe einer Kirsche haben. Die Auffrischungsimpfung sollte nach 4 bis 6 Wochen erfolgen.
  1. Staupe
  2. Infektiöse Leberentzündung (Hcc)
  3. Leptospirose
  4. Katzenseuche

    Die Erstimpfung gegen jede dieser viel Erkrankungen wird im Alter von 8 Wochen durchgeführt. Die Wiederholung sollte unbedingt nach 4 Wochen erfolgen und dann alle 12 Monate.

  5. Tollwut: Erstimpfung im Alter von 4 Monaten. Da es sich um ein Wildtier handelt, ist diese Impfung sehr wichtig!
  6. Bordetellainfektion: Der bakterielle Zwingerhusten kann eigentlich jederzeit geimpft werden, wenn Bedarf besteht, z.B. auf Grund eines erhöhten Infektionsrisikos.
  7. Dermatomykosen: Gegen Hautpilzerkrankungen gibt es momentan keine für das Skunk zugelassenen Impfstoffe.

Die Impfungen 1 bis 5 sollten jährlich aufgefrischt werden; dabei können diese Impfstoffe in einer einzigen polyvalenten Impfspritze verabreicht werden.

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