Die Giardiose ist auch für den Menschen ansteckend. Wenn Sie freilaufende Katzen haben, sollten Sie den Kot Ihrer Tiere regelmäßig untersuchen lassen, da die Katzen nicht selten ihre "Schätze" in einem Sandkasten (Kinderspielplatz) vergraben.. Aber auch der Kot von Hunden sollte eingesammelt werden und mit einem Kunststoffbeutel im Müllbehälter entsorgt werden!
Vor allem beim Chinchilla können Giardien im Darm häufig nachgewiesen werden! Beim Frettchen sind Giardien seltener beobachtet worden, ebenso bei Wellensittichen, Nymphensittichen und Papageien.
Der Nachweis des Erregers kann direkt im Kot durch Identifizierung der Zysten (bis zu 10 Millionen Zysten pro Gramm Kot) oder der Trophozoiten erfolgen. Ein Kopro-Antigen-Nachweis ist eine sehr empfindliche Methode, Giardien im Kot zu bestimmen. Eine Behandlung kann mit Fenbendazol oder Metronidazol durch den Tierarzt erfolgen.
Eine Impfung die für Hunde und Katzen entwickelt wurde, steht seit kurzem zur Verfügung, ist in Deutschland aber noch nicht zugelassen. Bei Bedarf kann sie über die internationale Apotheke erworben werden. Die Wirksamkeit ist umstritten. Bei Züchtern oder Tierheimen, wo der Infektionsdruck sehr hoch ist, kann die Schutzimpfung begrüßt werden.