

Gaster - Ventriculus - Magen
Der Magen ist ein müskulöser Sack, der in der Schleimhaut unterschiedliche Drüsen enthält, die Verdauungsfermente produzieren. Die Kardia (Magenmund) enthält verästelte und aufgekräuselte Drüsen, die gegen die starke Magensäure einen Schutzfilm für die Magenschleimhaut bilden. Die Schleimhaut des Magenfundus enthält den größten Anteil der dicht gelagerten Verdauungsdrüsen. Es können vier Drüsentypen unterschieden werden, 1.- Schleimzellen, 2.- Hauptzellen die
Pepsinogen produzieren, 3.- Wandzellen die
Salzsäure bilden und 4.- argentaffine Zellen, die Magenhormone wie Gastrin bilden. Die Pylorusdrüsenschleimhaut ist dünner. Die Drüsen enden in Magengrübchen. Sie bilden Darmhormone und produzieren einen leicht alkalischen Schleim, der den Darm für das Verdauungsgut vorbereitet. Die unterschiedlichen Flächen für die Schleimhautbereiche unterscheiden sich sehr bei den verschiedenen Tierarten.