darmverschluss
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Allgemeines
Ein Darmverschluss liegt dann vor, wenn die Passage des Futterbreis durch den Darm eingeschränkt oder blockiert ist. Als auslösende Faktoren kommen > Fremdkörper, > Darmverdrehungen (Volvulus) oder > Darmeinstülpungen (Invaginationsileus) und > Darmtumore in Betracht. Aber auch Nerven- und Durchblutungsstörungen können einen paralytischen Ileus verursachen, bei dem es durch die > Lähmung des Darmes zu Passagestörungen kommt. Beim paralytischen Ileus ist die Sterberate die größte, da die von 



Fremdkörper
Der Darmverschluss (Ileus) der durch einen Fremdkörper verursacht wird, ist in der Paxis sicherlich der häufigste. Junge Tierwelpen fressen alle möglichen Gegenstände in sich hinein. Diese können den Darm erreichen und zur Verstopfung führen. Als Fremdkörper konnten wir Gummispielzeug und Teile von Spielzeug entfernen. Aber auch Murmeln, Steine, Knöpfe, Faxkabel, Haarballen, Wurstpellen und vieles mehr.
Bei der Röntgenaufnahme handelt es sich um den verursachenden Stein bei einem einjährigen Cocker, der mit dem Stein spielte. Als der Besitzer versuchte, dem Tier das Spielzeug wegzunehmen, verschluckte der Hund den relativ großen Stein. Da der Hund zunächst keinerlei 





Darminvagination/Invaginationsileus
Bei der Darmeinstülpung oder Invagination kommt es zur Lähmung eines Darmabschnittes, wobei anschließend der gesunde Abschnitt über den erkrankten robbt. Dabei wird die Durchblutung des Darmsegmentes erheblich gestört. Schließlich erliegt sie, was den Gewebsuntergang (

Darmverdrehungen (Volvulus) können auch zu einem Darmverschluss oder zur Abschnürung der Blutversorgung im Darm führen. Ein Volvulus ist verhätnismäßig selten, stellt jedoch einen sehr ernstzunehmenden Notfall dar, der schnell zum Tod des betroffenen Tieres führen kann. In einigen Fällen kann auch eine Darmschlinge in eine Bruchpforte fallen (am häufigsten Nabel- oder Leistenbruch). Durch den durch die peristaltischen Wellen des Darmes vorangetriebenen Futterbrei füllt sich der Darm im Bruchsack und schnürt sich selbst die Blutversorgung ab. Auch hier kommt es zum mechanischen Darmverschluss. Ist der Bruchsack hart und lässt sich nicht mehr zurückdrücken, handelt es sich um einen wichtigen medizinischen Notfall. Bitte suchen Sie nach telefonischer Anmeldung eine notdienstbereite 

Nervenlähmung/Paralytischer Ileus
Der paralytische Ileus ist eine Nervenlähmung, die beispielsweise durch bakterielle Giftstoffe oder Zellgifte, Thrombosen oder Embolien (Gefäßverschluss), Rückenmarks- oder Nervenschädigungen verursacht wird.
Auf der Röntgenaufnahme links ist der "normale" Darm deutlich als dünner Strich sichtbar. Das Röntgenkontrastmittel zeichnet den gelähmten Darmabschnitt als blasse, "dicke Wurst" mit etwa dem zehnfachen Durchmesser des "normalen" Darmes ab. Im gelähmten Darmabschnitt befindet sich angestaute Flüssigkeit, die nicht mehr transportiert wird. Das Kontrastmittel gelangt überwiegend durch 

Tumor




Die Tumore des Darmes können im Allgemeinen als bösartig angesehen werden. Sie erlauben bis zu einem sehr fortgeschittenen Stadium eine Darmpassage des Verdauungsbreies. In einigen Fällen entarten umliegende 

Anzeichen
Beachten Sie bitte, dass diese Anzeichen nicht unbedingt wie beschrieben auftreten müssen. Tiere zeigen durch ihren Instinkt erst sehr spät ihre Gebrechen. Bitte achten Sie auf Ihr Tier und gehen Sie frühzeitig zu Ihrem Tierarzt! Dieser kann unter Umständen nicht sofort die 

Therapie
Egal welcher Mechanismus für einen Darmverschluss verantwortlich ist, die Therapie der Wahl ist immer der chirurgische Eingriff. Dieser sollte möglichst frühzeitig erfolgen. Da in den meisten Fällen ein Teil des erkrankten Darmes entfernt werden muss, wird der erste Abschnitt der Nachbehandlung in der Tierklinik erfolgen müssen. Die Anfütterung muss unter tierärztlicher Aufsicht erfolgen, um Komplikationen frühzeitig erkennen und beheben zu können.
Bitte gehen Sie rechtzeitig zum Tierarzt. Nur so kann das Leben Ihres Lieblings gerettet werden!
Hamburger Tierspital
Klinik für Hunde, Katzen und Heimtiere - Ihr Spezialist für ein langes und gesundes Tierleben!
Bismarckstraße 11120253 Hamburg
Telefon: 040 / 420 88 88
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