Influenza - Grippe
Definition | 







Allgemeines
Die 









Alle Jahre kommt die Grippe des Menschen wieder. Dabei starben in der Epidemie von 2002/2003 alleine in Deutschland 16.000 erkrankte Personen. Selbst bei durchschnittlichen Grippeepidemien sind 5.000 bis 8.000 Tote in Deutschland zu beklagen. Durch immer wieder neue Rekombinationen der Grippeviren kommen immer wieder mehr oder weniger aggressive Influenzaviren in Umlauf.
Erreger - das Virus
Die Influenzaviren gehören zum Genus (Geschlecht) der Orthomyxoviren. Influenzaviren können in die Serotypen A, B und C gegliedert werden. Alle 3 Serotypen kommen beim Menschen vor, nur die Serovariante vom Typ A konnte auch beim Pferd, Schwein und Vogel (Geflügelpest) nachgewiesen werden. Da Viren vom Typ A am verbreitetsten und aggressivsten sind, ist diese hier als wichtigste Gruppe zu betrachten. Die Viren bestehen aus sphärischen Teilchen von 80-100 nm.
An der Oberfläche des Virus befinden sich Spikes (Fortsätze), die dem Virus die Affinität zu Schleimhäuten verleihen und beim Einschleusen in die Wirtszelle helfen. Diese Spikes bilden Oberflächenantigene, die im Verhältnis 5:1 aus hämagglutinierenden (blutverklumpenden) Spikes (rot; H) und Neuraminidase-haltigen Spikes (



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Übertragung
Die Übertragung der Viren erfolgt beim Menschen häufig durch Tröpfcheninfektion. Die Abb. rechts zeigt eine Person beim Niesen. Aufgenommen mit Stroboskopblitz und einer Hochgeschwindigkeitskamera, konnten die kleinen Tröpfchen sichtbar gemacht werden, die bei nur einer einzigen Niesattacke in den Raum geschleudert werden. Bei genauer Betrachtung der Wolke vor dem Gesicht können kleinste Tröpfchen und Schleimfäden erkannt werden, die nur von einem anderen Wirt eingeatmet werden müssen. Bei Pferden und Schweinen findet die 

Krankheit
Influenzaviren gelangen durch die Hilfe eines Sekrettröpfchens in die Atemwege eines gesunden, aber exponierten Tieres. Das Virus verfügt über eine hohe Affinität zu den Schleimhautzellen (Epithelien) der Atemwege. Durch die hämagglutinierenden Moleküle auf den Spikes dockt das Virus an Kohlenhydratmoleküle in der 









Pferde 

-Influenza:


Verursacht durch Influenzaviren vom Typ A equi 1 und equi 2. Die Inkubationszeit beträgt 1-3 Tage. Die Krankheit verläuft mit 



Schweine-Influenza:
2 -3 Tage nach der Infektion beginnt die Schleimhaut der oberen Atemwege abzusterben. Die Tiere sind ruhiger, appetitlos, haben Fieber, trockenen Husten, Nasenausfluss und eine Bindehautentzündung. 4-6 Tage nach der Infektion kann eine Lymphknotenschwellung auftreten und in mehreren Bereichen der Lungen können sich eitrige Herde entwickeln. In einem Stall erkranken meistens 25 -40 % der Tiere. Einige Tiere zeigen keine 

Geflügel 

-Influenza:


Siehe Geflügelpest. Sie ist eine hochinfektiöse Krankheit von Hühnern, Enten und einigen Wildvögeln.
Influenza des Menschen:
Sie ist besser als Grippe bekannt, jedoch nicht mit einer Erkältung zu verwechseln. Nach einer Inkubationszeit von 1-3 Tagen treten Halsschmerzen, Niesen, Husten, Fieber mit Schüttelfrost, Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen auf. Die bei der Grippe auftretende Bindehautentzündung, Pharyngitis (Rachenentzündung) und Bronchitis kann sich leicht zur Pneumonie (Lungenentzündung) ausweiten und wird oft von Durchfall und Erbrechen begleitet. Wenn keine Komplikationen auftreten, hat das Abwehrsystem die 

Diagnose
Die Diagnose kann nur vom 



Therapie
Beim Tier gibt es keine Therapie. Durch 

Beim Menschen gilt die Ruhigstellung (Bettruhe) als sehr wichtig. Durch antivirale Stoffe wie Zanamivir und Oseltamivir kann das Virus an der Fortpflanzung gehindert werden, wenn die 

Vorbeugung
Da die Exposition meist nicht vermieden werden kann und das Virus hoch infektiös ist, sollte man auf einen guten Impfschutz zählen. Für Pferde stehen Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung. Diese sind jedoch nur sinnvoll, wenn alle Tiere im Stall diesen Impfschutz erhalten. Auch für 

Für den Menschen wird jedes Jahr ein neuer Cocktail zur 



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