Flöhe
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Allgemeines:
Der Floh gehört zur Klasse der Insekten, da er über sechs gegliederte Beine verfügt, jedoch nicht über Flügel, die eigentlich für diese Klasse charakteristisch sind. Flöhe bilden eine eigene Ordnung mit etwa 1.550 Arten und 16 Familien, wovon ungefähr 70 Arten in Europa heimisch sind. Die wichtigsten sind Pulex irritans (Menschenfloh), Ctenocephalides canis (Hundefloh), Ctenocephalides felis (Katzenfloh). Aber andere warmblütige Tiere wie Marder, Maulwürfe, Vögel etc. haben speziell an die jeweilige Spezies angepasste Flöhe.
Flöhe sind eine sehr alte Tierart, die ihren Fortbestand meisterhaft gesichert hat.
Morphologie:
Ein Floh erreicht eine Länge von 1,5 - 4,5 mm. Zur schnellen Fortbewegung verfügen diese Tiere über sehr kräftige Sprungbeine, mit denen sie aufgrund eines besonderen Eiweißstoffes, dem Resilin, extreme Sprünge von bis zu 80 cm ausführen können. Flöhe besitzen keine Facettenaugen wie andere Insekten, sondern einlinsige Punktaugen. Die Mundwerkzeuge sind zu einem kombinierten Stech- und Saugwerkzeug entwickelt. Charakteristisch für Flöhe ist auch der seitlich abgeflachte Chitinpanzer, der eine Fortbewegung durch Haare und dichtes Fell erlaubt.
Die Ctenidien (Zahnkämme) und die nach hinten gerichteten Borsten an Beinen und Körper des Flohs verhindern, dass ihre Wirtstiere sich ihn durch Kratzen aus dem Fell kämmen können.
Entwicklung:
Der Entwicklungszyklus der Flöhe dauert bei Zimmertemperatur 3 - 5 Wochen, unter ungünstigen Bedingungen kann sich der Zeitraum auf bis zu 30 Wochen verlängern.

- ausgewachsene Flöhe
- Eiablage in der Umgebung oder auf dem Wirt
- Larvenstadium
- Puppenstadium
- Floh nach dem Schlüpfen
- Floh nach der ersten Häutung
Flöhe sind sehr kleine Tiere, die erst unter dem Mikroskop detaillierte Einzelheiten erkennen lassen. Das Weibchen hat einen zierlicheren Körper als das Männchen, legt jedoch eine große Anzahl an Eiern.


Floh-Eier (weiß), etwa 0,5 mm groß. Sie sind nicht klebrig und lösen sich leicht aus dem Fell, um in der Umgebung ausgebrütet zu werden. Die Eier werden von unseren Haustieren, wie Hund und Katze, in der Umgebung (Wohnung) verteilt. Der Flohkot ist dunkel und bildet die Nahrung für die Larven im Gelege. Die Hülle der Eier schützt vor Insektenvernichtungsmitteln (Insektiziden).
Larvenstadium
In Abhängigkeit von Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit schlüpfen nach 1 - 10 Tagen die Larven aus den Eiern. Die 

Puppenstadium
Nachdem die Larven zwei Häutungen hinter sich gebracht und ausreichend Nahrung aufgenommen haben, verpuppen sie sich. Zunächst ist der Kokon weiß mit einer klebrigen Oberfläche. An dieser haften Schmutzpartikel aus der Umgebung, um den Kokon zu tarnen. Im Kokon kann der Floh gut geschützt seine vollständige Metamorphose von der Larve zum jungen Floh durchlaufen.
Imagostadium
Nach fünf Tagen bis maximal einem Jahr schlüpft der Jungfloh aus dem Kokon, in dem er durch Stimuli wie beispielsweise Vibration, Druck oder Wärme wachgerüttelt wird. Nach dem Schlüpfen kann der Floh sofort auf ein geeignetes Wirtstier springen, um Blut zu saugen. Der Jungfloh durchläuft drei Häutungsphasen, nach denen er zum fortpflanzungsfähigen und ausgewachsenen Floh herangereift ist. Das Weibchen legt nach der Begattung ca. 20 - 50 Eier am Tag, und der 

Infektion
Die Infektion mit Flöhen erfolgt beim Kontakt mit einem Tier, das mit Flöhen befallen ist und von dem ein Flohweibchen auf den potentiellen neuen Wirt überspringt.


Nach Erreichen durchdringt der Floh mithilfe seines Rüssels die Haut. Zur Nahrungsaufnahme nimmt er nicht selten Probebohrungen vor. Auch ist der Floh sehr schreckhaft, so dass er leicht beim Saugvorgang gestört wird. Hieraus ergibt sich das typische Bild der Flohstiche beim Menschen, wo häufig mehrere Einstichstellen in der näheren Umgebung zu finden sind. Das Blut wird über das Nahrungsrohr in den Darm aufgenommen. Das Proventrikel (rot) verstärkt die Saugwirkung, wobei der Darm ausgespült und ein Teil über den Rüssel zusammen mit Speichel (grün) in den Wirt eingebracht wird. Der andere Teil der Blutmahlzeit wird als überflüssiges Blut direkt ausgeschieden und dient den Larven als Nahrung. Dieses Blut kann gefährliche 







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Diagnose:

Die Diagnosestellung ist relativ einfach und bedarf nur guter Augen, evtl. einer Lupe und eines Flohkamms. Wird das Fell, vor allem über dem Beckenbereich, gescheitelt, können häufig dunkle bis schwarze Krümel zwischen den Haaren gesehen werden. Damit diese von Sand und Dreck eindeutig unterschieden werden können, werden sie mit einem Flohkamm aus dem Fell gekämmt. Dabei können bei starkem Flohbefall auch Flöhe mit eingefangen werden. Wird der Flohkot auf ein feuchtes Blatt weißen Papiers gegeben, löst er sich im Wasser auf, und das getrocknete Blut erhält seine für Blut typische Färbung. Durch die 




Beim Menschen sind die Flohstiche sehr klein und mehrere Einstiche in kleinem Radius erkennbar. Mückenstiche sind deutlich größer. Wenn die gestochene Person 



Therapie - Bekämpfung:
Der größte Teil einer Flohpopulation lebt bei Hund und Katze nicht auf dem Wirt, sondern in dessen Umgebung. Nur etwa 5 % der Flöhe saugen Blut. Wächst die Flohpopulation zu heftig, dass Hund oder Katze nicht mehr als Nahrungsquellen ausreichen, verschmähen diese kleinen Hüpfer auch nicht den Menschen, frei nach dem Motto: "In der Not frisst der Teufel Fliegen". Eine 

Moderne Mittel zu Flohbekämpfung müssen nicht giftig für Mensch und Tier sein. Diese Präparate, sogenannte Chitinhemmer, greifen in den 







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Lassen Sie die Flöhe bitte nicht bei Ihnen auf den Tischen tanzen!

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