Kokzidiose

 

KokzidioseDie Kokzidiose ist weltweit verbreitet. Der Erreger   parasitiert in einer Vielzahl von Tierarten, wie beispielsweise Säugetieren (Hund, Katze, Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten etc.), Vögeln und Reptilien  . Die Erreger sind jedoch recht artspezifisch, sodass z. B. von einer Kokzidiose des Kaninchens keine Gefahr für den Menschen ausgeht. (Es gibt jedoch auch spezialisierte Kokzidien, die den Menschen befallen!). Da diese Parasiten   in großer Vielzahl vorkommen und sehr unterschiedliche Lebenszyklen aufweisen, soll nur das Wichtigste an dieser Stelle beschrieben werden.

Leichte Infektionen   verlaufen symptomlos. Nach massiver Ansteckung erkranken vor allem Jungtiere. Bei den Fleischfressern (Hund und Katze) wird überwiegend der Darm (sowohl Dünndarm als auch Dickdarm) parasitiert. Der Kot wird dünnbreiig oder wässerig, selten blutig. Fieber und Appetitlosigkeit mit Abmagerung des Tieses und Todesfolge sind möglich. Die Erstinfektion hinterlässt im Allgemeinen eine gute Immunität, die sogar die Ausscheidung der Eier (Oozysten) verhindern kann. Bei Tieren, für die die Kokzidie nicht spezifisch ist, werden Dormozoiten gebildet, eine Art Schlafkapsel der Kokzidie, die in einem "Dornröschenschlaf" liegt, bis das Fleisch des Wirtstieres von einem passenden Wirt gefressen wird. Bei einigen Tieren, wie z. B. Kaninchen, werden die Gallengänge befallen, oder der Parasit   durchläuft zusätzlich zur Darminfektion einen Zyklus   in der Leber. Allein für das Kaninchen sind 25 Kokzidienarten beschrieben. Durch die Vielzahl der Erreger gibt es auch eine fast unerschöpfliche Kette an Infektionsmechanismen.

Wir hoffen, dass Sie sich jetzt etwas unter der Kokzidiose vorstellen können, wenn Ihr Tierarzt   diese Diagnose   bei Ihrem Tier stellt!

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