Herzwürmer

HerzwurmerkrankungDie Herzwurmerkrankung, auch als Dirofilariose bekannt, ist eine parasitäre Erkrankung   von Hunden und Katzen.

Die ursprünglich in den tropischen und subtropischen Gebieten weitverbreiteten Erreger   sind nun von Nordamerika über Spanien in den Mittelmeerraum eingezogen.

Die Herzwurmerkrankung wird durch zahlreiche Stechmücken (weltweit mehr als 60 Moskitoarten) übertragen. Die Mücke nimmt bei der Blutmahlzeit die Larven (Mikrofilarien) auf und überträgt diese auf ein neues Wirtstier.

Die Herzwürmer können zu Herz- und Lungenerkrankungen führen, aber auch ein Befall der großen Herzgefäße und der Leber sowie eine Bauchwassersucht sind möglich.

Behandlung  

Eine Behandlung ist schwierig, da die ausgewachsenen Würmer (Makrofilarien) schwer abzutöten sind und in manchen Fällen operativ entfernt werden müssen.

Diagnose  

Herzwurmerkrankung Infektion durch MückeDie Diagnose wird durch Blutuntersuchungen gestellt. Da der Erreger sich langsam auch in Richtung Deutschland ausbreitet (in der Südschweiz, im Tessin und bis Paris ist der Erreger schon mehrfach diagnostiziert worden), ist der beste Schutz bei Reisen in die unten aufgeführten Länder eine Vorbehandlung gegen die Infektion   mit Mikrofilarien. Ihr Tierarzt   kennt die dafür notwendigen Medikamente   und hält diese für Ihr Tier bereit.

Herzwurmerkrankung Karte

Betroffene Länder:

Frankreich, Südgriechenland, Korsika, Südschweiz (Tessin), Sizilien, Spanien, Portugal, Nordamerika, Kanada, Mittel- und Lateinamerika, Afrika, südliches Asien, Pazifikregion, Australien.

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