Schmerzen behandeln

Behandlung   von Schmerzzuständen

In den unterschiedlichen Kapiteln zur Ursache des Schmerzes wurde schon zwischen schwachen und starken sowie chronischen und akuten Schmerzen unterschieden.

Dennoch: Schmerzen sind eine sinnvolle Einrichtung der Natur!

Früher mussten unsere Lieblinge nach dem einfachen Motto leben „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!" Zähne zusammenbeißen und durch. Es konnte zur Linderung maximal Aspirin verabreicht werden.

Je nach Art und Lokalisation der Schmerzen können unterschiedliche Schmerzmittel verabreicht werden!

Es sollte dennoch berücksichtigt werden, dass die Wahrnehmung von Schmerzen individuell unterschiedlich ist. Ein peruanischer Indianer im Hochland der Anden hat eine deutlich höhere Schmerztoleranz als ein verweichlichter Mitteleuropäer. So haben unsere Tiere auch ein unterschiedlich ausgeprägtes Schmerzempfinden. Eine Katze ist weniger empfindlich als ein Hund. Ein Rottweiler ist weniger schmerzempfindlich als ein Afghanischer Windhund.

Auf jeden Fall kann nur der Tierarzt   / Tierärztin die korrekte Entscheidung zu  einer optimalen Schmerztherapie treffen, die anhand der Diagnose   und der klinischen Symptomatik   am Patienten individuell ermittelt wird!

Eine übereilte Verabreichung von Schmerzmitteln durch den Tierhalter kann zur Verschleierung von Symptomen führen, die zu einer Fehldiagnose des Tierarztes / der Tierärztin führen können.

 

 

  1. Einige Medikamente   fallen unter das Betäubungsmittelgesetz und dürfen nur in Kliniken unter stationärer Betreuung des Patienten verabreicht werden.
  2. Starke Schmerzmittel müssen vom Tierarzt / Tierärztin verschrieben werden und dürfen nur unter besonderen Umständen an den Tierhalter zur häuslichen Verabreichung mitgegeben werden.
  3. Mittelstarke Schmerzmittel müssen vom Tierarzt / Tierärztin verschrieben werden. Die Behandlung kann dann vom Tierhalter in der häuslichen Umgebung nach tierärztlicher Anweisung verabreicht werden.
  4. Schwache Schmerzmittel sind in Apotheken frei erhältlich und müssen nicht vom Tierarzt / Tierärztin verschrieben werden. Hierzu zählen auch Futterergänzungsmittel, die meist als unbedenklich einzustufen sind. Sie können vom Tierhalter unter häuslichen Bedingungen verabreicht werden. Der Tierarzt / die Tierärztin sollte um Rat gefragt werden.
  5. Futterergänzungsmittel : Haben eine nicht zu unterschätzende Wirkung, können vom Tierhalter zur Schmerz- und Entzündungslinderung gut eingesetzt werden.

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