Kanarienvögel und Finkenarten
Allgemeines
Vor allem Kanarien und Finken, die in Außenvolieren gehalten werden, können durch wildlebende Vögel mit Pockenerregern infiziert werden. Züchter verfügen über eine große Anzahl an Tieren, die auf sehr engem Raum gehalten werden. Bei Auftreten eines einzigen Krankheitsfalls innerhalb des Bestandes kann eine Epidemie mit dem Verlust des gesamten Bestandes die Folge sein. Für diese Tiere ist eine Impfung sehr zu empfehlen. Leider ist der in Deutschland erhältliche Impfstoff für die 

Schutzimpfung von Kanarien und Finkenarten
- Kanarienpocken: Bei Kanarienzüchtern und größeren Beständen in Volieren sollte die erste Impfung bei Jungvögeln im Alter von vier Wochen bis spätestens Anfang Juli erfolgen. Eine jährliche Auffrischungsimpfung der erwachsenen Vögel ist sehr zu empfehlen.
- Newcastle Disease: Diese auch als atypische Geflügelpest bezeichnete
Krankheit kommt vor allem bei Hühnervögeln vor, die auch das

Reservoir für den

Erreger bilden. Es kann mittels einer speziellen Sprühimpfung ein Schutz erreicht werden. Die

Prophylaxe dürfte allerdings nur für Züchter mit großen Tierbeständen in Frage kommen.

- Yersinea pseudotuberculosis: kann mit einem stallspezifischen Totimpfstoff durchgeführt werden. Die Anfertigung eines solchen Impfstoffes lohnt nur für größere Vogelbestände.
Hamburger Tierspital
Klinik für Hunde, Katzen und Heimtiere - Ihr Spezialist für ein langes und gesundes Tierleben!
Bismarckstraße 11120253 Hamburg
Telefon: 040 / 420 88 88
Neues von Tierklinik.de auf Twitter
Gefahrenmelder
-
Fleischwurst mit Nadeln gespickt
Willstätt-Eckartsweier, 11.01.2013 von Svenja
-
Tödliche Giftköder an der Weser
Petershagen, 10.01.2013 von Felix

Hamburger Tierspital
Klinik für Hunde, Katzen und Heimtiere - Ihr Spezialist für ein langes und gesundes Tierleben!
Bismarckstraße 111
20253 Hamburg
Telefon: 040 / 420 88 88









