  Diagnose
Ihr Tierarzt wird sicherlich zunächst eine allgemeine klinische Untersuchung bei Ihrem Tier durchführen und beim Abtasten möglicherweise Veränderungen finden. Aufgrund der ganz unterschiedlichen Tumorarten werden häufig mehrere der nachstehend aufgeführten Untersuchungs-methoden notwendig.
Blutuntersuchung: Der Tierarzt kann im Blutbild Veränderungen an den Blutzellen erkennen, beispielsweise bei Tumorerkrankungen der Blutzellen (Blutkrebs). Auch stark erhöhte Serumenzyme, die auf tumorbedingte Gewebeschädigung hindeuten, können ein Hinweis sein. Tumormarker konnten sich in der Tiermedizin aufgrund der hohen Kosten leider nicht durchsetzen.
Röntgenuntersuchung: Eine ganze Reihe von Tumore die sich im Inneren des Körpers befinden, können durch ein Röntgenbild gut dargestellt werden. Vor allem Tumore in der Lunge und im Knochen sind gut darzustellen.
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Ultraschalluntersuchung: Diese bietet Einblicke in den Körper und in das Innere der Organe. Es können z.B. Herz-, Leber-, Nieren-, Darm-, Blasentumore dargestellt werden. Links ein Ultraschallbild eines Tumors auf der Brustwand einer 13jährigen Mischlingshündin. Bewegen Sie den Mauszeiger auf die Abbildung, stellt sich der Tumor gelb umrandet dar. Die schwarzen (hellblauen) Löcher sind Blutgefäße, die den Tumor mit viel Nahrung versorgen, damit er schnell wachsen kann.
Bild: Das Parenchym (Tumorgewebe) zeigt deutlich inhomogene Zonen, die teils über echoreiche, teils über echoarme Bereiche (sehr viele unterschiedliche Grauabstufungen) verfügen. In den Zwischenrippenbereichen (siehe Rippenschallschatten rot) drängt sich der Tumor vor, um in den Brustkorb einzubrechen. All die hier angeführten Zeichen zeigen die Bösartigkeit des Tumors an.
Endoskopie: Mit beweglichen oder starren optischen Geräten kann der Tierarzt Körperhöhlen und Organe (Magen, Darm, Harnwege) spiegeln,Proben entnehmen und Gewebeuntersuchungen einleiten. Bei Metastasenbildung (Tochtergeschwulste) kann der Steuungsgrad ermittelt und beurteilt werden.
Biopsien: Zur Beurteilung eines Tumors können ganz geringe Gewebeproben mit der Feinnadelaspirationstechnik, mit speziellen Biopsietechniken oder der chirurgischen Entfernung des veränderten Bereiches gewonnen werden. Diese werden anschließend der histopathologischen Untersuchung durch einen erfahrenen Veterinärpathologen zugeführt.
andere bildgebende Verfahren: Computertomographie, Kernspintomographie und Szintigraphie können weitere wertvolle Informationen über einen Tumor liefern.
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