Chronische Niereninsuffizienz
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Allgemein
Die 





Die genaue Krankheitsursache kann in den meisten Fällen nicht ermittelt werden. Mögliche Ursachen sind jedoch bakterielle 





Faktoren, die chronische Nierenerkrankungen begünstigen können
Alter:
Bei Katzen und Hunden ab dem 10. Lebensjahr verdoppelt sich das Risiko. Zum einen ist das Abwehrsystem bei diesen Tieren nicht mehr so wachsam, zum anderen werden die 

Rasse:
Nierenversagen nach chronischen Nierenerkrankungen ist nach akuten Nierenerkrankungen möglich durch die vorangegangene Schädigung des Nierengewebes durch Zellgifte der 





Umweltfaktoren:
Einige verbreitete Chemikalien wie phenolhaltige Desinfektionsmittel, > Frostschutzmittel, schwermetallhaltige Schutzlacke und Farben die Blei-, Cadmium- oder Titan-Salze enthalten können Nierenschäden verursachen, ebenso wie einige 

Krankheiten 

:


Vorausgegangene Infektionen der Harnwege können das Auftreten von chronischen Nierenerkrankungen begünstigen, besonders wenn diese nicht ausreichend behandelt und kontrolliert wurden. Auch chronische Krankheiten, die das Abwehrsystem schwächen, wie > Katzen-AIDS, chronischer > 

Ernährungsfaktoren:
Die sorgfältige Auswahl der Futtermittel und Kontrolle des Eiweiß- und Phosphorgehaltes in der Nahrung können das Fortschreiten der Nierenschädigung bei eingeschränkter Nierenfunktion aufhalten oder zumindest verlangsamen.
Symptome
Symptome, bei denen Sie ihren Tierarzt sofort aufsuchen sollten:
- vermehrte Flüssigkeitsaufnahme
- erhöhter, häufiger Harnabsatz
- Appetitmangel und/oder Erbrechen
- Mundgeruch
- Lustlosigkeit
- Gewichtsverlust
- Durchfall
- schlechter Zustand von Fell und Haut
Für weitere Infos schauen Sie bitte in unser Kapitel der Nierenerkrankungen.
Nierenfunktion
Die Funktion der Nieren ist lebenswichtig! Eine Fehlfunktion wird im Allgemeinen erst bemerkt, wenn etwa 70 % der Nierenfunktion ausfallen.
Für detalliertere Informationen rufen Sie bitte das Kapitel Nierenerkrankungen auf.
Die Filter- und harnkonzentrierende Funktion der Nieren lässt allmählich im Alter der Tiere nach. Häufiger Harnabsatz und vermehrtes Trinken sind die üblichen 

Diagnose
Die Diagnose kann nur Ihr Tierarzt stellen. Blutiger Harn ist jedoch sehr verdächtig für eine 



- Druckschmerz beim Abtasten der Nieren
- Blutuntersuchung, Blutbild, Harnstoff, Kreatinin, Eiweiß, Albumin, Kalzium, Phosphor,
- Na+, K+, Cl- und andere.
- Urinuntersuchung, Harnstatus
- Keimisolierung und Resistenzprüfung
- Röntgenuntersuchung, Veränderungen in Größe, Form und Dichte. Kontrast z.B. Ausscheidungsurografie.
Ultraschalluntersuchung , Veränderung in Größe, und Form, Echogenität (Schalldichte), Schicht und Gewebeveränderungen, Veränderungen im Blutfluss und Strömungsverhalten.

Biopsie , Gewebeproben-Aufarbeitung durch einen Histopathologen und Mikrobiologen

Fütterung
Fütterung bei chronischer Niereninsuffizienz
Welche Anforderungen sind an die 

- Verminderung des Eiweißgehaltes im Futter jedoch ohne dass eine Unterversorgung des Körpers mit Eiweiß auftritt, so dass es zu keinem Abbau der Muskelatur kommt oder zur Schwächung des Abwehrsystems
- ein niedriger Gehalt an Phosphor (viel Phosphor ist beispielsweise in Frischfleisch und Knochen enthalten) hilft dem Fortschreiten der Niereninsuffizienz Einhalt zu gewähren
- Zusatzstoffe (spezielle Rohfasern und/oder Wirkstoffe aus Schalen- und Krustentieren) die Giftstoffe im Darm binden können und dadurch bei der Entgiftung des Blutes die Nieren entlasten
- Zusätze von Puffersalzen, die einer Übersäuerung des Blutes entgegenwirken
- ein ausgeglichener Gehalt an ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamine A-C-E tragen erheblich als Bremse der Niereninsuffizienz bei
- obwohl es sich um ein Diätfutter handelt, sollte es dem Patienten möglichst gut schmecken
Es ist sehr schwierig, ein solches Futter selber zusammen zu stellen, also wenden Sie sich bitte an einen Spezialisten in der Datenbank oder verwenden Sie eine der fertigen Verscheibungsdiäten !
Fertigfutter-Diäten
Verschiedene Hersteller bieten Diätfertigfutter an. Bei diesen handelt es sich um sehr hochwertige Futtermittel, die durch ihre sorgsam ausgewählten Inhaltsstoffe oder durch besonders aufbereitete Inhaltsstoffe auffallen.
Wichtig!
Bei Nierendiäten handelt es sich um verschreibungspflichtiges Futter. Das bedeutet, dass Ihr Tierarzt die Futterdosis bestimmt und Ihnen auch Anweisung zu ergänzenden Hilfstoffen und zusätzlichen Medikamenten gibt. Es sollten auch in bestimmten Abständen Kontrolluntersuchungen des Patienten sowie des Blutes und des Harnes durchgeführt werden.
Bitte beachten Sie, dass preiswertere rezeptfreie Nierenfuttermittel, die im Zoohandel erhältlich sind, nicht vergleichbar zu Verscheibungsdiäten sind.
Sollten Sie dennoch diese verfüttern, so ist eine sehr strenge und häufige tierärztliche Kontrolle des Patienten anzuraten!
Hamburger Tierspital
Klinik für Hunde, Katzen und Heimtiere - Ihr Spezialist für ein langes und gesundes Tierleben!
Bismarckstraße 11120253 Hamburg
Telefon: 040 / 420 88 88
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