Hunde

Die verschiedenen Hunderassen werden von der FCI = "Fédération Cynologique Internationale" (welche die Standards der Rassen ausarbeitet) in 10 Hauptgruppen eingeteilt: 1. Schäferhunde, Bouviers 2. Schnauzer, Pinscher, Molossoide, Schweizer Bouviers 3. Terrier 4. Dachshunde, Teckel 5. Spitzhunde 6. Schweiß- und Laufhunde 7. Vorstehhunde 8. Retriever, Spaniels, Wasserhunde 9. Haushunde 10. Windhunde
Herkunft | Rassen im Überblick | Haltung | Pflege | Futter | Fortpflanzung | Lebenserwartung | Impfung | Häufige 

Herkunft

Kurzbeschreibungen einiger Hunderassen:
Bobtail
Größe: Hündin ca. 64 cm; Rüde ca. 71 cm / Gewicht: ca. 25 - 30 kg / Fell: langes, zottiges, üppiges Haar mit Webmuster und dichter Unterwolle / Farbe: gescheckt, alle Grautöne, blau, Blauschimmel mit weißen Abzeichen oder ohne / Erbkrankheiten: z.B. Nabelbruch. Der Bobtail gilt als ruhig, sehr kinderlieb und wachsam. Er gehört zu einer der ältesten Schäferhundrassen und wurde vor einigen Jahrhunderten im Südwesten Englands gezüchtet. Damals diente er als Hüte- und Treibhund. Charakteristisch für den Bobtail ist der bärenhaft anmutende Paßgang und die eigenartige dumpfe Stimme. Sein englischer Name "Bobtail" bedeutet Stummelschwanz. Die Tiere brauchen viel Bewegung, und ihr Fell muß regelmäßig und intensiv gepflegt werden.
Cavalier King Charles Spaniel
Der Cavalier King Charles Spaniel ist ein kleiner, kompakter, langhaariger Hund mit einer Schulterhöhe von 32 – 34 cm und einem Gewicht von 5,5 – 8 kg. Er ist etwas größer als sein direkter Vorfahre, der King Charles Spaniel. Sein Kopf ist flach zwischen den Ohren mit einem flachen Stop. Die Nase ist gut ausgebildet und schwarz, der Fang kräftig und sich deutlich verjüngend mit einem kompletten Scherengebiss, wobei die obere Zahnreihe über die untere greift, die Lippen sind gut entwickelt, die Augen rund, groß und dunkel. Seine Ohren sind lang und hängend mit guter Befederung. Er hat einen geraden Rücken mit leicht gebogenem Hals, gut gewölbten Rippen, die Vorderläufe sind gerade, die Hinterläufe gewinkelt. Die Rute soll nicht über der Rückenlinie getragen werden. Das Kupieren der Rute, wie es früher gehandhabt wurde, ist nicht mehr erlaubt.
Weiterlesen: Cavalier King Charles Spaniel
Dackel
(auch Teckel oder Deutscher Dachshund genannt)
Größe: Hündin & Rüde ca. 25 cm / Gewicht: ca. 6,5 kg / Fell: Man unterscheidet drei Typen: Rauhhaar (dichtes, drahtiges, anliegendes Fell; Fang mit Bart; buschige Brauen), Langhaar (glänzendes, weiches, an Hals und Unterkörper langes Fell) und Kurzhaar (dichtes, kurzes, glänzendes und eng anliegendes Fell). / Farbe: 1. Einfarbig = gelb, rot, rotgelb 2. Zweifarbig: grau, schwarz, braun oder weiß jeweils mit gelben oder rostbraunen Abzeichen 3. Gestromt = gelb oder rot mit dunkler Stromung 4. Getigert oder gefleckt = unregelmäßige braune, dunkelgraue, schwarze oder rotgelbe Flecken auf grauem, bräunlichem, bis weißen Grund / Erbkrankheiten: z.B. Dackellähme, Knochenerweichung (Langhaar). Für jede der drei Haupttypen wird eine Unterscheidung in die Untergruppe Normalschlag, Kaninchen- oder Zwergdackel vorgenommen. Dackel sind intelligente, anhängliche, kinderliebe, sehr lebhafte und manchmal eigenwillige Hunde. Sie sind gute Jagdhunde und wurden bereits im 9. Jahrhundert erwähnt.
Weiterlesen: Der Dackel Teckel oder Dachshund
Deutsch Drahthaar
Der Deutsch Drahthaar ist ein großer, muskulöser Jagdhund mit einer Widerristhöhe von 61 – 68 cm beim Rüden und 57 – 64 cm bei der Hündin und einem Gewicht von 27 – 32 kg. Seine Brust ist gut ausgeprägt mit kräftigen, gewölbten Rippen. Sein Rücken ist verhältnismäßig kurz mit breiten Hüften und kräftigen Lenden. Die hoch angesetzte, starke Rute verjüngt sich zur Spitze hin. Der Schädel ist flach mit leicht abgerundeten Seiten, deutlich ausbildeten Augenbrauen und erkennbaren Stop. Der Fang ist kräftig, lang und breit, die Lefzen nicht überhängig, mit kräftigem Kiefer und großen, kräftigen Zähnen. Die mittelgroßen Behänge (Ohren) sind hoch, breit und nicht gedreht.
Weiterlesen: Deutsch Drathaar
Deutscher Boxer
Der Boxer oder Deutsche Boxer ist ein stämmiger, kräftiger Hund mit kurzem, harten und glatten Fell. Die Widerristhöhe eines Boxerrüden liegt bei 57 – 63cm, sein Gewicht bei über 30 kg. Die Hündin hat eine Schulterhöhe von 53 – 59 cm und ein Gewicht von ca. 25 kg. Er hat eine kräftige Muskulatur und einen quadratischen Körperbau. Der Kopf soll in gutem Verhältnis zum Körper stehen mit einem möglichst breiten Fang und einer dunklen Maske. Der Schädel ist schlank, kantig und leicht gewölbt. Ein deutlicher Absatz liegt zwischen Stirn und Nasenrücken. Die Nase selbst ist schwarz, breit und aufgestülpt, der Fang kräftig, die Fangzähne kräftig, lang und möglichst weit auseinander stehend, der Unterkiefer überragt den Oberkiefer, was bedeutet, dass der Boxer einen deutlichen Vorbiss hat, wobei die Lippen jedoch aufeinander liegen müssen. Die Oberlippe ist wulstig.
Weiterlesen: Deutscher Boxer
Deutsche Dogge
Die Deutsche Dogge ist ein sehr großer, eleganter und kräftiger Hund. Die Widerristhöhe beim Rüden soll mindestens 80 cm betragen, die der Hündin nicht unter 72 cm liegen. Das Idealgewicht liegt bei mindestens 46 bis 54 kg, jedoch erreichen große Tiere durchaus ein bedeutend höheres Gewicht, siehe oben. Ihr langer Kopf soll schmal und ausdrucksvoll sein mit erkennbaren Augenbrauenbögen.. Der Nasenrücken ist möglichst breit mit eher breiter als runder, schwarzer Nase und einem deutlichen Stop. Der Fang ist rechteckig mit prägnanten, dunkel pigmentierten Lefzen. Der breite Kiefer hält ein Scherengebiss mit 42 Zähnen. Die Augen sind mittelgroß und meistens dunkel (bei schwarz-weißen Doggen sind auch hellere Augen erlaubt).
Weiterlesen: Deutsche Dogge
Deutscher Schäferhund
Größe: Hündin ca. 58 cm; Rüde ca. 66 cm / Gewicht: ca. 33 kg / Fell: Stockhaarig (dichtes Deckhaar, gerade, fest anliegend) oder langstockhaarig (nicht gerade und nicht am Körper anliegend). Die langhaarige Variante (oft Altdeutscher Schäferhund genannt) darf nicht mehr zur Zucht verwendet werden. Farbe: regelmäßige braune, gelbe bis hellgraue Abzeichen auf schwarzem Grund; schwarz; grau einfarbig oder mit Abzeichen; weiß unerwünscht / Erbkrankheiten: z.B. Ellenbogen- und 

Weiterlesen: Deutscher Schäferhund
Dobermann
Der Dobermann ist ein mittelgroßer, kräftiger und muskulöser Hund, der ein sehr elegantes Auftreten hat. Die Widerristhöhe eines Rüden liegt zwischen 68 und 72 cm bei einem Gewicht von 40 – 45 kg, die der Hündin bei 63 – 68 cm bei einem Gewicht von 32 – 35 kg. Sein Körperbau ist fast quadratisch. Der Schädel ist breit und bildet von oben gesehen einen Keil mit deutlichem, aber geringen Stop. Die Nasenkuppe ist entweder schwarz (bei schwarzen Hunden) oder heller (bei Hunden mit braunem Haar) und ist eher breit als rund mit großen Öffnungen. Die Augenbrauenbögen sind gut entwickelt. Der Fang ist kräftig und tief, die Lefzen glatt und fest. Ober- und Unterkiefer sind kräftig und breit und beinhalten ein Scherengebiss mit 42 normalgroßen Zähnen. Die Augen des Dobermanns sind oval, mittelgroß und dunkel.
Weiterlesen: Dobermann
English Cocker Spaniel
Der Cocker Spaniel ist ein mittelgroßer Hund mit kompaktem Körperbau. Die Widerristhöhe des Rüden beträgt 39 – 41 cm, die der Hündin 38 – 39 cm bei einem Gewicht von12,5 – 14,5 kg. Sein Kopf ist gut entwickelt mit einem kräftigen, quadratischen Kiefer und einem vollständigen Scherengebiss. Seine großen Augen sind dunkelbraun mit straffen Lidrändern, die Ohren sind hängend, in Augenhöhe angesetzt und mit seidigem Haar überzogen. Die Nase soll farblich zum Fell passen und ist verhältnismäßig groß.
Weiterlesen: English Cocker Spaniel
Golden Retriever
Größe: Hündin ca. 54 cm; Rüde ca. 63 cm / Gewicht: ca. 29 kg / Fell: gewellt, glatt oder lang mit dichter, wasserabweisender Unterwolle und guter Befederung / Farbe: alle Gold- und Cremevarianten / Erbkrankheiten: z.B. Ellenbogen- und Hüftgelenksdysplasie, grauer Star, Knochenerweichung. Golden Retriever haben einen sanften und gutmütigen Charakter, sind kinderlieb, gehorsam, intelligent und schwimmen gerne. Die Tiere brauchen viel Bewegung und regelmäßige Fellpflege. Sie sind wetterunempfindlich und bevorzugen kälteres Klima. Mit der Zucht dieser auch als Jagdhunde eingesetzten Rasse begann man in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Anerkannt wurde sie erstmalig 1913 in England.
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Hovawart
Der Hovawart ist ein mittelgroßer, kräftiger Hund mit langem, leicht gewellten Haarkleid. Die Widerristhöhe eines ausgewachsenen Rüden beträgt 63 – 70 cm bei einem Gewicht von ca. 40 kg, die Schulterhöhe der Hündin liegt bei 58 – 65 cm und einem Gewicht von ca. 30 kg, d.h. die Hündin ist deutlich leichter als der Rüde und wird, wenn sie auch noch helles Haarkleid hat, oft mit einem Golden Retriever verwechselt. Der Hovawart hat einen kräftigen Schädel mit breiter, gewölbter Stirn und einem deutlichen Stop. Der Fang ist kräftig mit gut anliegenden Lefzen und einem starken Scherengebiss. Der Nasenrücken ist gerade, die Augen oval und dunkelbraun bis mittelbraun. Die Ohren sind dreieckig und hoch und weit auseinanderliegend angesetzt mit leicht abgerundeter Spitze.
Weiterlesen: Hovawart
Langhaar Collie
Der Collie ist ein großer, eleganter, geschmeidiger Hund. Die Widerristhöhe eines Rüden beträgt 55 – 61 cm, die der Hündin liegt zwischen 51 und 56 cm. Das Gewicht wird mit 25 – 30 kg angegeben. Charakteristisch für ihn ist sein schmaler Kopf, der von vorne betrachtet einen Keil bilden soll mit flachem Schädel, der sich an den Seiten verjüngt. Der Fang ist abgerundet, der Kiefer kräftig mit einem regelmäßigen Scherengebiss. Die Augen sind mittelgroß, mandelförmig, leicht schräg gesetzt und meistens dunkelbraun mit Ausnahme des Farbschlags blue-merle. Hier sind die Augen oft blau oder blau gefleckt, manchmal auch nur ein Auge.
Weiterlesen: Langhaar Collie
Kleiner Münsterländer
Der Kleine Münsterländer ist ein mittelgroßer Vorstehhund mit kräftigem und harmonischen Körperbau. Die Widerristhöhe beim Rüden beträgt 54 cm, die der Hündin 52 cm mit einer Toleranz von +/- 2 cm bei einem Gewicht von 18 – 25 kg. Der Kopf ist flach bis leicht gewölbt mit gering ausgeprägtem Stop, geradem Nasenrücken und einem braunen Nasenschwamm. Fang und Kiefer sind kräftig, die Lefzen kurz und braun, die Zähne groß und weiß. Die Augen sind mittelgroß und möglichst dunkelbraun, die Ohren breit, hoch angesetzt und spitz zulaufend.
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Labrador Retriever
Der Labrador ist ein mittelgroßer, kräftiger Hund.. Die Widerristhöhe eines Rüden wird mit ca. 56 – 57 cm angegeben, die einer Hündin mit ca. 54 – 56 cm. Das Gewicht liegt zwischen 25 – 34 kg. Der Schädel ist breit mit deutlich ausgeprägtem Stop. Die Augen sind mittelgroß und braun oder haselnussfarben, der Kiefer mittellang mit kräftigem Gebiss, die Ohren eng anliegend und ziemlich weit hinten angesetzt. Er soll ein sogenanntes „weiches Maul“ haben, damit er das Wild ohne 

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Pudel
Größe: Hündin & Rüde Großpudel = 45 - 58 cm, Kleinpudel = 35 - 45 cm, Zwergpudel = 28 - 35 cm / Gewicht: zwischen 5 und 30 kg / Fell: Man unterscheidet 2 Typen: Schnürenpudel (üppiges, feines, dichtes und wolliges Haar, welches Schnüre bildet - mindestens 20 cm lang) und Wollpudel (üppiges und feines Haar, dicht, wollig, gekräuselt, elastisch und gleichmäßig lang) / Farbe: silber, apricot, braun, weiß, schwarz. Erbkrankheiten: z.B. Diabetes, 

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Rottweiler
Der Rottweiler ist ein mittelgroßer, schwerer, stämmiger Hund mit kräftigem Körperbau und einem Gewicht von ca. 50 kg und einer Widerristhöhe von bis zu 68 cm beim Rüden und einem Gewicht von ca. 42 kg und einer Widerristhöhe von bis zu 63 cm bei der Hündin. Der breite Kopf hat eine mittlere Länge mit ausgeprägtem Stirnabsatz und Hinterhauptstachel. Die Ohren stehen weit voneinander und sind hängend, die mandelförmigen Augen sind dunkelbraun, der Kiefer breit mit starken Zähnen, die Lefzen schwarz mit geschlossenem Lefzenwinkel, die breite Nase ist schwarz mit großen Öffnungen und geradem Nasenrücken.
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West Highland White Terrier
Größe: Hündin & Rüde ca. 28 cm / Gewicht: ca. 7,5 kg / Fell: dichte, kurze und weiche Unterwolle; hartes ungefähr 5 cm langes Deckhaar / Farbe: reinweiß / Erbkrankheiten: z.B. Harnleitervereiterung, Taubheit. West Highland White Terrier sind sehr temperamentvolle, selbstbewußte, liebe, aber auch mutige, zähe und wachsame Hunde. Sie wurden im 17. Jahrhundert im nordwestlichen Gebiet des schottischen Hochlandes zur Jagd gezüchtet. Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie in England eingeführt, von wo aus sie sich bis nach Europa und Amerika verbreiteten. Die Tiere haben einen sehr starken Bewegungsdrang und benötigen regelmäßige Fellpflege.
Yorkshire-Terrier
Größe: Hündin & Rüde ca. 22 cm / Gewicht: ca. 2,5 kg / Fell: seidiges, metallisch glänzendes, langes und gerades Haar ohne Unterwolle / Farbe: stahlblau mit goldener Lohfarbe / Erbkrankheiten: z.B. Retinaablösung. Yorkshire-Terrier sind liebe, lebhafte, mutige und selbstbewußte Tiere. Diese kleinste der Terrierrassen wurde in der Mitte des vorherigen Jahrhunderts in der Grafschaft Yorkshire gezüchtet. Im Laufe der Jahre wurde ihre ursprüngliche Größe auf die heutige Norm verkleinert. Ihr Aufstieg zu einer der beliebtesten Hunderassen der Welt begann erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Das lange Haar bildet sich mit ca. 2 - 3 Jahren und muß regelmäßig gebürstet werden.
Zwergschnauzer
Der Zwergschnauzer ist ein kleiner, kräftiger, etwas gedrungen wirkender, rauhhaariger Hund mit quadratischem Körperbau. Die Widerristhöhe wird mit 30 – 35 cm bei einem Gewicht zwischen 4 – 8 kg angegeben. Der kräftige Kopf ist lang mit flacher Stirn und einem Stop, der durch die Brauen stark betont wirkt. Die Kiefer sind kräftig mit einem vollständigen Scherengebiss, Nasenkuppe und Lefzen sind schwarz. Die Augen des Zwergschnauzers sind lebhaft, oval, mittelgroß, dunkel und nach vorn gerichtet, seine Klappohren sind V-förmig und hoch angesetzt. Der muskulöse Hals soll schön gewölbt sein, der Rücken kräftig und kurz mit mäßig breiter Brust, die Läufe sind kräftig und stämmig. Die Rute soll naturbelassen sein mit dem Ziel einer Säbel- oder Sichelrute.
Weiterlesen: Zwergschnauzer
Haltung
Es gibt einige Fragen, die man sich vor der Anschaffung eines Hundes stellen muss:
Danach steht man vor der Entscheidung, welcher Hund es sein soll. Auch hierfür gibt es einige Kriterien, die beachtet werden müssen:
- Welches Alter soll der Hund haben (Welpe oder älteres Tier)?
- Welches Geschlecht (Hündin oder Rüde)?
- Wie groß darf er im ausgewachsenen Zustand sein (Je größer der Hund, desto größer der Platzbedarf und die Unterhaltskosten)?
- Soll es ein Rasse- oder ein Mischlingshund sein?
- Wird er auch als Wach-, Hüte- oder Jagdhund eingesetzt?
- Wieviele Jahre beträgt ungefähr die jeweilige Lebenserwartung?
- Wieviel Auslauf und Bewegung benötigt die entsprechende Rasse?
Die meisten Hunde werden innerhalb der Wohnung oder des Hauses gehalten. Große Rassen, Jagd- oder Wachhunde können auch im Garten oder einem geräumigen Zwinger untergebracht werden. In diesem Falle benötigen die Tiere eine Hundehütte zum Übernachten. Die Grundausstattung für den Hund besteht aus: Wasser- und Futternapf, Halsband, Leine, Erkennungsmarke, Pflegeutensilien (z.B. fein- und weitzinkiger Kamm, Bürste, Schere), Hundekorb mit Einlage (z.B. Decke, Kissen), sicheres Spielzeug (keine scharfen Ecken, keine abbeißbaren Teile, darf nicht so klein sein, dass es in einem Stück verschluckt werden könnte) z.B. Bälle oder Gummispielzeug aus dem Fachhandel, evtl. Reisebox. Der Standort des Korbes muss Schutz vor Zugluft bieten. Er sollte in einem ruhigen Bereich, jedoch nicht völlig vom Menschen isoliert liegen.
Pflege
Ein Hund muss 3 bis 4 x am Tag ausgeführt werden, um ihm den notwendigen Auslauf sowie die Möglichkeit, sein Geschäft zu verrichten, zu geben. Die Dauer hängt von dem Bewegungsdrang, der Größe der entsprechenden Rasse und dem Alter des Hundes ab. Das Trinkwasser muss zweimal täglich (im Sommer öfter) erneuert werden. Die Fütterung erfolgt bei erwachsenen Tieren in ein oder zwei Portionen, jeweils abends, bzw. morgens und abends. Wenn im Frühling und im Herbst der Fellwechsel stattfindet, muss der Hund jeden Tag gekämmt und/oder gebürstet werden. In der übrigen Zeit des Jahres richtet sich die Art der Fellpflege nach der entsprechenden Fellsorte. Man unterscheidet fünf Gruppen:
- Glattes Fell (wöchentlich kämmen und bürsten / nicht zu häufig baden, da sonst die wasserabweisende Schutzschicht der Haare zerstört wird)
- Seidiges Fell (täglich kämmen und bürsten / öfter baden)
- Drahthaar (wöchentlich kämmen und bürsten / alle 3 bis 4 Monate trimmen und baden)
- Langhaar mit Unterfell (wöchentlich kämmen und bürsten / im Frühjahr und Herbst einmal baden)
- Nichthaarendes, gelocktes Fell (2-3 mal pro Woche kämmen und bürsten / alle 6 bis 8 Wochen scheren und baden). Wenn der Hund über Hängeohren verfügt, muss der äußere Gehörgang regelmäßig mit einem Wattebausch gereinigt werden, um Entzündungen zu verhindern.
Vor allem bei kleinen Hunderassen ist es hin und wieder notwendig, die Krallen zu schneiden. Dafür benötigt man eine spezielle Krallenschere, die im Fachhandel erhältlich ist. Es muss darauf geachtet werden, dass die inneren Blutgefäße der Krallen nicht verletzt werden. Das Krallenschneiden kann aber auch vom Tierarzt vorgenommen werden. Da das Kauen von Knochen die Zähne nur in einem geringen Umfang gegen Zahnstein schützt, sollte man dem Hund 1 - 2 mal pro Woche mit einer im Fachhandel erhältlichen speziellen Hundezahnpasta die Zähne putzen. Wenn sich bereits Zahnstein gebildet hat, muss dieser vom Tierarzt entfernt werden.
Futter
Die Nahrung des Hundes muss Vitamine, Fett, Rohfasern, Proteine, Mineralien und Kohlenhydrate enthalten. Der Handel bietet dafür vier verschiedene Fertigfuttersorten in diversen Geschmacksrichtungen an. Erstens Trockenfutter (Wasseranteil ca. 10 - 15 %), zweitens halbfeuchtes Futter (Wasseranteil ca. 20 - 25 %), drittens Dosenvollnahrung (Wasseranteil ca. 70 % / enthält Fleisch und pflanzliche Bestandteile) und viertens Dosenfleischnahrung (Wasseranteil ca. 80 % / enthält nur Fleisch und muss deshalb zum Beispiel durch Hundekuchen ergänzt werden). Für Welpen ist ein spezielles Dosenfutter erhältlich, da diese einen anderen Nährstoffbedarf haben. Es gibt auch die Möglichkeit, das Hundefutter selbst zusammenzustellen. In diesem Falle müssen Vitamine und Mineralien zusätzlich gegeben werden. Als Abwechslung bzw. Leckerei dienen Hunde-Cracker, Fleisch-Snacks, Hundeschokolade, Hundekuchen, Innereien und Büffelhaut- bzw. große Kalbsknochen.
Fortpflanzung
Die Geschlechtsreife erreicht die Hündin mit ca. 5 bis 15 Monaten (je nach Rasse) und der Rüde mit ca. 10 Monaten (je nach Rasse). Von diesem Zeitpunkt an wird die Hündin zweimal im Jahr (Frühling + Herbst / manchmal häufiger) für ca. drei Wochen läufig. Die ein bis zwölf Jungen kommen nach einer Tragzeit von ca. 63 Tagen mit voll entwickeltem Fell, aber blind und taub auf die Welt. Sie öffnen ihre Augen nach ungefähr 10 - 14 und ihre Ohrkanäle nach ca. 13 - 17 Tagen. Die Welpen werden 3 - 5 Wochen vom Weibchen gesäugt. Danach erfolgt die Entwöhnung. Wer die Läufigkeit und die sich oft daran anschließende Scheinschwangerkeit sowie ungewollten Nachwuchs verhindern möchte, kann die Hündin kastrieren lassen. Auch eine 

Lebenserwartung
je nach Rasse ca. 9 bis 16 Jahre (Altersrekord 29,5 Jahre)
Impfung
Es existieren sechs gefährliche Infektionskrankheiten, gegen die eine Impfung möglich und notwendig ist:
- Die
Tollwut (Viruserkrankung)- Die
Staupe (Viruserkrankung)- Die Hepatitis (
Ansteckende Leberentzündung / Viruserkrankung)- Die
Parvovirose (Viruserkrankung)- Die Leptospirose (bakteriell übertragene
Erkrankung )Zwingerhusten (Viruserkrankung).
> Impfung von Hunden
Häufige Krankheiten
Es gibt viele 

- häufiges Kratzen oder Beißen an der Haut
- Reizungen an Ohr/Auge/Nase, verbunden mit Ausfluß
- Appetitlosigkeit
Apathie des Tieres- übermäßiges Trinken
- anhaltender Durchfall oder Erbrechen
- Probleme beim Absetzen von Kot und Urin
- Humpeln/Lähmungen von Gliedmaßen
- Beschwerden beim Atmen
- Krämpfe/Kollabieren
- angeschwollener Bauch
- erhöhter Haarausfall/kahle Stellen
- Blutaustritt aus einer Körperöffnung
- häufiges Niesen/Husten
- Gewichtsverlust.
Beim Auftreten einzelner oder mehrerer derartiger Symptome sollte der Hund unverzüglich einem Tierarzt vorgestellt werden, da in manchen Fällen 







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-
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