Zebrafink

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Herkunft

Zebrafink Herkunft Karte


Rassen im Überblick

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Haltung

In ihrer Heimat leben die wilden Zebrafinken in großen Schwärmen, da sie ausgesprochen gesellig sind. Deshalb sollten sie auch bei uns mindestens zu zweit in Käfigen gehalten werden, deren Maße 70 cm x 40 cm x 40 cm pro Paar betragen müssen. Die optimale Haltung stellt eine Voliere mit mehreren Pärchen dar. Der Standort muss so gewählt werden, dass er den Tieren Schutz vor Lärm und Zugluft bietet. Um Stress für die Vögel zu vermeiden, muss die Voliere/der Käfig in einem ruhigen Teil des Raumes stehen, wobei eine erhöhte Aufstellung (in Augenhöhe des Menschens) für das Sicherheitsgefühl der Zebrafinken wichtig ist. Von der Unterbringung der Tiere in einem Raucherzimmer sollte man absehen, da sie empfindlich darauf reagieren können. Um eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern, kann es nach einiger Zeit notwendig sein, die Väter und Söhne von den Müttern und Töchtern zu trennen. Als Einstreu dient Vogelsand, der über wichtige Inhaltsstoffe für Verdauung, Knochenbau, Herz- und Muskeltätigkeit verfügt. Die Käfig-/Voliereneinrichtung besteht aus: Futter- und Trinkautomaten (Näpfe werden zu schnell mit Kot und Urin verunreinigt) / Kalkstein oder Sepiaschale (zum Schnabelwetzen) / Schlafnest (z.B. ein geflochtenes Peddigrohrkörbchen oder eine ausgehöhlte Kokosnuss) / Nistmaterial (z.B. Heu, Grashalme, Moos, Federn oder Kokosfasern) / Badehäuschen (oder rauhe Steingutschale). Bei der Einrichtung von Volieren müssen mit Hilfe dichter Bepflanzungen Bereiche geschaffen werden, die es den Zebrafinken ermöglichen, im Konfliktfall auseinanderzugehen.

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Pflege

Das Auswechseln des Vogelsandes und Reinigen des Käfigs ist 2 x pro Woche notwendig. Die Erneuerung des Trink- und Badewassers muss täglich erfolgen. Um die Läufe und Zehen der Zebrafinken beweglich zu halten und vor allem für das Abschleifen der Krallen sollten verschieden dicke Sitzstangen (z.B. ungespritzte Äste von Birken oder Weiden) angebracht werden. Werden die Zebrafinken in einem eher kleinen Käfig gehalten, sollte man ihnen regelmäßige Freiflüge bieten, da das Fliegen für die physische   (Stoffwechsel   / Kreislauf) und psychische   Verfassung der Vögel sehr wichtig ist. Dabei muss darauf geachtet werden, dass Fenster und Türen geschlossen sowie die Vorhänge oder Gardinen zugezogen sind. Wenn die Tiere stets im Käfig und niemals im Zimmer gefüttert wurden, werden sie nach dem Freiflug auch immer wieder in ihren Käfig zurückkehren. Zebrafinken werden nur in wenigen Fällen nach kontinuierlicher Beschäftigung von klein auf handzahm.

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Futter

Die Nahrung besteht aus einer im Handel erhältlichen Körnermischung für Exoten  , welche durch kleine Mengen Frischfutter ergänzt wird. Dazu zählen:

  • ungespritztes Gemüse (z.B. Chicoree / Kopfsalat / Kresse / Gurkenscheiben)
  • ungespritztes Obst (z.B. Apfelstückchen / Bananenscheiben)
  • ungespritzte Wildkräuter (z.B. Vogelmiere / Vogelknöterich / Hirtentäschel / junger Löwenzahn)

Nicht aufgenommenes Frischfutter muss täglich entfernt werden, da es leicht verdirbt. Als Leckerei eignet sich besonders Kolbenhirse, die aufgrund ihres hohen Fettgehalts aber nicht zu oft gegeben werden darf, um einem Übergewicht   der Tiere vorzubeugen.

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Fortpflanzung

Zebrafinken brüten das ganze Jahr über und ziehen den Nachwuchs fast immer erfolgreich auf. Ein Gelege besteht aus 4 bis 6 Eiern, die in Abständen von einem Tag gelegt werden. Die Jungen sind blind, nackt und völlig hilflos, wenn sie schlüpfen. Nach ca. 8 Tagen öffnen sich die Augen und auf dem Rücken beginnen die ersten Federn zu sprießen. Mit 22 Tagen sind die Zebrafinken flügge.

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Lebenserwartung

ca. 9 - 10 jahre

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Impfung

Keine.

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Häufige Krankheiten

Zu den häufigsten Krankheiten der Zebrafinken zählen Erkältungen sowie Erkrankungen der Atemwege. Diese äußern sich durch trübe Augen, wässerigen Ausfluss aus den Nasenlöchern, häufiges Niesen, rasselnde oder pfeifende Atemgeräusche und aufgeplustertes Gefieder. Bei derartigen Symptomen sollte der Vogel einem Tierarzt   vorgestellt werden. Auch Knochenbrüche können sich die Tiere hin und wieder zuziehen. Mauserschwierigkeiten, Legenot beim Weibchen und Darmstörungen kommen ebenfalls vor und sind meistens auf eine falsche Haltung oder Ernährung   zurückzuführen.

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Links

Hier finden Sie weitere hilfreiche Informationen:

info

www.zebrafink.de

www.zebrafink.info

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