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Hund

Herkunft


Rassen im Überblick

Die verschiedenen Hunderassen werden von der FCI = "Fèdèration Cynologique Internationale" (welche die Standards der Rassen ausarbeitet) in 10 Hauptgruppen eingeteilt: 1. Schäferhunde, Bouviers 2. Schnauzer, Pinscher, Molossoide, Schweizer Bouviers 3. Terrier 4. Dachshunde, Teckel 5. Spitzhunde 6. Schweiß- und Laufhunde 7. Vorstehhunde 8. Retriever, Spaniels, Wasserhunde 9. Haushunde 10. Windhunde

Kurzbeschreibungen einiger Hunderassen:

Bobtail
Größe: Hündin ca. 64 cm; Rüde ca. 71 cm / Gewicht: ca. 25 - 30 kg / Fell: langes, zottiges, üppiges Haar mit Webmuster und dichter Unterwolle / Farbe: gescheckt, alle Grautöne, blau, Blauschimmel mit weißen Abzeichen oder ohne / Erbkrankheiten: z.B. Nabelbruch. Der Bobtail gilt als ruhig, sehr kinderlieb und wachsam. Er gehört zu einer der ältesten Schäferhundrassen und wurde vor einigen Jahrhunderten im Südwesten Englands gezüchtet. Damals diente er als Hüte- und Treibhund. Charakteristisch für den Bobtail ist der bärenhaft anmutende Paßgang und die eigenartige dumpfe Stimme. Sein englischer Name "Bobtail" bedeutet Stummelschwanz. Die Tieren brauchen viel Bewegung und ihr Fell muß regelmäßig und intensiv gepflegt werden.

Boxer
Größe: Hündin ca. 58 cm; Rüde ca. 61 cm / Gewicht: ca. 30 kg / Fell: kurze, glatt anliegende, glänzende Haare / Farbe: einfarbig rotbraun bis hellgelb oder dunkel bis schwarz gestromt; weiß nur dann, wenn es nicht mehr als 1/3 des Körpers bedeckt / Erbkrankheiten: z.B. Hüftgelenksdysplasie, Epilepsie, Hodentumore. Der Boxer ist ein kräftiger, gutmütiger, kinderlieber, wachsamer, intelligenter und temperamentvoller Hund. Er wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Bayern gezüchtet. Noch heute werden Boxer gern als Polizei- oder Wachhunde eingesetzt. Es muß oft mit ihm gearbeitet werden und er benötigt sehr viel Auslauf.

Cocker-Spaniel
Größe: Hündin & Rüde ca. 38 cm / Gewicht: ca. 12 kg / Fell: seidiges, langes, glattes, anliegendes Haar / Farbe: ein-, zwei- oder dreifarbiges weiß, rot oder schwarz / Erbkrankheiten: z.B. Diabetes, grauer Star, Taubheit, abartiger Beiß- und Verteidigungstrieb. Der Cocker-Spaniel ist intelligent, gelehrig, freudig und lieb. Er gehört zur Gruppe der Jagdhunde und wurde in Südengland und Wales gezüchtet. Er stellt eine sehr alte Rasse dar, die bereits im 14. Jahrhundert erwähnt wurde. Aufgrund seines starken Bewegungstriebes braucht er viel Auslauf. Sein Fell bedarf täglicher Pflege.

Dackel (auch Teckel oder Deutscher Dachshund genannt)
Größe: Hündin & Rüde ca. 25 cm / Gewicht: ca. 6,5 kg / Fell: Man unterscheidet 3 Typen: Rauhhaar (dichtes, drahtiges, anliegendes Fell; Fang mit Bart; buschige Brauen), Langhaar (glänzendes, weiches, an Hals und Unterkörper langes Fell) und Kurzhaar (dichtes, kurzes, glänzendes und eng anliegendes Fell). / Farbe: 1. Einfarbig = gelb, rot, rotgelb 2. Zweifarbig: grau, schwarz, braun oder weiß jeweils mit gelben oder rostbraunen Abzeichen 3. Gestromt = gelb oder rot mit dunkler Stromung 4. Getigert oder gefleckt = unregelmäßige braune, dunkelgraue, schwarze oder rotgelbe Flecken auf grauem, bräunlichem, bis weißen Grund / Erbkrankheiten: z.B. Dackel-Lähme, Knochenerweichung (Langhaar). Für jede der drei Haupttypen wird eine Unterscheidung in die Untergruppe Normalschlag, Kaninchen- oder Zwergdackel vorgenommen. Dackel sind intelligente, anhängliche, kinderliebe, sehr lebhafte und manchmal eigenwillige Hunde. Sie sind gute Jagdhunde und wurden bereits im 9. Jahrhundert erwähnt.

Deutscher Schäferhund
Größe: Hündin ca. 58 cm; Rüde ca. 66 cm / Gewicht: ca. 33 kg / Fell: Stockhaarig (dichtes Deckhaar, gerade, fest anliegend) oder langstockhaarig (nicht gerade und nicht am Körper anliegend) Die langhaarige Variante (oft Altdeutscher Schäferhund genannt) darf nicht mehr zur Zucht verwendet werden. / Farbe: regelmäßige braune, gelbe bis hellgraue Abzeichen auf schwarzem Grund; schwarz; grau einfarbig oder mit Abzeichen; weiß unerwünscht / Erbkrankheiten: z.B. Ellenbogen- und Hüftgelenksdysplasie, Knochenerweichung. Die Tiere haben einen muskulösen Körperbau, sind intelligent und anhänglich, müssen aber fachmännisch abgerichtet werden. Sie brauchen viel Bewegung. Der Schäferhund ist einer der am häufigsten verwendeten Arbeitshunde des Menschen. Man setzt ihn als Blinden-, Rettungs-, Fährten-, Herden-, Dienst- oder Schutzhund ein. Er wurde gegen Ende des letzten Jahrhunderts aus verschiedenen europäischen Schäferhundrassen gezüchtet.

Golden Retriever
Größe: Hündin ca. 54 cm; Rüde ca. 63 cm / Gewicht: ca. 29 kg / Fell: gewellt, glatt oder lang mit dichter, wasserabweisender Unterwolle und guter Befederung / Farbe: alle gold und creme Varianten / Erbkrankheiten: z.B. Ellenbogen- und Hüftgelenksdysplasie, grauer Star, Knochenerweichung. Golden Retriever haben einen sanften und gutmütigen Charakter, sind kinderlieb, gehorsam, intelligent und schwimmen gerne. Die Tiere brauchen viel Bewegung und regelmäßige Fellpflege. Sie sind wetterunempfindlich und bevorzugen kälteres Klima. Mit der Zucht dieser auch als Jagdhunde eingesetzten Rasse begann man in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Anerkannt wurde sie erstmalig 1913 in England.

Pudel
Größe: Hündin & Rüde Großpudel = 45 - 58 cm, Kleinpudel = 35 - 45 cm, Zwergpudel = 28 - 35 cm / Gewicht: zwischen 5 und 30 kg / Fell: Man unterscheidet 2 Typen: Schnürenpudel (üppiges, feines, dichtes und wolliges Haar, welches Schnüre bildet - mindestens 20 cm lang) und Wollpudel (üppiges und feines Haar, dicht, wollig, gekräuselt, elastisch und gleichmäßig lang) / Farbe: silber, apricot, braun, weiß, schwarz / Erbkrankheiten: z.B. Diabetes, Epilepsie, grauer Star, Taubheit. Pudel sind wachsam, treu, temperamentvoll, in der Regel freundlich, schwimmen gerne und stellen eine der ältesten Rassen dar. Sie gelten als überdurchschnittlich intelligent und wurden ursprünglich als Jagdhunde gehalten. Heute sind sie reine Haus- und Ausstellungshunde. Da ihr Fell unaufhörlich wächst, muß es regelmäßig geschoren werden. Dabei unterscheidet man die verschiedensten Muster, wobei auf Austellungen nur die klassische und die moderne Schur erlaubt ist.

Rottweiler
Größe: Hündin ca. 63 cm; Rüde ca. 67 cm / Gewicht: ca. 35 kg / Fell: Stockhaar (festes und dichtes Deckhaar, mittellang, eng anliegend) / Farbe: hellbraune bis mahagonifarbene Abzeichen auf schwarzem Grund / Erbkrankheiten: z.B. Diabetes, Ellenbogen- und Hüftgelenksdysplasie. Rottweiler sind sehr muskulöse und robuste Hunde und werden heute überwiegend als Dienst- und Schutzhunde eingesetzt. Sie sind ruhig und gutmütig, müssen aber fachgerecht abgerichtet werden und brauchen eine starke Führung. Die Tiere wurden nach der Stadt Rottweil benannt, wo sie ca. um 1300 vor allem von den Metzgern als Zieh- und Treibhunde benutzt wurden. Aufgrund der Industrialisierung wären sie im 19. Jahrhundert beinahe ausgestorben, wenn sie nicht durch Anhänger ihrer Rasse sowie die weitverbreitete Einführung von Polizeihunden gerettet worden wären.

West Highland White Terrier
Größe: Hündin & Rüde ca. 28 cm / Gewicht: ca. 7,5 kg / Fell: dichte, kurze und weiche Unterwolle; hartes ungefähr 5 cm langes Deckhaar / Farbe: reinweiß / Erbkrankheiten: z.B. Harnleitervereiterung, Taubheit. West Highland White Terrier sind sehr temperamentvolle, selbstbewußte, liebe, aber auch mutige, zähe und wachsame Hunde. Sie wurden im 17. Jahrhundert im nordwestlichen Gebiet des schottischen Hochlandes zur Jagd gezüchtet. Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie in England eingeführt, von wo aus sie sich bis nach Europa und Amerika verbreiteten. Die Tiere haben einen sehr starken Bewegungsdrang und bedürfen regelmäßiger Fellpflege.

Yorkshire-Terrier
Größe: Hündin & Rüde ca. 22 cm / Gewicht: ca. 2,5 kg / Fell: seidiges, metallisch glänzendes, langes und gerades Haar ohne Unterwolle / Farbe: stahlblau mit goldener Lohfarbe / Erbkrankheiten: z.B. Retinaablösung. Yorkshire-Terrier sind liebe, lebhafte, mutige und selbstbewußte Tiere. Diese kleinste der Terrierrassen wurde in der Mitte des vorherigen Jahrhunderts in der Grafschaft Yorkshire gezüchtet. Im Laufe der Jahre wurde ihre ursprüngliche Größe auf die heutige Norm verkleinert. Ihr Aufstieg zu einer der beliebtesten Hunderassen der Welt begann erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Das lange Haar bildet sich mit ca. 2 - 3 Jahren und muß regelmäßig gebürstet werden.

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Haltung

Es gibt einige Fragen, die man sich vor der Anschaffung eines Hundes stellen muss:

1. Kann ich die einmaligen und regelmäßigen Kosten aufbringen für: Grundausstattung, Futter, Impfungen, Tierarzt (im Krankheitsfalle), Hundesteuer?
2. Ist genug Platz vorhanden?
3. Habe ich genügend Zeit, dem Tier die Pflege und den Auslauf zu geben, die es benötigt?
4. Wohin mit dem Tier während des Urlaubs?

Danach steht man vor der Entscheidung, welcher Hund es sein soll. Auch hierfür gibt es einige Kriterien, die beachtet werden müssen:

1. Welches Alter soll der Hund haben (Welpe oder älteres Tier)?
2. Welches Geschlecht (Hündin oder Rüde)?
3. Wie groß darf er im ausgewachsenen Zustand sein (Je größer der Hund, desto größer der Platzbedarf und die Unterhaltskosten)?
4. Soll es ein Rasse- oder ein Mischlingshund sein?
5. Wird er auch als Wach-, Hüte- oder Jagdhund eingesetzt?
6. Wieviele Jahre beträgt ungefähr die jeweilige Lebenserwartung?
7. Wieviel Auslauf und Bewegung benötigt die entsprechende Rasse?

Die meisten Hunde werden innerhalb der Wohnung oder des Hauses gehalten. Große Rassen, Jagd- oder Wachhunde können auch im Garten oder einem geräumigen Zwinger untergebracht werden. In diesem Falle benötigen die Tiere eine Hundehütte zum Übernachten. Die Grundausstattung für den Hund besteht aus: Wasser- und Futternapf / Halsband / Leine / Erkennungsmarke / Pflegeutensilien (z.B. fein- und weitzinkiger Kamm, Bürste, Schere) / Hundekorb mit Einlage (z.B. Decke, Kissen) / sicheres Spielzeug (keine scharfen Ecken, keine abbeißbaren Teile, darf nicht so klein sein, daß es in einem Stück verschluckt werden könnte) z.B. Bälle oder Gummispielzeug aus dem Fachhandel / evtl. Reisebox. Der Standort des Korbes muß Schutz vor Zugluft bieten. Er sollte in einem ruhigen Bereich, jedoch nicht völlig vom Menschen isoliert liegen.

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Pflege

Ein Hund muss 3 bis 4 x am Tag ausgeführt werden, um ihm den notwendigen Auslauf sowie die Möglichkeit, sein Geschäft zu verrichten, zu geben. Die Dauer hängt von dem Bewegungsdrang, der Größe der entsprechenden Rasse und dem Alter des Hundes ab. Das Trinkwasser muss zweimal täglich (im Sommer öfter) erneuert werden. Die Fütterung erfolgt bei erwachsenen Tieren in ein oder zwei Portionen, jeweils abends, bzw. morgens und abends. Wenn im Frühling und im Herbst der Fellwechsel stattfindet, muss der Hund jeden Tag gekämmt und/oder gebürstet werden. In der übrigen Zeit des Jahres richtet sich die Art der Fellpflege nach der entsprechenden Fellsorte. Man unterscheidet fünf Gruppen:

1. Glattes Fell (wöchentlich kämmen und bürsten / nicht zu häufig baden, da sonst die wasserabweisende Schutzschicht der Haare zerstört wird)
2. Seidiges Fell (täglich kämmen und bürsten / öfter baden)
3. Drahthaar (wöchentlich kämmen und bürsten / alle 3 bis 4 Monate trimmen und baden)
4. Langhaar mit Unterfell (wöchentlich kämmen und bürsten / im Frühjahr und Herbst 1 x baden)
5. Nichthaarendes, gelocktes Fell (2-3 mal pro Woche kämmen und bürsten / alle 6 bis 8 Wochen scheren und baden). Wenn der Hund über Hängeohren verfügt, muss der äußere Gehörgang regelmäßig mit einem Wattebausch gereinigt werden, um Entzündungen zu verhindern.

Vor allem bei kleinen Hunderassen ist es hin und wieder notwendig, die Krallen zu schneiden. Dafür benötigt man eine spezielle Krallenschere, die im Fachhandel erhältlich ist. Es muss darauf geachtet werden, dass die inneren Blutgefäße der Krallen nicht verletzt werden. Das Krallenschneiden kann aber auch vom Tierarzt vorgenommen werden. Da das Kauen von Knochen die Zähne nur in einem geringen Umfang gegen Zahnstein schützt, sollte man dem Hund 1 - 2 mal pro Woche mit einer im Fachhandel erhältlichen speziellen Hundezahnpasta die Zähne putzen. Wenn sich bereits Zahnstein gebildet hat, muss dieser vom Tierarzt entfernt werden.

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Futter

Die Nahrung des Hundes muss Vitamine, Fett, Rohfasern, Proteine, Mineralien und Kohlenhydrate enthalten. Der Handel bietet dafür 4 verschiedene Fertigfuttersorten in diversen Geschmacksrichtungen an. Erstens Trockenfutter (Wasseranteil ca. 10 - 15 %), zweitens halbfeuchtes Futter (Wasseranteil ca. 20 - 25 %), drittens Dosenvollnahrung (Wasseranteil ca. 70 % / enthält Fleisch und pflanzliche Bestandteile) und viertens Dosenfleischnahrung (Wasseranteil ca. 80 % / enthält nur Fleisch und muss deshalb zum Beispiel durch Hundekuchen ergänzt werden). Für Welpen ist ein spezielles Dosenfutter erhältlich, da diese einen anderen Nährstoffbedarf haben. Es gibt auch die Möglichkeit, das Hundefutter selbst zusammenzustellen. In diesem Falle müssen Vitamine und Mineralien zusätzlich gegeben werden. Als Abwechslung bzw. Leckerei dienen Hunde-Cracker, Fleisch-Snacks, Hundeschokolade, Hundekuchen, Innereien und Büffelhaut- bzw. große Kalbsknochen.

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Fortpflanzung

Die Geschlechtsreife erreicht die Hündin mit ca. 5 bis 15 Monaten (je nach Rasse) und der Rüde mit ca. 10 Monaten (je nach Rasse). Von diesem Zeitpunkt an wird die Hündin zweimal im Jahr (Frühling + Herbst / manchmal häufiger) für ca. 3 Wochen läufig. Die ein bis zwölf Jungen kommen nach einer Tragzeit von ca. 63 Tagen mit voll entwickeltem Fell, aber blind und taub auf die Welt. Sie öffnen ihre Augen nach ungefähr 10 - 14 und ihre Ohrkanäle nach ca. 13 - 17 Tagen. Die Welpen werden 3 - 5 Wochen vom Weibchen gesäugt. Danach erfolgt die Entwöhnung. Wer die Läufigkeit und die sich oft daran anschließende Scheinschwangerkeit sowie ungewollten Nachwuchs verhindern möchte, kann die Hündin kastrieren lassen. Auch eine Kastration des Rüden ist möglich.

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Lebenserwartung

je nach Rasse ca. 9 bis 16 Jahre (Altersrekord 29,5 Jahre)

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Impfung

Es existieren 6 gefährliche Infektionskrankheiten, gegen die eine Impfung möglich und notwendig ist:

1. Die Tollwut (Viruserkrankung)
2. Die Staupe (Viruserkrankung)
3. Die Hepatitis (Ansteckende Leberentzündung / Viruserkrankung)
4. Die Parvovirose (Viruserkrankung)
5. Die Leptospirose (bakteriell übertragene Erkrankung)
6. Zwingerhusten (Viruserkrankung).


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Häufige Krankheiten

Es gibt viele Symptome, die auf eine Erkrankung des Hundes hindeuten:

- häufiges Kratzen oder Beißen an der Haut
- Reizungen an Ohr/Auge/Nase, verbunden mit Ausfluß
- Appetitlosigkeit
- Apathie des Tieres
- übermäßiges Trinken
- anhaltender Durchfall oder Erbrechen
- Probleme beim Absetzen von Kot und Urin
- Humpeln/Lähmungen von Gliedmaßen
- Beschwerden beim Atmen
- Krämpfe/Kollabieren
- angeschwollener Bauch
- erhöhter Haarausfall/kahle Stellen
- Blutaustritt aus einer Körperöffnung
- häufiges Niesen/Husten
- Gewichtsverlust.

Beim Auftreten einzelner oder mehrerer derartiger Symptome sollte der Hund unverzüglich einem Tierarzt vorgestellt werden, da in manchen Fällen akute Lebensgefahr bestehen kann und einige Krankheiten nur im Frühstadium behandelbar sind. Es können innere oder äußere, erworbene, ererbte oder rassespezifische Krankheiten, aber auch Vergiftungen, Parasiten, Ernährungs- u. Haltungsfehler, verschluckte Fremdkörper, Verbrennungen oder Verletzungen die Ursache dafür bilden. Zu den Parasiten gehören Flöhe, Zecken, Läuse, Milben und Flechten, welche auf dem Hund, sowie Sporentierchen, Band-, Spul- und Hakenwürmer, welche im Hund leben. Außenparasiten entfernt man mit Insektizidsprays, Bädern oder Cremes bzw. durch Herausdrehen (Zecken). Die Innenparasiten werden mit Hilfe einer Wurmkur abgetötet. Diese muß in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, um einem Befall vorzubeugen. Eine besonders bei großen Rassen häufig auftretende Fehlbildung des Hüftgelenks ist die Hüftdysplasie (HD). Sie kann in schlimmeren Fällen nur durch eine Operation behandelt werden. Kurzbeinige Hunde können an einer Bandscheibenerkrankung, der Dackel-Lähme, erkranken. Auch hier kann eine Operation notwendig sein.

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