Update für Tierhalter zum Corona-Virus (SARS-CoV-2) bei Haustieren

Gibt es Untersuchungen bezüglich der Replikation von Covid-19-Viren in der Schleimhaut von Hunden?

Hunde sind nicht sehr empfänglich für das Virus , können es aber weitergeben.

Das bedeutet, dass beim Niesen eines menschlichen Covid-19-Virusträgers viele Tröpfchen mit Covid-19-Viruspartikeln herausgeschleudert und in die Nase eines in der unmittelbaren Nähe befindlichen Hundes gelangen könnten.
Das feucht-warme Milieu im Hals-Nasen-Rachenraum des Hundes lässt das Virus dort einige Zeit im infektiösen Zustand überleben. Der Hund kann beim Niesen oder durch austretendes Nasensekret das Virus an Menschenweitergeben. Dabei fungiert der Hund als Vektor * überträgt lediglich das Virusmaterial durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion (Anlecken oder Nasenstupser) an den Menschen.

Eine Virusreplikation des Covid-19-Virus in der Schleimhaut der Zellen beim Hund ist nachgewiesen worden, ist aber nach heutigen Wissensstand nicht für die Weitergabe des Covid-19-Virus an den Menschen von Bedeutung.

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Aktuelles zu SARS-CoV-19 beim Tier

Coronavirus SARS-COV-19 und Pandemie

Allgemeines

CoronavirusZu diesem momentan äußerst aktuellen Thema wurde unsere telefonische Soforthilfe in letzter Zeit vermehrt in Anspruch genommen. Deshalb sollen hier nun die wichtigsten Fragen der Tierhalter in Bezug auf ihr Haustier einmal genau behandelt werden, da scheinbar einige grundlegende Dinge zu SARS-CoV-19 und der Pandemie aufgefrischt werden sollten. Beim aufmerksamen Lesen dieses Artikels können Sie sich evtl. unnötige Kosten für die Hotline ersparen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Wissensstand dem von April 2020 entspricht und allgemein noch wenige 100 % verlässliche Informationen zur Verfügung stehen. 

Der SARS-CoV-19 Erreger wurde erstmals Ende 2019 in der chinesischen Provinz Wuhan beschrieben. Er breitete sich schnell aus und führte im Januar 2020 zu einer Epidemie in China. Durch die hohe Ansteckungsrate und lange Inkubationszeit gelang es dem Virus , sich über den Reiseverkehr weltweit zu verbreiten, sodass am 12. März 2020 die WHO diese Situation als Pandemie einstufte.

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MRSA: Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus

Reinkultur eines MRSA-Stammes MRSA -Keime stammen ursprünglich aus harmlosen Bakterien , die im Kommensalismus mit ihrem Wirt leben. Diese Staphylokokken besiedeln saprophytisch die Haut und Schleimhäute von Mensch und Tier und halten diese gesund durch die Bildung eines Bioschutzfilms auf der Oberfläche. Durch eine oder wiederholte Antibiotika -Exposition kann eine Veränderung des Bakteriums erfolgen, was zu einer Unempfindlichkeit gegen eines oder eine Vielzahl von Antibiotika führen kann, also einem Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus.

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H.c.c. (Hepatitis contagiosa canis) - Ansteckende Virusleberentzündung des Hundes

H.c.c. ErregerDie H.c.c. (Hepatitis contagiosa canis) ist eine Infektionskrankheit, die durch ein Adenovirus vom Typ I verursacht wird. Diese Virushepatitis ist nur für Hunde, Wölfe, Füchse, Dachse und Stinktiere (Skunks) ansteckend. Auf den Menschen ist die Infektion nicht übertragbar. Die Übertragung der Krankheit erfolgt über direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen, wie Speichel, Urin und Kot. Die Tiere, die diese Krankheit überwunden haben, können noch monatelang Viren ausscheiden und verbreiten.

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Krankheiten durch Stress

Kleine, fauchende Katze mit angelegten OhrenIn unserer schnelllebigen Zeit ist nicht nur das Leben der Menschen hektisch und stressig, sondern wir können diesen Stress auch auf unsere Haustiere übertragen. Vor allem Katzen sind besonders empfindlich und verfügen im wahrsten Sinne des Wortes über einen siebten Sinn. Aber auch Hunde und andere Tierarten können ein spezielles Gespür für Stressfaktoren entwickeln.

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Erkrankung der Harnwege

Kater steht mit erhobenen Schwanz und versucht zu urinieren.Blasenerkältungen bei Hunden, Katzen und Kaninchen mit gelegentlichem Freigang haben jetzt Hochkonjunktur!

Der Sommer ist vorrüber und das kühle Herbstwetter sorgt für einen kalten Untergrund, der eine Unterkühlung des Unterleibs bei Hunden, Katzen und Kaninchen begünstigt. Unsere Haustiere sind mitten im Fellwechsel und verfügen noch nicht über eine ausreichende Isolierung gegen die Kälte, da sie das Winterfell noch nicht voll gebildet haben. Die Folge: eine Unterkühlung der Blase, die sich gereizt zeigt. Durch Belecken der äußeren Genitalien kann Speichel oder mit Darmbakterien versetzter Speichel in den Genitaltrakt massiert werden. Dies kann das klinische Bild erheblich verschärfen. Durch die Besiedelung der Harnwege mit coliformen Bakterien können Infektionen entstehen, die im Endstadium zum Nierenversagen führen.

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Vorsicht mit der Weihnachtsgans!

Eine wahre Geschichte einer Hamburger Tierklinik

Röntgenbild der Notfall-Katze mit schwerer Atemnot, die Lunge ist frei, Magen stark aufgebläht.Der Notfall mit der Katze „Luzie“ wurde in den frühen Morgenstunden mit hochgradiger Atemnot vorgestellt. Dem panischen Patienten lief der Speichel aus dem Maul und aus den Nasenlöchern gleichzeitig. Auf Grund der akuten Situation, die den Patienten offensichtlich in Todesangst versetzt hatte, wurde eine Röntgenaufnahme angefertigt zur Lokalisation der Ursache für die Atemnot. Das Röntgenbild zeigte eine freie, gut belüftete Lunge, eine normale Herz-Silhouette und eine freie, gut belüftete Luftröhre.

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Frohe Ostern!

Das gesamte tierklinik.de Team wünscht Ihnen
und Ihren Haustieren eine fröhliche Osterzeit!

Tierklinik wünscht Frohe Ostern

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Vorsicht: Am Urlaubsort lauern die Reisekrankheiten!

Lauernde Zecke im GrassBesonders bei Reisen in den Mittelmeerraum können gefährliche Erkrankungen durch Zecken und Mücken auf Hunde oder Menschen übertragen werden.

Die häufigsten Erreger der Reisekrankheit sind die Babesiose, auch als Piroplasmose bekannt, Erlichchose, Leishmaniose und Herzwurm-Erkrankungen. Durch die Einreise in entsprechende Gebiete können diese Krankheiten nach Deutschland eingeschleppt werden. Aufgrund klimatischer Veränderungen kommt es in Deutschland zur Ausbreitung der sogenannten Vektoren , wie den nicht heimischen Zeckenarten. Dazu gehören Dermacentor reticulatus (Auwaldzecke) oder auch die sich zunehmend ausbreitenden Phlebotomen (Sandmücken), die sich in einigen Regionen in Deutschland effektiv angesiedelt haben, ohne dabei auf natürliche Feinde zu stoßen, die ihre Ausbreitung eindämmen könnten.

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