Tiermedizinisches Begriffelexikon

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Urämie

 

Urämie

gr.: ouron = Harn; haima = Blut

Harnvergiftung

Endphase der Niereninsuffizienz beim nierenkranken Tier.

Im Serum des Blutes sind der Harnstoff-, Kreatininwert und die Eiweißabbauprodukte stark erhöht. Salze, wie Kalium, Phosphat und Magnesium sind häufig erhöht, Natrium, Chlorid und Calcium erniedrigt.

Das Blut ist durch die Stoffwechselstörungen übersäuert. Zur gleichen Zeit gehen die roten Blutzellen und Blutplättchen verloren und werden nicht in ausreichender Menge vom Knochenmark nachgebildet, dies führt zur Anämie.

Im Magen-Darm-Trakt werden Geschwüre und Schleimhautdefekte durch die Giftstoffe gebildet, es folgen Schmerzen, Schwindel und Erbrechen.



Urämie

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