Tiermedizinisches Begriffelexikon

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Dysplasia coxae congenita

 

Dysplasia coxae congenita

gr.: Dys = Vorsilbe, Störung, schlecht; gr.: plassien = bilden, Formgebung; coxa = lat.: Hüfte; congenitus = lat.: kongenital – angeboren

Angeborene Entwicklungsstörung des Hüftgelenks, meistens bei großwüchsigen Hunderassen, wie beispielsweise Deutscher Schäferhund, Boxer, Rottweiler etc. Kann aber auch bei Nutztieren vorkommen, wie z. B bei Pferden, Rindern, Schweinen etc. Die Erkrankung kann frühzeitig, ab dem 3.-4. Lebensmonat, festgestellt werden. Sie zeichnet sich durch Abflachung der Beckenpfanne, Entzündungsreaktionen an der Gelenkkapsel, Veränderungen am Oberschenkel-Kopf und -Hals aus. Ein veränderter Norberg-Winkel sowie eine X- oder O-Bein-Stellung kann zur Hüftgelenksdysplasie als Diagnose führen. In schweren Fällen findet das Gelenk keinen Halt, so dass der Oberschenkel-Kopf aus der Gelenkpfanne gleitet. Die Erkrankung ist nicht heilbar, kann aber durch verschiedene Maßnahmen gelindert werden.



Dysplasia coxae congenita

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