Tiermedizinisches Begriffelexikon

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Dysplasia cubiti congenita

 

Dysplasia cubiti congenita

Angeborene oder traumatisch erworbene Entwicklungsstörung des Ellbogengelenks vor allem bei großwüchsigen Hunderassen, wie beispielsweise Deutscher Schäferhund, Boxer, Rottweiler etc. Es können eine oder mehrere Störungen auftreten. Durch eine Verzögerung im Wachstum der Elle (Ulna) kann es zur Verkürzung des Knochens kommen, dem „Short-Ulna-Syndrom“ . Dieses kann die Wachstumsfuge des Proc. anconeus stören, der dann nicht mit dem Knochen verwächst. Kommt es zur Verkürzung der Speiche (Radius) „Short-Radius-Syndrom“ oder zu einer Deformation in dem elypsenförmigen Ellbogengelenk, kann ein Haarriss oder eine Ausriss-Fraktur des Koronoids die Folge sein. Diese Prozesse sind sehr schmerzhaft und sollten möglichst frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden.



Dysplasia cubiti congenita

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