Tiermedizinisches Begriffelexikon

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maligne_Hyperthermie

 

maligne_Hyperthermie

lat.: malignitas = Bösartigkeit ; gr.: Hyper- = über  ; gr.: thermós = warm

Die maligne Hyperthermie ist eine seltene, aber lebensbedrohliche Komplikation einer Narkose. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer Erhöhung der Körpertemperatur auf 40,5 bis 42°C. Es tritt gleichzeitig starkes Hecheln, Herzrasen und eine Übersäuerung des Blutes ein. Wird nicht sofort eingeschritten, kommt es zum Organversagen des Patienten und somit zum Tod. 

Einige Rassen verfügen über eine gewisse genetische Prädisposition für diese Erkrankung. Zu gefährdeten Hunderassen zählen vor allem die brachycephalischen Mitglieder, wie beispielsweise Bordeaux Dogge, Mastino Napoletano, Bullmastiff, Mops, franz. Bulldogge, aber auch einige große Rassen, wie z. B. Deutsche Dogge, Berner Sennenhund und Schäferhund. Heute kann über eine Blutuntersuchung im Labor der Gendefekt ermittelt werden, damit betroffene Tiere von der Zucht ausgeschlossen werden können.

 



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