Tumore an Penis und Vorhaut

Einleitung | Symptome    | Diagnose    | Therapie  

Einleitung
Einige tumoröse Veränderungen können den Penis   und / oder die Vorhaut befallen.
Die Tumore   können ein weites Spektrum beinhalten, das von einfachen oberflächlichen Veränderungen, wie z.B. Papillome   oder Plattenepithelkarzinome   die die im Bereich der Vorhaut wie auch des Penis angesiedelt sein können. Ein weiterer Vertreter ist der venerische, übertragbare Tumor  , der im Abschnitt der übertragbaren Geschlechtskrankheiten abgehandelt wurde. Schließlich Tumore, die aus dem Mesenchym   entstanden sind, wie beispielsweise das Fibrosarkom  , Lymphosarkome  , das Haemangiosarkom   sowie Mastzelltumore   und Karzinome  . Der venerische übertragbare Tumor ist der Einzige, der bei jungen Hunden auftreten kann. Die anderen Tumorarten können gegebenenfalls bei älteren Hunden zwischen dem 10. bis 12. Lebensjahr vorkommen. Bei Katern sind Tumore extrem selten oder werden einfach nicht diagnostiziert. Bei Nutztieren können vor allem Pferde   betroffen sein.

Symptome
In der frühen Phase werden die Tumore meist nicht entdeckt, es sei denn, es wird explizit nach ihnen gesucht, oder ein aufmerksamer Tierhalter beobachtet eine Veränderung an der Vorhaut oder während der Erektion   seines Hunde am sichtbaren Teil des Penis. Führt die Neubildung zu einer großen Umfangsveränderung, wird dem Tierhalter die Schwellung auffallen, und ein Tierarzt   / Tierärztin wird konsultiert. Durch das Austreten von blutigem Smegma   oder blutigem Harn aus der Öffnung der Vorhaut könnte ein Verdacht entstehen.

Diagnose
Die erste Diagnose kann durch den Tierarzt / Tierärztin durch die Adspektion   der Vorhaut und des ausgeschachteten Penis gestellt werden.

Gesunder Penis eines Hundes ausgeschachtet

Therapie
Die bevorzugte Behandlung   ist die chirurgische Entfernung der Neubildung. Hierzu wird meist die Hochfrequenzchirurgie   oder die Laserchirurgie   eingesetzt. Nach der Entfernung kann der Tumor zur Untersuchung durch einen Pathologen eingeschickt werden. Bei schwer zu operierenden, zerstörerisch wachsenden Tumoren muss die Penisamputation erwogen werden, damit der Patient gerettet werden kann. Eine Chemotherapie   im Anschluss an die Operation kann helfen, Rezidive zu verhindern. Jedoch eine Reihe dieser sehr seltenen, aber aggressiven Tumore hat eine schlechte Prognose  .

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