Komplikationen nach der Kastration

Nachblutung aus den Blutgefäßen können zur Einblutung in den Hodensack führen.

Komplikation- Haemoscrotum-postopa. Der abgebundene Stumpf kann durch starke Bewegung des Tieres im Leistenkanal hin- und hergleiten. Durch die Gewebeflüssigkeiten kann das Nahtmaterial nachgeben und sich weiten. Unter den Kontraktionen des Cremaster-Muskels kann die Ligatur   sich lockern und bewegen. Sind bis zu diesem Zeitpunkt die Blutgefäße noch nicht durch natürliche Mechanismen verschlossen, kann es zu Sickerblutungen kommen, wobei das Blut zunächst in den Hodensack fließt. Wenn der Gegendruck nicht genügt, die Blutung zu stoppen, kann es zum Austritt von Blut aus der Operationswunde kommen.


b. Gerinnungsstörungen durch die Aufnahme von Rattengift oder Lebererkrankungen können zu einer erhöhten Blutungsneigung führen.

c. Hormonell aktive Tumore  , besonders Sertoli-Zelltumore, können die Gerinnung des Blutes erheblich beeinträchtigen und zu Blutungen im Anschluss an die Operation führen.

d. Ein Belecken der Wunde durch den Patienten kann zur Nachblutung und zur Infektion   des Wundgebietes führen.

Komplikation-sertolitumor-Vorhautblut

Bei Tumoren, die Östrogen   produzieren, kann eine Schädigung des Knochenmarks auftreten. Die hierdurch ausgelöste Gerinnungsstörung kann zur postoperativen Blutungsneigung aus dem Bindegewebe führen und somit zur Einblutung in die Vorhaut. Ist die Blutung schwach, wird sie selbsttätig durch den Gegendruck gestoppt. Bei stärkeren Blutungen muss gegebenenfalls die Wunde erneut geöffnet werden und eine chirurgische Blutstillung erfolgen.

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