Kastration Katze - Ovarectomie

Die Kastration   der Katzen ist einer der häufigsten Eingriffe, die in der tierärztlichen Praxis durchgeführt werden. Dieser Eingriff hat das Ziel, das Fortpflanzungsverhalten und die Spätfolgen des Katzenelends zu vermeiden. Allein aus tierschutzrechtlicher Sicht ist dieser kleine Eingriff erforderlich und vom Gesetzgeber im Tierschutzgesetz, §6, Abs. 5, erlaubt, zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung der Tiere.

Die Kastration der weiblichen Katze wird vom Laien häufig als Sterilisation   bezeichnet, dabei handelt es sich um die Entfernung der Gonaden   zur Ausschaltung der Fortpflanzungsfähigkeit und Elimination der Hormonproduktion, ohne dass eine Funktionsstörung vorangegangen ist.

Die Sterilisation in der Zuchthygiene verfolgt das Ziel, ein Tier durch das Durchtrennen und Verschweißen des Samenleiters oder Eileiters unfruchtbar zu machen. Im Volksmund wird häufig angenommen, dass männliche Tiere kastriert und weibliche Tiere sterilisiert werden. Dies ist jedoch gänzlich falsch!

Der Eingriff ist verhältnismäßig einfach und wird vom Tier sehr gut verkraftet, wenn die Katze jung ist.

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kast-catEine gute Anästhesie während der Operation und anschließende Schmerztherapie nach der Operation sorgen dafür, dass sich die Patienten in der Aufwachphase wohlfühlen und die wohltuende Wärme des Rotlichtstrahlers genießen. Die Halskrause ist leider in den meisten Fällen notwendig, damit ein Belecken des Wundbereiches vermieden werden kann. Dies ist ein Garant dafür, dass die Wunde schnell und ohne Komplikationen abheilen kann. Die Aufwachphase sollte unter tierärztlicher Kontrolle erfolgen. Sollte irgendein Problem auftreten, kann sofort und professionell eingegriffen werden. Nach zwei bis drei Tagen erfolgt eine Kontrolle des Patienten durch den behandelten Tierarzt  /Tierärztin. Nachdem die Wunde vollständig verheilt ist, kann der Tierarzt, wenn dies notwendig ist, die Fäden nach zehn Tagen entfernen.

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