Kastration von weiblichen Heimtieren

Die Kastration   der weiblichen Heimtiere   ist kein so häufiger Eingriff. Die Tiere sind vom Narkosehandling her nicht ganz einfach und können während der Aufwachphase leicht in Schwierigkeiten geraten.

Die häufigsten Gründe zur Durchführung der Kastration sind: Verhaltensstörungen, wie Bissigkeit, Eierstockzysten  , Pyometra  , Hämometra, Scheinträchtigkeit und Tumore   der Eierstöcke   oder Gebärmutter.

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Die Ovariohysterektomie   beim Meerschweinchen

Die Narkose   wird durch eine Injektionsnarkose eingeleitet und mit einer Gasnarkose fortgesetzt, was schonender für das Tier ist. Damit der Patient nicht auskühlt, wird der kleine Körper auf eine Wärmematte gelegt und die Haut vorbereitet.

Die Operation wird ähnlich wie bei der Hündin durchgeführt, soll aber hier nicht im Detail gezeigt werden, da bei diesen Patienten die Operation möglichst schnell zu Ende geführt werden muss, weil diese Tiere ziemlich narkosekritisch sind.

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Die Gabe von Antibiotika   und Schmerzmitteln ist von großer Wichtigkeit für die Patienten und somit für das Gelingen der Operation.

Die Patienten verlieren bei dieser Operation ein recht großes Volumen ihres Körpers. Aus diesem Grund ist eine Zufuhr von Flüssigkeit mit ein wenig Glukose wichtig für eine kurze Erholungszeit.

Während der Aufwachphase erhalten die Tiere Wärme und werden überwacht.

In der Aufwachbox liegen die Tiere auf weichen, saugfähigen Tüchern.

Wasser und Heu kann nach der Erholung angeboten werden.

Die ersten drei Tage nach der Operation wird auf Einstreu oder Sägespäne verzichtet, damit die Wunde ungestört verheilen kann.

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