Glandulär-zystische Hyperplasie des Endometriums

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Allgemeines

Diese Krankheit InfoSuche geht mit einer sehr ausgeprägten Gebärmutterwandverdickung (Hyperplasie InfoSuche) einher. Die Vulva InfoSuche ist meist geschwollen, und die um das 3 bis 5-fach verdickten Gebärmutterhörner können durch die Bauchdecke gefühlt werden. Der Gebärmuttermund ist offen, und ein schleimiger Ausfluss kann gelegentlich beobachtet werden. Die glandulär-zystische Hyperplasie des Endometriums InfoSuche ist die Vorstufe der Pyometra InfoSuche (Endometritis InfoSuche).

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Ursachen

Uterus-schleimhautDie glandulär-zystische Hyperplasie des Endometriums entwickelt sich aufgrund einer hormonellen Störung und beginnt mit einem Überangebot an Östrogenen InfoSuche. Diese können einen spontanen Ursprung in hormonell aktiven Eierstockzysten InfoSuche haben oder durch verabreichte Medikamente InfoSuche ausgelöst werden. Bei älteren Hündinnen, in der Regel ab einem Alter von 6 Jahren, führt dies zu einer Follikelschwäche. Im Proöstrus InfoSuche wird von den reifenden Follikeln eine zu geringe Menge an Östrogenen gebildet. Die für die Ovulation InfoSuche notwendige Menge wird gar nicht oder verspätet erreicht. Dies führt zu einer unvollständigen Luteinisierung. Die hormonelle Schwäche führt zur Schleimauscheidung durch die Uterusdrüsen bei gleichzeitiger Proliferation InfoSuche der Schleimhaut des Uterus InfoSuche.

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Diagnose

Die Scham ist ödematisiert, und die Hündin ist attraktiv für Rüden. Aus der Scheide tritt ein wässeriges Sekret InfoSuche aus, das leicht schleimig ist. Das Endometrium InfoSuche ist unregelmäßig verdickt und mit Zysten InfoSuche durchsetzt. Dieses Krankheitsbild wird als Mucometra bezeichnet. Wenn Keime von der Scheide aufsteigen und das Endometrium besiedeln, kann es zu Blutungen vor allem im Corpus uteri kommen, was jedoch selten vorkommt. Das Sekret, das aus der Scheide austritt, zeigt dann auch Blutbeimengungen, oder es kommt zu erheblichen Blutungen, durch die durch Östrogene InfoSuche verursachte Gerinnungsstörung. Schreitet die Krankheit weiter voran, kommt es zu Haarausfall, vor allem auf dem Rücken und an der Rückseite der Oberschenkel.

Der Tierarzt InfoSuche kann die Erkrankung InfoSuche auch durch eine Ultraschalluntersuchung InfoSuche diagnostizieren. Die Wirkung des erhöhten Östrogen InfoSuche-Blutspiegels auf das Knochenmark kann eine Verminderung der Blutplättchen und weißen Blutkörperchen nach sich ziehen. Durch die verminderte Blutplättchenzahl kommt es zur Gerinnungsstörung mit Blutungen. Der Verminderung der weißen Blutkörperchen durch die Knochenmarksschädigung folgen Infektionen InfoSuche. Die glandulär-zystische Hyperplasie des Endometriums kann zur Eiterbildung im Inneren des Uterus führen und damit zu einer heftigen Pyometra.

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Therapie

Uterus-OP-SitusDa die betroffenen Tiere nicht zur Zucht geeignet sind, ist das Mittel der Wahl die chirurgische Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke InfoSuche. Durch den erhöhten Blutspiegel an Östrogenen kann es zu einer verstärkten Blutungstendenz kommen. Eine medikamentöse Behandlung InfoSuche kann versucht werden.Diese ist schwierig in der Durchführung, und der Erfolg ist zweifelhaft. Spätestens mit Einsetzen der nächsten Läufigkeit kommt es zum Rezidiv InfoSuche.

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