Uterusneoplasien

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Allgemeines

Uterus-neoplasie-leiomyomTumore   der Gebärmutter sind selten und gehen überwiegend von der glatten Muskulatur aus. Diese häufig gutartigen Tumore werden als Leiomyome bezeichnet. Sie können eine ziemliche Größe im Bauchraum   erreichen. Durch die mechanische Reizung bei der Bewegung der Hündin, kommt es zu Verklebungen in der Bauchhöhle. Das Wachstum des Tumors kann zur Ausscheidung von Sekreten durch die Gebärmutterdrüsen auch außerhalb der Läufigkeit führen, was als Scheidenausfluss sichtbar wird.


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Ursachen

Es kommen unterschiedliche Ursachen für die Entstehung von Tumoren der Gebärmutter in Betracht; die Wichtigsten finden Sie hier aufgelistet:

1. Chronische   Wundreize:

Chronische Entzündungen des Drüsenepithels können in wucherndes Gewebe   umschlagen.

2. Viren  :

Einige Viren verursachen Tumore, z. B. Leukoseviren -> Leukämie  

3. Gene:

Durch eigene Gene der Zelle   kann ein Krebsleiden ausgelöst werden, wenn diese fehlerhaften (onkogenen) Erbabschnitte aktiviert werden.

4. Biologische Stoffe:

Pilzgifte, z. B. Aflatoxine, durch Schmimmel auf Futtermitteln.

5. Organische Stoffe und Verbindungen:

Nitrosamine aus gepökeltem Fleisch, aromatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Benzole oder Konservierungsstoffe.

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Diagnose

Uterus_tumor2Der Tierarzt   kann durch Abtasten des Bauchraumes und durch Anfertigung einer Röntgenaufnahme eine Verdachtsdiagnose stellen. Genauer wird die Befundsbestimmung, wenn eine sonografische Untersuchung des Bauchraumes angeschlossen wird. Ist die Verdachtsdiagnose gestellt, schließt sich die operative Entfernung des Tumors an. Er sollte nun einer pathologischen Untersuchung zugeführt werden, da nur der Pathologe   genau bestimmen kann, um was für einen Tumor   es sich handelt und wie bösartig dieser ist.

Bösartige Geschwülste können von den Gebärmutterdrüsen des Endometriums   in Form eines Adenokarzinomes ausgehen. Durch das geschwürartige Wachstum des Tumors kommt es zu einem blutigen Scheidenausfluss.

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Therapie

Die einzige sinnvolle Behandlung   ist die chirurgische Entfernung der Eierstöcke   und der Gebärmutter durch die Ovariohysterektomie  .

Bei bösartigen Tumoren sind Kontrolluntersuchungen und die Metastasensuche von großer Bedeutung. Es kann nach Identifizierung des Tumors eine Chemotherapie   in Erwägung gezogen werden. Diese kann mit einem erheblichen therapeutischen Aufwand und hohen Kosten verbunden sein.

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