Blasenerkrankung

Blasenentzündung | Verletzung   | Tumore   | Nervenstörung | Hormonstörung

Blasenentzündung (Cystitis)

Diese Erkrankung   wird durch eine Reitzung der Blasenwand durch Parasiten  , Bakterien  , Pilze  , Viren   oder Steine verursacht. Dieser Reiz führt zur Verdickung der Blasenwand, die durch den Entzündungsherd zur Blutung der Schleimhaut führen kann. Weitet sich dieser Prozess auf den Blasenhals aus, wird der Schließmechanismus der Blase beeinträchtigt, so dass Urin unkontrolliert verloren gehen kann.

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Verletzung (Trauma  ) nach Autounfall oder Fenstersturz

Nach einem Unfall, z.B. Autounfall, kann es bei einem Hund oder einer Katze zu kleineren Blutungen der Kapillargefäße kommen. Der Urin ist danach blutig. Diese Blutungen stillen sich im Allgemeinen schnell von selbst. Ist das Trauma (der Schlag) sehr stark, so kann es zur Schädigung der Blasennerven führen oder - im schlimmsten Fall - zur Blasenruptur mit Verlust des Urins in die Bauchhöhle.

Wichtig: Wenn Ihr Tier nach einem Unfall keinen Urin absetzt, gehen Sie zu Ihrem Tierarzt  !

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Tumore

Gutartige Tumore der Blase sind selten. Häufig handelt es sich um Polypen, deren Ursache eine Virusinfektion ist. Sie sind selten und werden auch nicht sehr häufig diagnostiziert. Wenn Sie die Ursache für Blasenprobleme sind, können sie chirurgisch entfernt werden.

Bösartige (maligne  ) Tumore sind leider deutlich häufiger zu finden als gutartige Geschwulste. Die bösartigen Neubildungen (Neoplasien  ) der Blase sind häufig nicht nur auf ihren Sitz in der Blase beschränkt, sondern können Tochtergeschwülste (Metastasen  ) an anderen Körperstellen bilden.

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Nervenstörung

  1. Werden Hunde nur sehr selten ausgeführt und die Tiere durch diese Maßnahme dazu gezwungen, den Urin über einen sehr langen Zeitraum anzuhalten, kann es durch die Ansammlung des Harns in der Blase zu einer Überdehnung der Fasern führen. Dabei können auch Nervenfasern geschädigt werden, wobei die Entleerung der Blase gestört sein kann.
  2. Während eines Unfalles kann die auf die gefüllte Blase einwirkende Kraft eine Überdehnung des Blasenhalses mit Schädigung der Schließmuskelnerven bewirken.
  3. Veränderungen an der Wirbelsäule, wie Spondylarthrosen oder Bandscheibenvorfälle, können eine Störung der Blasenentleerung verursachen.

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Hormonstörung

Nach der Kastration   einer Hündin kann der Mangel an weiblichen Hormonen eine Harninkontinenz verursachen. Die Substitution der Hormone kann durch den Tierarzt vorgenommen werden. Durch diese Behandlung   kann unter Umständen ein inkorrektes Schließen der Muskelatur im Blasenhals beinflusst und eine Harninkontinenz beseitigt werden. Dauerhafte Inkontinenz führt jedoch zur Blasenentzündung.

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