Knochenoperationen

Operationen an Knochen und Gelenken erfordern ein größtmögliches Maß an Sauberkeit, Asepsis (sterile Bedingungen unter Ausschluss von Keimen), Gerätschaften und Materialien. Da für die Operationen häufig ein größerer Zeitrahmen veranschlagt werden muss, ist für diese Art des Eingriffes eine aufwändige Narkoseüberwachung erforderlich und von großer Bedeutung. Sie dient der Sicherheit der Patienten sowie der ruhigen und entspannten Arbeit des Operationsteams.


OP VorbereitungPatienten, die sich einer Knochen- oder Gelenkoperation unterziehen müssen, werden in einem gesonderten Vorbereitungsraum geschoren, rasiert und gewaschen. Anschließend wird die Haut entfettet und mehreren Desinfektionsprozeduren unterzogen. Verschmutzungen im Fell werden durch Absaugen entfernt. Danach wird der vorbereitete Patient durch eine Schleuse in den aseptischen OP verbracht. Hier  wird nach der Positionierung des Patienten auf dem OP-Tisch die Desinfektions-prozedur der Haut wiederholt. Im Anschluss wird ein steriler Klebstoff auf den Operationsbereich gesprüht. Dieser ermöglicht der ebenfalls sterilen Kunstoff-Folie einen sicheren Halt auf der Haut.


OPNach dem Abdecken des Patienten mit einer Folie wird alles, außer dem Operationsgebiet, mit sterilen grünen Tüchern abgedeckt. Diese Praktik sichert, dass während der Operation keine Instrumente, Kabel oder Schläuche mit unsterilen Gerätschaften in Kontakt kommen. Die Tücher verhindern des Weiteren, dass der Chirurg durch Reflektionen durch die sehr helle OP-Beleuchtung auf der Plastikfolie geblendet wird. Der Hautschnitt wird durch die aufgeklebte Kunststoff-Folie geführt.

KlammergerätMit der Hilfe eines speziellen Klammergerätes werden Gazetücher an die Wundränder geheftet. So können auch während der Operation keine Keime von der Außenfläche der Haut in das Operationsgebiet gelangen. Die Gaze liegt der inneren Hautfläche auf und die Folie der äußeren Fläche der Haut. Die Klammern halten beide fest in ihrer Position, sodass ein Verrutschen kaum möglich ist und die Asepsis des Wundgebietes gewahrt werden kann. Der gründlich unter aseptischen Bedingungen vorbereitete Patient ist jetzt bereit für die geplante Osteosynthese (Wiederherstellung des Knochens). Beispiele sind eine Osteosynthese mithilfe von Knochennägeln, eine Verplattung (Plattenosteosynthese) sowie eine Minimalosteosynthese.

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