schwache Schmerzmittel

IV.    Schwache Schmerzmittel sind in Apotheken frei erhältlich und müssen nicht vom Tierarzt   / Tierärztin verschrieben werden. Hierzu zählen auch Ergänzungsfuttermittel, die meist als unbedenklich einzustufen sind. Sie können vom Tierhalter unter häuslichen Bedingungen verabreicht werden. Der Tierarzt / Tierärztin sollte um Rat gefragt werden.

a) Paracetamol

Unter keinen Umständen einzusetzen bei Jungtieren unter einem Jahr, außer der Tierarzt / die Tierärztin hat es ausdrücklich gestattet!

Hunde: 15 mg / kg alle 8 Stunden

Katzen: reagieren äußert empfindlich auf Paracetamol. Auf die Gabe sollte verzichtet werden!

Vergiftungserscheinungen können 1 - 4 Stunden nach der Verabreichung auftreten!
Vergiftungen werden durch Erbrechen, schmerzhaften Bauch, Herzrasen, schnelle Atmung, blutiger Harn, Leberversagen, Depression und Koma gekennzeichnet. Die Behandlung   ist schwierig und endet meistens tödlich!

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b) Acetylsalicylsäure, z.B. Aspirin®

Wird besser vertragen als Paracetamol.

Hunde: 10 – (50) mg / kg alle 12 Stunden
Katzen: 10 – (25) mg / kg alle 24 Stunden. Katzen reagieren äußert empfindlich auf Acetylsalicylsäure. Bei der empfohlenen Dosierung besteht die Möglichkeit  zur Ausbildung   von  Nieren- und / oder Lebererkrankungen. Also nur nach tierärztlicher Anweisung einsetzen!

Das Einsatzgebiet der Acetylsalicylsäure ist recht vielseitig, sollte aber bei längerer Anwendung vom Tierarzt / Tierärztin verordnet sein und der Patient
durch Blutuntersuchungen überwacht werden.
Nachteilige Folge kann eine Reizung der Magenschleimhaut sein. Durch seine blutgerinnungshemmende Wirkung wird ein Verkleben der Blutplättchen verhindert, was zu Geschwüren führen kann, die bluten können. Dies kann zu Erbrechen und Durchfall führen. Die Blutbildung kann beeinträchtigt werden, und es kann zu einer Verschiebung der Blutgase kommen mit eventueller Hyperventilation und Herzrasen.

Vorsicht! Ibuprofen wird immer wieder verabreicht ist aber toxisch  !

Bei Hund und Katze wird von der Verabreichung von Ibuprofen abgeraten da schon ab 8 mg/kg/Tag Vergifttungserscheinungen auftreten können. Nach einmaliger Applikation hat Ibuprofen ab einer Dosierung von über 100 mg/kg beim Hund und von über 50 mg/kg bei der Katze eine tötliche Wirkung.

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