Schmerzen erkennen

Wissen Sie, ob Ihr kleiner Freund Schmerzen hat?

Durch welche Lautäußerungen oder Körpersprache signalisiert Ihr Tier,  dass es Schmerzen hat?

1.    Appetit: Ist das Fressverhalten gestört, besteht der Verdacht auf eine innere Erkrankung   , die nicht zwangsläufig schmerzhaft sein muss.
2.    Verhaltensänderung: Das Tier ist apathisch  , versteckt sich und wünscht keinen Kontakt zum Halter. Unruhe oder besondere körperliche Anspannung oder aggressives, ungewöhnliches Verhalten kann Schmerzen signalisieren. 
3.    Physische Veränderungen: Beschleunigte Atmung und beschleunigter Puls.
4.    Lautäußerung: still, zurückgezogen, leises Wimmern, Fiepen, Schreien oder ungewöhnliches Bellen, das durch beruhigende Worte und Zuneigung durch den Tierhalter nicht zu beeinflussen ist.
5.    Zeigen von Schmerzen: wiederholtes Belecken eines bestimmten Bereiches oder Schlagen auf den Bauch mit dem Kopf oder der Pfote.
6.    Schmerzprüfung: durch leichtes Drücken auf den verdächtigen Bereich kann eine Abwehrreaktion,  z.B. Zurückziehen der Pfote, Fletschen der Zähne oder Lautäußerung ausgelöst werden.
7.    Antriebsarmut: Trotz Aufforderung zum Spaziergang macht das Tier nur widerwillige Anstalten, ist unsicher auf den Beinen oder bleibt liegen.
8.    Untypische Haltung: Stehen mit aufgekrümmtem Rücken, staksiger Gang, Schwierigkeiten beim Aufstehen, danach läuft sich das Tier aber ein.
9.    Lahmen: Verändertes Gangbild, teilweise oder vollständige Entlastung einer Gliedmaße.
10.  Bauchschmerzen: Starke Geräusche aus dem Bauchraum   mit Aufkrümmung des Rückens.

All diese Anzeichen können einen Hinweis für Schmerzen bei Ihrem Tier geben, doch nur der Tierarzt   / Tierärztin kann die Diagnose   stellen und dann gezielt eine Behandlung   einleiten.