Schmerzen durch degenerative Gelenkerkrankungen oder chronische Entzündungsprozesse.

Degenerative Gelenkerkrankungen werden auch als Arthrose   oder Osteoarthritis   bezeichnet und führen zu chronischen Schmerzen!

Als Ursachen kommen angeborene Gelenkerkrankungen, wie Hüftgelenksdysplasie   (HD  ), Ellenbogendysplasie   (ED  ) und Knorpeldefekte, wie beispielsweise die Osteochondrosis dissecans   (OCD  ), in Betracht. Traumatische Ursachen können Entzündungprozesse einleiten, die zur Osteoarthritis führen. Fehlernährung während des Wachstums kann zu Entwicklungsstörungen führen; diese kann degenerative Gelenkveränderungen nach sich ziehen. Übergewicht   kann die Gelenke stark belasten, so wird der Gelenkknorpel brüchig oder abgenutzt und die Bänder, Sehnen und Gelenkkapsel entzünden sich. Die Folge ist die Bildung von Arthrosen. Erkrankungen des Abwehrsystems, wie beispielsweise das Rheuma, können zu schweren Arthrosen in allen Gelenken des Köppers gleichzeitig führen.  Die Osteoarthritis beginnt meist als stumme (klinisch nicht-aktive) Arthrose, die im Verlauf aktiviert wird, also entzündlich verläuft und dann zu Schmerzen führt. Sie können aber auch durch Infektionen   ausgelöst werden, wie beispielsweise die Borreliose  .

 

Knochenpräparat zeigt die heftigen und scharfen Knochenwucherungen.Röntgenbond des Hüftgelenks zeigt die Veränderungen beim Patienten.


 

Diese Krankheitsbilder treten zunächst nur schleichend auf, steigern sich aber mit fortschreitendem Degenerationsprozess von der Schmerzintensität her bis zur Unerträglichkeit. Es ist auch möglich, dass in einigen Fällen durch die mechanische Dauerzerstörung der umliegenden Nerven im Laufe der Zeit eine Schmerzunempfindlichkeit  erreicht wird. Hier haben frühzeitig eingesetzte moderne NSAIDs   eindeutige Vorteile und können einen operativen Eingriff verhindern oder wenigsten herauszögern.  Dennoch sind sie nicht das Allheilmittel, und in einigen Fällen muss ein korrektiver chirurgischer Eingriff vorgezogen werden, um einen großen Schaden abwenden zu können.

Diese langsam sich aufbauenden Schmerzen gehören zu den chronischen Schmerzen, die eventuell ein besonderes Schmerz-Management benötigen. Dies wird individuell nach Diagnosestellung vom Tierarzt   / Tierärztin durch die klinische Untersuchung ermittelt und behandelt.

Bei diesen Krankheitsbildern haben sich besonders die Nahrungsergänzungsmittel als unterstützende Therapie   bewährt.

Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung   mit Gewichtskontrolle ist hier von größter Bedeutung.