Impfung von Kaninchen

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Kaninchen-VaccinationKaninchen sind possierliche kleine Tiere, die besonders von Kindern sehr geschätzt werden. Es lauern jedoch Gefahren, die durch das Pflücken von frischem Futter oder durch den Stich eines blutsaugenden Insektes übertragen werden können. Um die Gesundheit dieser Tiere erhalten zu können, sollten regelmäßige Impfungen gegen die wichtigen Kaninchenseuchen in bestimmten Abständen durchgeführt werden. Je nach Infektionsdruck muss eine Impfung häufiger oder nicht so häufig erfolgen. Da Kaninchen vor dem Gesetzgeber als Fleischlieferanten gelten, kann der Tierarzt   bei der Anwendung von Antibiotika   einige Einschränkungen erfahren.

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Schutzimpfung   von Kaninchen

  1. Myxomatose  : Die Erstimpfung erfolgt mit 4 - 6 Wochen. Die Auffrischungsimpfung erfolgt vier Wochen später. Erwachsene Tiere werden im Abstand von vier bis sechs Monaten nachgeimpft, oder der Tierarzt entscheidet sich für einen anderen Impfplan - je nach Infektionsdruck.
  2. RHD   (Kaninchen Hämorrhagie-Virus  , Rabbit haemoragic disease  ): Die Impfung sollte ab der 6. Lebenswoche durchgeführt werden. Eine Auffrischungsimpfung erfolgt nach drei bis vier Wochen. Zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes ist eine jährliche Impfung erforderlich.
  3. Kaninchenschnupfen (Pasteurella   multocida und Bordetella   bronchiseptica): Jungkaninchen und Junghasen können ab dem ersten Lebensmonat (30 Tage) geimpft werden. Eine Auffrischung sollte nach 14 Tagen erfolgen. Wiederholungsimpfungen sollten vor allem in Zuchtbetrieben halbjährlich erfolgen.
  4. Tollwut  : Ist vor allem in tollwutgefährdeten Bezirken sehr wichtig!
  5. Dermatomykosen: Gegen Hautpilzerkrankungen von Kaninchen ist in Deutschland zurzeit kein Impfstoff zugelassen.

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