Die richtige Ernährung - eine Kunst für sich?

Foto mit Fleisch und GemüseUnsere Haustiere benötigen Nährstoffe nicht nur als "Treibstoff", um ihren Organismus   in Gang halten zu können, sondern benötigen ein Futter, das auf die speziellen Bedürfnisse des Haustieres abgestimmt ist. Das Futter hält den Körper in Bewegung, die Zähne gesund und kräftig, die Knochen stabil und widerstandsfähig und die inneren Organe, vor allem den Verdauungsapparat, in Hochform.

Einige wichtige Fragen sind:

» Wie kann ich mein Haustier richtig ernähren und füttern?
» Was ist gesund für mein Tier?
» Wie kann ich das Wohlbefinden meiner Haustiere verbessern?
» Was bedeutet eigentlich Premiumfutter?
» Wird mein Tier vielleicht durch industriell gefertigte Nahrungsmittel krank?
» Soll ich Trocken- oder Feuchtnahrung füttern?
» In der Natur jagen Fleischfresser und ernähren sich von Lebendfutter, ist das nicht grundsätzlich anzustreben und viel natürlicher für mein Tier?
» Wie häufig sollte ich mein Tier füttern?

Antworten finden Sie hier:

Zubehör | Näpfe | Wasser | Trocken | Feucht | Lebend | Hausmannskost | Ergänzungsfuttermittel

Wie kann ich mein Haustier richtig ernähren und füttern?

Unsere Haustiere benötigen Nährstoffe nicht nur als "Treibstoff", um ihren Organismus in Gang halten zu können, sondern benötigen ein Futter, das auf die speziellen Bedürfnisse des Haustieres abgestimmt ist. Das Futter hält den Körper in Bewegung, die Zähne gesund und kräftig, die Knochen stabil und widerstandsfähig und die inneren Organe, vor allem den Verdauungsapparat, in Hochform. Der gute Ernährungszustand spiegelt sich bei Säugern in einem seidigen, glänzenden und sauberen Haarkleid wider. Bei Vögeln ist ein glattes, seidig glänzendes und volles Federkleid Ausdruck von Gesundheit und guter Ernährung  . Bei Reptilien   äußert sich beste Pflege in sauberer, glatter und frisch glänzender Haut. Der Ernährungszustand spiegelt so nicht nur den Gesundheitszustand, sondern auch die körperliche Verfassung unseres Haustieres wider. Als Tierhalter tragen Sie die Verantwortung für das Wohlergehen Ihrer Haustiere. Die richtige Ernährung ist eine wichtige Grundlage für die Gesundheit des Tieres, das fürsorglich geflegt wird.

Die wichtigste Frage in der Tierernährung  , von der jegliche Fütterung abhängig ist, lautet : Wovon würde sich das Tier in der freien Wildbahn ernähren ?

Fleischfresser

Hund und Katze sind Fleischfresser und als solche ist ihr Verdauungssystem für das Fangen von Beute mit vier großen langen Eckzähnen (Fangzähnen) ausgestattet worden. Die kräftigen Kaumuskeln der Kiefer sowie Zahnform und -stellung ergeben ein Scherengebiss, das bestens zum Zerteilen von Fleisch und Knochen geeignet ist. Der simple, kurze Verdauungkanal ist ausgelegt für die Verarbeitung von sehr hochwertigem, nährstoffreichem Futter. Der Hund (Wolf) jagt im Rudel und frißt, wenn ein Beutetier erlegt wurde. Dabei wird eine strikte Hierarchie im Rudel eingehalten. Der Rudelführer frißt zuerst, dann die Alpha-Tiere und zum Schluss die verbleibenden Tiere aus dem Rudel.

Die erlegte Beute wird zunächst aufgebrochen und Mageninhalt und Eingeweide werden verschlungen. Dadurch werden Vitamine und Pflanzenbestandteile aufgenommen. Im Anschluss folgt das Muskelfleisch als wichtige Eiweißquelle. Die Knochen dienen der Zahnreinigung und unterstützen den Körper des Jägers durch die Zufuhr von Kalzium für einen kräftigen Knochenbau und stabile Zähne. Haut und Fell wirken wie ein Ledertuch, das zum Schluss die Zähne poliert. Hunde können in einigen Fällen tagelang ohne eine Beute auskommen und fressen sehr unregelmäßig. Im Haus ist jedoch eine Fütterung in regelmäßigen Abständen notwendig. Wir empfehlen, zweimal täglich eine Fütterung durchzuführen. Bei Tieren, die über einen sehr empfindlichen Verdauungstrakt verfügen, kann die Häufigkeit der Fütterung erhöht werden. Dabei sollte die Futtermenge den jeweiligen Portionen angepasst, also reduziert werden. Die Fütterung sollte zu regelmäßigen Zeiten erfolgen, am besten zeitgleich mit den Hauptmahlzeiten der Tierhalter. So wird die Rangordnung im Rudel beibehalten. Kleine Häppchen vom Tisch sind verboten, sonst kann die Familie keine entspannte Tischzeit ohne Belästigung durch das Haustier erwarten!

Katzen sind Einzelgänger. Sie jagen alleine und verspeisen mehrmals täglich kleine Portionen. An Hauskatzen sollten mehrmals tägliche kleine Portionen verfüttert werden. Befinden sich mehrere Katzen im Haushalt, kann durch Futterneid die Aufnahme von Futter hastig und sofort erfolgen. Stiehlt das eine Tier dem anderen Futter, muss der Halter die Futteraufnahme beaufsichtigen und auf die angemessene Menge während der Futteraufnahme achten. Auch Katzen müssen lernen, dass sie nur zu geregelten Zeiten ihr Futter erhalten. Der Tierhalter sollte nicht klein beigeben, sonst tanzen die Katzen ihm schon bald auf der Nase herum und machen durch frühmorgendlichen oder nächtlichen Terror auf sich aufmerksam. Auch Katzen können erzogen werden!

Nagetiere (Pflanzenfresser - Herbivore oder Allesfresser - Omnivore)

Nager wie Kaninchen, Chinchillas und Meerscheinchen müssen in der freien Wildbahn mit teilweise sehr kargen Lebens- und Futterbedingungen zurechtkommen. Der Verdauungsapparat ist bei diesen Nagern speziell für die Verdauung von Pflanzenfasern und Zellulose ausgelegt. Die langen Nagezähne schneiden das Futter ab, und die Backenzähne mahlen es wie ein Mühlstein in kleinste Bestandteile. Hierbei nutzen die Zähne sich nicht ab, da sie ein Leben lang nachwachsen. Der mit Speichel vermengte Pflanzenbrei kann durch die eigene Darmflora und durch Verdauungssäfte für den Nager nutzbar gemacht werden. Durch die Symbiose mit speziellen Bakterien   und Einzellern können Nährstoffe, wie Kohlenhydrate und Eiweiß, aus den holzigen Pflanzenbestandteilen gewonnen werden. Dabei werden langkettige Polysaccharide in kurze Zucker gespalten und verstoffwechselt, um in Stärke, Eiweiß oder Fett umgewandelt zu werden. Damit die Nager eine ausgeglichene Flora im Darm beherbergen können, müssen diese Tiere ständig fressen, um die lebenswichtigen Mikroorganismen   im Darm mit Nahrung zu versorgen, um so das Gleichgewicht mit den Symbionten halten zu können. Denn stirbt die Flora (Symbiont), stirbt auch das Wirtstier (Nager). Hier ist vor allem eine angemessene Zufuhr von Rohfasern und ein geringes Angebot an Kraftfutter empfehlenswert. Andere Nagetiere, wie Ratten und Mäuse, können alles fressen. Sie haben einen kurzen, einfach gebauten Verdauungsapparat mit einem sehr hohen Stoffwechsel  . Aus diesem Grund müssen sie ihren Nährstoffbedarf ständig mit abwechslungsreicher, hoch verdaulicher Nahrung stillen. Kann dieser Bedarf nicht vollständig gedeckt werden, kommt es zu Mangelzuständen.

Da diese Tiere ständig auf der Hut vor Räubern oder Angreifern sein müssen, ist ihr Herzschlag sehr schnell, der Stoffwechsel hoch und die Bewegungen schnell und teils ruckartig, was auch eine hohe Energiezufuhr erfordert. Futter sollte in ausreichender Menge ständig zur Verfügung stehen. Gelegentlich können rohfaserreiche Tage zur Gesunderhaltung der Zähne und der Darmflora eingelegt werden.

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Was ist gesund für mein Tier?

Jedes Futtermittel, das aus besten naturbelassenen Nährstoffen besteht und vom Organismus des gefütterten Tieres benötigt wird, ist sicherlich von großem Nutzen für ein langes, gesundes Leben. Freischfresser, die ein an die jeweilige Lebensphase angepasstes Futter erhalten mit einer balancierten Kombination aus hochwertigen Proteinen, Kohlenhydraten und anderen essentiellen Futterbestandteilen, können sicherlich auf beste Gesundheit, seidiges Fell sowie kräftige Zähne und Knochen zählen. Auf unnatürliche Stabilisatoren, Antioxidantien und künstliche Farb- und Aromastoffe sollte gänzlich verzichtet werden.

Nager sollten frisches Gemüse, Gräser und Kräuter erhalten, die ihren Organismus und ihre Darmflora bestmöglich unterstützen. Diese sollten frei von Pestiziden, Düngemitteln und weitestgehend unbelastet von Umweltverschmutzung sein. So kann auch den Nagetieren ein ihrer Gattung entsprechend langes und gesundes Leben beschert werden.

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Wie kann ich das Wohlbefinden meiner Haustiere verbessern?

Die Fütterung ist sicherlich ein wichtiger Bestandteil, auch wenn einige Tiere den Eindruck erwecken, dass es sich hierbei um den wichtigsten Faktor handelt. Dennoch zählen eine gute Pflege, z.B. Fellpflege, regelmäßige Reinigung der Katzentoilette, ausgiebige Gassitouren, Beschäftigung der Tiere, Gesundheitskontrollen durch den Tierarzt   und Liebe zu den entscheidenden Bedürfnissen für ein gutes Wohlbefinden der Haustiere, die Ihnen dann viel Freude bereiten werden.

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Was bedeutet eigentlich Premiumfutter?

Dieser Terminus stammt aus dem englischen Sprachgebrauch und wurde in den modernen deutschen Wortschatz durch die Industrie eingegliedert. Er sagt lediglich aus, dass dieses Futter eine erstklassige Qualität aufweist. Zur Herstellung eines Premiumfutters dürfen nur erstklassige Rohstoffe herangezogen und verarbeitet werden. Die Nährstoffe sind durch die hohe Verdaulichkeit des Futters leicht vom Tier aufzuschließen. Das Verhältnis der einzelnen Komponenten ist genauestens auf die Bedürfnisse des Tieres abgestimmt. Im Premiumfutter wird auschließlich Muskelfleisch von Hühnern und Schafen sowie Leber und Ei als hochwertige Eiweißquellen verwendet. Es werden keine Schlachtabfälle, wie Federn, Hufe oder Schalen von Krustentieren verwendet, die zwar auf dem Etikett den Eiweißanteil deutlich in die Höhe treiben, jedoch nicht im selben Ausmaß dem Tier als Eiweißquelle dienen. Somit ist der Preis für ein Futter hoher Qualität scheinbar höher gegenüber einem Billigprodukt, doch es brauchen von einem Qualitätsfutter nur deutlich geringere Futtermengen gefüttert werden durch die hohe Verdaulichkeit und den hohen Nährstoffgehalt, was auch in einem geringeren Kotvolumen resultiert (lesen Sie bitte hierzu auch unseren Abschnitt Gassi gehen im Ratgeber). Dies schont gleichzeitig die Umwelt. Beispielsweise rechnet man bei einem Premium Hundefutter für einen 10 kg schweren Hund etwa 100 bis 120 g Trockenfutter; somit ergeben sich Kosten von etwa € 120 pro Jahr. Bei einem Billigfutter muss wegen der geringen Nährstoffdichte und des hohen Füllstoffanteils mit etwa den gleichen Kosten gerechnet werden, da eine deutlich größere Futtermenge von bis zu 1000 g täglich an einen 10 kg schweren Hund verfüttert werden muss. Hinzu kommt häufig, dass der Hund stark riecht und der Kot extrem stinkt durch den hohen Anteil an Bindegewebe und Gemüse.

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Wird mein Tier vielleicht durch industriell gefertigte Nahrungsmittel krank?

Dies ist eine häufig gestellte Frage von Tierhaltern. Vor allem bei Trockenvollnahrung für Katzen spukt dieses Gerücht in den Köpfen von vielen Tierbesitzern. In den Anfängen der Fertigung von Trockenfutter gab es noch ungenügend Erfahrungen und Studien über Veränderungen der Urinzusammensetzung. Durch hochwertige Eiweißbestandeile in der Tiernahrung kam es zur Alkalinisierung des Harn-pH-Wertes. Da Katzen eigentlich Wüstentiere sind und sehr gut mit ihrem Wasser haushalten können, ist der Urin ungewöhnlich stark konzentriert. Durch den Zusatz von unausgewogenen Mineralstoffmischungen ist es zum Ausfallen der Salze mit Kristall- oder Steinbildung gekommen. Heuzutage sind die hochwertigen Trockenfutter gut abgestimmt und auf einen optimalen pH-Wert ausgerichtet. Es gibt sogar medizinisches Trockenfutter, um Harnsteine aufzulösen. Heute kommen Steine gleichermaßen bei Tieren, die Trocken- oder Feuchtnahrung erhalten, vor. Wenn es zur Steinbildung kommt, kann eine zu geringe Wasseraufnahme des Tieres eine Ursache darstellen. Durch einen Katzen- oder Hundebrunnen, aus dem scheinbar ständig frisches Wasser sprudelt, trinken die Tiere häufig vermehrt, da durch die Anreicherung mit Luft das Wasser frischer schmeckt. Ein weiterer Faktor, der die Bildung von Harnsteinen und Harngrieß begünstigt, ist eine schlecht gepflegte und unregelmäßig gereinigte Katzentoilette. Vor allem bakterielle Infektionen   der Harnwege sind eine häufige Ursache für die Bildung von Harnsteinen.

Hochwertige Tierfutter haben heutzutage häufig den Anspruch von Lebensmittelqualität, so dass eine Vielzahl von Zusatzstoffen keine Verwendung findet. Etwas problematisch ist es jedoch bei zugesetzten Aromastoffen und Farbstoffen, die die Gefahr der Entwicklung eine Futtermittelallergie bergen. Die Hauptgefahr geht jedoch durch das Füttern von verdorbenem Futter aus, denn Giftstoffe aus Schimmelpilzen, Bakterien oder Milben können Allergien, Krebs und andere schwerwiegende Krankheitsbilder auslösen!

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Soll ich Trocken- oder Feuchtnahrung füttern?

Bitte entnehmen Sie weitere Information folgenden Seiten:

Trockenfutter
Feuchtfutter

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In der Natur jagen Fleischfresser und ernähren sich von Lebendfutter. Ist das nicht grundsätzlich anzustreben und viel natürlicher für mein Tier?

Bitte entnehmen Sie weitere Information folgender Seite:

Lebendfutter

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Wie häufig sollte ich mein Tier füttern?

Jedes Haustier sollte Futter in fest definierten Intervallen erhalten. Da der Magen von Hunden und Katzen sehr dehnbar ist, können auf einen Schlag gehr große Futtermengen aufgenommen werden. Dies hat vor allem Bedeutung bei der Fütterung von Trockenfutter. Um eine übermäßige Futteraufnahme zu verhindern, bedarf es einer genauen Einteilung der Rationen. So kann die mit einer Überfütterung verbundene Verfettung des Tieres verhindert werden. Das mit der Futteraufnahme verbundene Sättigungsgefühl hat nicht nur mit der Dehnung der Magenwand zu tun, sondern auch mit der Produktion der Verdauungssäfte (Chymusanfluss). Bei der Fütterung von Trockenfutter setzt häufig das Sättigungsgefühl erst spät ein. Bei Tieren mit erhöhtem Energie- und Nährstoffbedarf, z.B. bei einer trächtigen Hündin oder bei einer säugenden Katze, ist die Entleerung des Magens beschleunigt.

Katzen

Der Futterbedarf einer kastrierten ausgewachsenen Katze liegt bei Feuchtnahrung bei 170 bis 300 g je nach Qualität des Futters, Aktivität der Katze und Körperbau. Beim Trockenfutter sind etwa 40-70 g für eine 4 kg schwere Katze zu veranschlagen. Die Tagesration sollte auf 2 bis 3 Portionen (Mahlzeiten) geteilt werden. Bei im Wachstum befindlichen Kätzchen ist der Tagesbedarf ähnlich dem eines ausgewachsenen Tieres, es sollten jedoch 3-5 Mahlzeiten pro Tag angestrebt werden. Senioren und magenempfindliche Katzen sollten vorzugsweise 3-5 kleine Portionen am Tag erhalten.

Hunde

Der Futterbedarf der Hunde ist von einer ganzen Reihe von Faktoren abhängig, wie Rasse, Energiebedarf (Leistungssport, Säugeperiode), Alter u.v.m. Beispielsweise haben Junghunde einen höheren Bedarf als Senioren. Leistungsstarke Hunde sowie magenempfindliche Tiere benötigen zwei- bis dreimal täglich eine Fütterung. Normale Haushunde ohne besonderen Leistungsdruck können aufgrund der starken Dehnfähigkeit des Magens mit nur einer Fütterung pro Tag auskommen. Je nach Futter werden zwischen 400 - 800 g Feuchtfutter für einen 10 kg schweren Hund veranschlagt. Bei Trockenvollnahrung sind zwischen 80 - 200 g pro Tag für einen Hund mit 10 kg Körpergewicht zu berechnen.

Nager

Diese kleinen Heimtiere   haben einen sehr hohen Stoffwechsel und ein empfindliches Darmmilieu. Aus diesem Grund müssen sie der Nahrungsaufnahme viel Zeit widmen. Außer dem Grundnahrungsmittel Heu sollten auch Körner und Kraftfutter zur Verfügung stehen. Eine besonders wichtige Rolle kommt Frischfutter, wie Löwenzahn, Mohrrüben und anderen Gemüsen und Früchten zu. Es ist auf Sauberkeit, Schadstoff- und Düngemittelfreiheit zu achten. Nach Zeiten, in denen nur wenig Frischfutter zur Verfügung steht, muss eine langsame in Etappen geteilte Gewöhnungsphase erfolgen, da die Tiere sonst mit so einem Appetit das frische "Grün" futtern, dass Verdauungstörungen, wie ein Blähbauch oder Durchfall, die Folge sein können.

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Zubehör

Für den Tierhalter bietet sich die Küche als Futterplatz für im Haus gehaltene Tiere an. Da in der Küche Lebensmittel zubereitet werden, sind im Normalfall die hygienischen Bedingungen gut. Boden und Flächen sind leicht von Verschmutzungen zu reinigen. Die "Essecke" für Katzen kann gut auf einer nicht genutzten Arbeitsfläche eingerichtet werden. Dazu sollten Wasser und Futternäpfe nebeneinander Platz haben. Hunden hingegen wird am besten auf dem Fussboden eine Futterecke angeboten. Sie sollten jedoch darauf achten, dass aus diesem Bereich keine Stolperecke wird. Bei Heimtieren wie Nagern ist die Fütterung im Käfig unerlässlich. Wenn der Futterplatz sich einmal etabliert hat und von den Tieren angenommen wurde, sollte er auch nicht mehr geändert werden, denn so finden die Tiere immer wieder zurück zum Wassernapf, auch wenn in späteren Jahren das Tier vieleicht einmal erblindet sein sollte.

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Näpfe

Die Auswahl an Futternäpfen ist groß. Einige sind jedoch weniger oder nur bedingt geeignet.

Ernährung Auswahl Futternaepfe
Einige Beispiele für Futter und Trinkgefäße für Hunde und Katzen. Die genauen Erläuterungen entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Text.

Edelstahlnäpfe

Sie sind praktisch unzerstörbar, leicht zu reinigen, hygienisch einwandfrei, unempfindlich gegen Futtermittel und Medikamente  ; einfach ideal zur Fütterung.

Emaillierte Metallnäpfe

Diese sind zwar schön anzusehen, können aber bei farbigen Ausführungen und Motiven Schwermetalle wie Cadmium, Nickel, oder Chromverbindungen enthalten. Durch den Schmelzprozess sind sie meistens fest mit der Glasur verbunden, können aber durch einige Futtermittel und Medikamente aus der Glasur austreten. Die Näpfe sind unzerbrechlich, die Glasur kann jedoch absplittern.

Glasnäpfe und Porzellanschälchen

Sie sind nicht so gut geeignet. Sie mögen zwar optisch ansprechend aussehen, können aber leicht zersplittern, wenn die Tiere auf dem Rand umherkauen oder wenn der Napf herunterfällt und zersplittert (besonders gefährlich bei Katzen, die auf der Arbeitsfläche gefüttert werden). Aus hygienischer Sicht sind sie gut zu säubern und sauber zu halten.

Kunststoffnäpfe

Diese sind wahrscheinlich am weitesten verbreitet und in unterschiedlichen Formen und Farben erhältlich. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass das Material spülmaschinenfest ist, keine Farbstoffe aus Cadmium, Nickel, oder Chromverbindungen in Verbindung mit Weichmachern enthält. Durch das Futter können kleine Mengen aus dem Material gelöst werden, die Schädigungen auslösen können. Wir haben häufiger beobachtet, dass Hunde, die aus speziellen roten Kunststoffnäpfen Futter erhalten, die Pigmentierung der Nase verloren. Nach dem Wechsel des Futternapfes fand eine Neupigmentierung des Nasenspiegels statt. Die Näpfe sind zwar unzerbrechlich, die Oberfläche wird aber im Laufe der Zeit rauh und zur Bakterienfalle.

Steingutfutternäpfe

Diese sind solide und stehen fest, so dass die nicht umkippen können. Diese Näpfe zerbrechen aber leicht und splittern stark, wenn sie versehentlich fallen gelassen werden.

Kombinierte Futternäpfe

Sie scheinen auf den ersten Blick praktisch, das Wasser wird aber schnell durch das Futter verschmutzt. Besser sind in dem Fall getrennte Näpfe in einer Haltevorrichtung. Diese hat den Vorteil, dass die Näpfe fest stehen und nicht so leicht durch den Raum geschoben werden können.

Futternäpfe mit Zeitschaltuhr

Diese sind praktisch für Berufstätige, die z.B. mittags füttern möchten, aber nicht im Haus sind. Die Fresschälchen sind austauschbar, der Verschluss schützt das Futter auch vor Fliegen. Morgens kann kaltes Feuchtfutter aus dem Kühlschrank in den Napf gefüllt werden. Der Deckel wird geschlossen, die Zeitschaltuhr gestellt, und der Mittagsfütterung steht nichts im Wege, da bis dahin das Futter Raumtemperatur erreicht hat.

Futterautomaten

Sie sind für Trockenfutter konzipiert. Aus der Futterschale entnimmt das Tier die Kroketten, während aus dem Vorratsbehälter ständig nachgelegt wird. Leider führt in den meisten Fällen ein solches Gerät zur hoffnungslosen Verfettung der Tiere und ist aus diesen Grund nicht empfehlenswert!

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Wasser

Ernährung Katze am WasserhahnWasser ist das Lebensmittel Nr.1 für Lebewesen. In ihm werden die Nährstoffe gelöst, damit sie für den Organismus zugänglich sind und in den Blutstrom gelangen können. Die Menge des benötigten Wassers ergibt sich aus der Wasserbilanz. Diese hängt ab von der Art des Futters (trocken, halbtrocken oder feucht), der Nierenausscheidungsrate (viele zu entsorgende Salze und Giftstoffe), körperlicher Leistung (Wasserverlust durch Hecheln oder Schwitzen) und Wasserverlust durch Krankheit   (Erbrechen und Durchfall). So werden etwa 6-20 ml Wasser pro kg Köpergewicht benötigt, die für das Tier jederzeit gut zugänglich und in bester Trinkwasserqualität zur Verfügung stehen sollten.

Ernährung KatzenbrunnenEine exzessive Aufnahme von Wasser kommt selten vor, kann aber zu Vergiftungserscheinungen führen. Eine unzureichende Versorgung mit Wasser führt zur Austrocknung des Organismus, wobei erhebliche Organschäden, z.B.durch Thromboembolien (Blutgerinnsel, die Blutgefäße verstopfen), entstehen können. Bei älteren Tieren und Katzen kann es leicht zur Unterversorgung kommen, da diese zu wenig Wasser aufnehmen. Blutkontrollen bei Ihrem Tierarzt zur Überprüfung des Wasser - Blutzellenverhältnisses, der Thrombozyten (Blutplättchen), des Salzgehaltes und der Nierenfunktion sind in regelmäßigen Abständen in Form eines Gesundheits-Checkup zu empfehlen. Bei zu geringer Wasseraufnahme kann das Futter mit Wasser versetzt werden. Einige Trockenfutter verfügen über einen Sauceneffekt, der die Aufnahme fördert. Einige Tiere können durch einen Trinkbrunnen zur Wasseraufnahme animiert werden. Das aktive Umwälzen des Wassers bei gleichzeitiger Anreicherung mit Sauerstoff macht das kühle Nass häufig attraktiver und schmackhafter für das Tier. Bei meiner eigenen Katze konnte das Blutzellen-Wasserverhältnis (HTK, Hämatokritwert des Blutes) von 68% auf 45% durch den Einsatz eines Trinkbrunnens reduziert werden. In schwerwiegenden Fällen kann das Eingreifen durch den Tierarzt mit Medikamenten notwendig werden.

Wird die Säuberung vernachlässigt, wird der Brunnen schnell zur Bakterien- und Algenschleuder.

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Trockenalleinfutter

Trockenfutter gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Produkte bestehen aus Fleisch (z.B. Geflügel  ), tierischen Nebenerzeugnissen (z.B. Leber), pflanzlichen Eiweißen (z.B. Soja), Getreide (z.B. Mais, Weizen) und Fett. Durch den Backvorgang während des Herstellungsprozesses wird die Aufschlüsselung der Stärke in hochverdauliche Bestandteile gewährleistet. In der Fertigung werden Kroketten und Hundekuchen in den unterschiedlichsten Formen erzeugt, die abschließend mit Vitaminen und Fett überspritzt werden. Durch den attraktiven Geruch und Geschmack ist die Akzeptanz gut, und die Nährstoffe können optimal vom Tier verdaut werden. Bei Trockenfutter minderer Qualität werden Gemüse, Federn, Hufe, Schalen von Krustentieren etc. verarbeitet, um billige Eiweißquellen in die Ration miteinbeziehen zu können, die denn Eiweißgehalt zwar in die Höhe treiben, jedoch den Gehalt von Eiweiß, das vom Tier genutzt werden kann (verdaubares Eiweiß), gering halten. So muss eine verhältnismäßig große Futtermenge gefüttert werden, um die Bedürfnisse des Tieres zu erfüllen. Ein gutes Trockenfutter sollte über eine Verdaulichkeit von 85 bis 90 % verfügen, so dass das Kotvolumen dementsprechend gering ist. Kleine Kotmengen können leichter aufgenommen und entsorgt werden - dies schont auch noch die Umwelt. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Restfeuchtigkeit im Futter. Diese Eigenschaft ermöglicht eine lange Haltbarkeit des Futters. Vor allem Katzen fressen gern häufig über den Tag verteilt kleine Futtermengen. Wenn das Futter aber eintrocknet oder Fliegen ihre Eier abgelegt haben, wird es verächtlich verschmäht. Dies kann bei Trockenfutter nicht passieren. Natürlich kann Trockenfutter auch verderben. Bei schlechter Lagerung kann das Futter beispielsweise feucht und durch Schimmelpilze   verseucht werden. Stehen große Futtermengen offen in warmen Räumen, kann das Fett im Pellet oder in der Krokette ranzig werden. Auch Käfer und Futtermilben können das Futter befallen. Deren Kot kann anschließend bei den Tieren Futtermittelallergien auslösen. Achten Sie bei der Fütterung von Trockenfutter auf einwandfreie Qualität. Es sollte weder einen ranzigen noch einen ungewöhnlichen Geruch aufweisen. Ein wichtiger Nachteil des Trockenfutters ist, dass aufgrund der geringen Restfeuchtigkeit von 5 - 8% und der teilweise sehr hohen Verdaulichkeit des Futters eine zu große Menge an Trockenfutter angeboten wird, die zur Fettleibigkeit des Tieres führt. Ein wichtiger Punkt bei der Fütterung von Trockenfutter ist, besonders im Sommer darauf zu achten, dass kein Brackwasser aus Tümpeln oder stehenden Gewässern aufgenommen wird. Die im Wasser enthaltenen Mikroorganismen vermehren sich sehr schnell unter dem reichhaltigen Nährstoffangebot im Magen und können zu einer Magenaufgasung führen! Die gute Halbarkeit, leichte Fütterung, minimale Geruchsbelästigung, geringe Flatulenz (Blähungen) und vor allem geringe Kosten sprechen für das Trockenfutter. Man muss etwa bei einem Premium Trockenalleinfutter mit Kosten im Bereich von € 120- 180 pro Jahr für einen 10 kg schweren Hund rechnen, der in diesem Zeitraum etwa 80 bis 120 kg Trockennahrung frißt!

Eine abwechslungsreiche Speisekarte ist unwichtig, wenn das Haustier nicht verzogen ist!

Trockenfutter für Katzen

Ernährung Trockenfutter Katzen 1 Ernährung Trockenfutter Katzen 2 Ernährung Trockenfutter Katzen 3 Ernährung Trockenfutter Katzen 4 Ernährung Trockenfutter Katzen 5

Links ein Standard Katzenfutter für ausgewachsene Katzen, pelletiert in guter Qualität. Daneben ein Trockenfutter für Seniorkatzen in Krokettenform. Die Ringe sollen ein zu leichtes Abschlucken ohne Kauen verhindern. In der Mitte Futter mit gefüllten Knusperkissen, "Fleischbrocken" und Gemüseknuspies. Die Zutaten sind mit Getreide verbacken. Die pflanzlichen Bestandteile haben für Katzen keinen großen Wert. Die vierte Abbildung zeigt ein Futter, das durch die Krokettenform auf die verschiedenen Fleischsorten wie Rind, Fisch und Herz aufmerksam machen will. Die letzte Abbildung zeigt Zahnreinigungskroketten, die durch ihre spezielle Struktur und Zusammensetzung weiche Beläge vernichten sollen.

Trockenfutter für Hunde

Ernährung Trockenfutter Hunde 1 Ernährung Trockenfutter Hunde 2 Ernährung Trockenfutter Hunde 3 Ernährung Trockenfutter Hunde 4 Ernährung Trockenfutter Hunde 5

Beim Trockenfutter für Hunde sieht es ähnlich wie bei Katzen aus. Links Standard Kroketten einer Vollnahrung. Daneben eine halbfeuchte Trockennahrung in Ringform. Die speziell geformte Krokette soll das Zerkauen erleichtern und die Zahnoberfläche beim Kauen reinigen. Das Futter in der Mitte verfügt über eine Vielzahl von Komponenten, wie Eier-, Spinat- und Karotten-Nudeln, Reis, Rindfleisch, Fisch und Gemüse. Wird es mit heißem Wasser angerührt, entsteht ein Sauceneffekt, der mit der Fütterung gleichzeitig die Wasseraufnahme fördert. Die vierte Abbildung zeigt ein Trockenfutter, das durch die Form der Kroketten auf seine Wirkung hinweist. Die letzte Abbildung zeigt spezielle Zahnreinigungskroketten, die durch ihre Größe, Struktur und Zusammensetzung weiche Beläge auf der Zahnoberfläche vermeiden soll.

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Feuchtalleinfutter

Feuchtfutter wird in Dosen, Aufreißschälchen und Folienbeuteln angeboten. Je nach Qualität ist der Muskelfleischanteil eher bescheiden. Überwiegend bilden Organe wie Leber, Herz und Nieren eine wichtige Eiweißquelle. Die Verarbeitung von pflanzlichen Eiweißquellen, wie Soja, oder minderwertigen Eiweißquellen, wie Geflügelkarkassen, sind geläufige Praxis. Diese werden gemahlen und durch Zufügen von stärkehaltigen Nährstoffen, wie Reis, verarbeitet oder in fleischige Stückchen gepresst und mit Geele oder Sauce angereichert. Durch Erhitzung auf 126°C wird die Nahrung haltbar gemacht. Dabei gehen einige Vitamine wie B1 und Folsäure verloren. Durch den Sterilisierungprozess der Konserve ist das Futter nahezu unbegrenzt haltbar, der Gehalt der Vitaminen und wärmeempfindlichen Vitalstoffen im Produkt sinkt jedoch. Hochwertige Futtermittel verfügen über eine gute Akzeptanz bei Tieren und enthalten sehr hohe Anteile an Muskelfleisch. Das kann in einigen Fällen schon durch die genaue Betrachtung des Konserveninhaltes herausgefunden werden oder durch den geringeren Futterbedarf eines hochwertigen Produktes gegenüber einem Billigerzeugnis. Feuchtfutter in Konserven enthält einen Gehalt an Feuchtigkeit zwischen 71 und 84 %. Somit können die Nährstoffe nicht direkt mit denen eines Trockenfutters verglichen werden. Durch die Gelier- und Verdickungsmittel kann der Kot eine weichere Konsistenz erhalten als bei Tieren, die mit Trockenfutter gefüttert werden. Auch das Kotvolumen ist bei der Fütterung von Feuchtfutter erheblich größer als bei Trockennahrung. Enthält das Futter sehr viel Bindegewebe, Abfälle und pflanzliche Komponenten, kann es zur vermehrten Gasbildung (Flatulenz) und übelriechendem Kotabsatz kommen. Nach dem Öffnen der Konserve muss die nicht verfütterte Futtermenge im Kühlschrank verwahrt werden. Bakterien, Pilze   und Parasiten  , wie Stubenfliegen, verunreinigen schnell das Futter, das auch unter guten Bedingungen schnell verdirbt. Soll zu einem späteren Zeitpunkt das Futter aus dem Kühlschrank verfüttert werden, muss die Temperatur erst auf Raum- oder Körpertemperatur ansteigen. Dies kann durch Beimengen von heißem Wasser oder Erwärmen in einem Wasserbad verwirklicht werden. Überprüfen Sie die Temperatur des Futters mit Ihrem Finger vor der Fütterung. Bei der Fütterung von Feuchtnahrung ist bei einem Hund von 10 kg Körpergewicht mit Kosten von € 800 bis € 1500 pro Jahr zu rechnen, abgesehen davon, dass etwa 380 bis 600 kg Futter transportiert werden müssen. Bei zwei Feuchtfutterzubereitungen, die von der Zusammensetzung der Nährstoffe identisch sind, wovon das eine 80 % Wasser und das andere nur 78% Wasser enthält, müssen vom Erstgenannten 440 g verfüttert werden, während vom Zweiten nur 400 g erforderlich sind, um auf den gleichen Nährstoffgehalt zu kommen. So kann eine kleine Variation von 2% in dem Feuchtigkeitsgehalt eines Futters zu einer erheblichen Einbuße von 10 % der Nährstoffe führen!

Feuchtnahrung für Katzen

Ernährung Feuchtnahrung Katzen 1Ernährung Feuchtnahrung Katzen 2Ernährung Feuchtnahrung Katzen 3


Feuchtnahrung für Katzen steht in den unterschiedlichsten Qualitäten und Geschmacksrichtungen zur Verfügung. Links sehen Sie Dosenvollnahrung. Die Einzelbestandteile sind durch den Homogenisierungsvorgang nicht mehr zu identifizieren. Meist wird mit einem geringen Anteil an Gelee das Futter besonders schmackhaft gemacht. Die Mitte zeigt teurere Menünahrung aus der Konserve : links Hähnchen mit Karotten, die durchaus sinnvoll für die Dickdarmflora sind; rechts Fischnahrung mit Sardinen in Stückchen, Krabben und Tintenfischstreifen in feinem Gelee, für Katzen, die Fisch lieben (evtl. muss Taurin zugefüttert werden). Die rechte Abbildung zeigt ein Delikatessmenü aus dem Frischebeutel. Hier wird meist Pressfleisch oder eine wurstartige Fleischzubereitung mit viel Sauce verarbeitet, die dann einen besonders hohen Anteil Wasser besitzt. Vom Preis besonders hochwertiges Futter bietet richtige Fleischstückchen gegart in Fleischsauce. Diese sind vom ernährungstechnischen Standpunkt nicht unbedingt am geeignetsten.

Feuchtnahrung fuiür Hunde

Ernährung Feuchtnahrung Hunde 1Ernährung Feuchtnahrung Hunde 2Ernährung Feuchtnahrung Hunde 3


Die linke Abbildung zeigt eine leberwurstartige Dosenvollnahrung für Hunde. Die Inhaltsstoffe sind so fein zerkleinert, dass eine Differenzierung unmöglich ist. Das Hundefutter daneben ist feines Geschnetzeltes mit Gemüse und Nudeln. Die Bestandteile der Zusätze, wie Karotten und Nudeln, sind gut zu erkennen und sorgen für eine optische Präsentation, die auch den Tierhalter anspricht. Die Abbildung in der Mitte zeigt zwei Produkte aus Frischeschälchen. Links feines Geflügel mit Gemüse, wobei das Geflügel sehr fein zerkleinert ist und die tierischen Nebenerzeugnisse deutlich zu identifizieren sind. Rechts wird reines Rindfleisch präsentiert. Die Zusammensetzung ist jedoch nicht ersichtlich. Vom Aussehen sind die Produkte wenig einladend, ernährungstechnisch sind sie jedoch nicht zu bemängeln. Ihr Preis ist aber deutlich höher als der von Dosenware. Die Abbildung rechts zeigt die Top - Feuchtnahrungsprodukte für Hunde. Links 80% Huhn mit 20% Rind in feinem Gelee, rechts eine wurstartige Fleischzubereitung mit viel Sauce, die Fleischstreifen suggeriert. Diese hochpreisigen Nahrungsmittel für Hunde sind eher als Festtagsmenü für kleine Hunde oder in der Rekonvaleszenz geeignet, wenn der Tierarzt den Einsatz authorisiert (erlaubt) hat.

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Lebendfutter

Lebende Tiere zu verfüttern, mag vielleicht den natürlichen Lebensbedingungen entsprechen, ist aber sicherlich nicht zeitgemäß für Haustiere, wie Hunde und Katzen, die in unserer modernen Gesellschaft leben. Bei Reptilien hingegen ist der Einsatz von Futtertieren nicht zu vermeiden. Die Halter von Echsen, Schlangen usw. sollten bei der Anschaffung dieser Tiere wissen, worauf sie sich einlassen.

Katzenhalter, die Lebendfütterung unterstützen, betreiben eine recht unschöne Sache, zumal in der Natur gesunde, junge Tiere meistens nicht erbeutet werden. Stellen Sie sich das folgende Szenario vor: Sie lassen in Ihrer Küche kleine, niedliche Eintagsküken frei laufen, die sie täglich kaufen oder selber züchten. Dann kommt Ihre kuschelige Hauskatze in den Raum, jagt und spielt ein wenig mit den Küken, bis sie das erste packt und den Kopf zwischen den kräftigen Backenzähnen knackt, so dass Blut und Gehirnmasse auf den Boden spritzen. Später bereiten Sie dann ganz genüsslich Ihre eigene Mahlzeit in der Küche zu. Nein danke!

Manche Katzen verfügen über Freigang. Sie können sich wildlebende Vögel und Mäuse fangen. Viele Wohnungskatzen sind jedoch zu langsam und ungeschickt, um Mäuse zu fangen, so reicht es häufig nur, um alte, kranke oder sehr junge, unerfahrene Tiere zu erwischen, die sie dann ganz stolz im Haus dem entsetzten Frauchen oder Herrchen präsentieren. Dies geschieht frei nach dem Motto :

"Sieh mal Frauchen, was ich für ein toller Jäger bin! Hier hast du ein Geschenk von mir, weil du immer so lieb zu mir bist!"

Leider wird diese freundliche Geste von einigen Gefahren überschattet in Form von gefährlichen Infektionskrankheiten, die als Zoonosen bezeichnet werden und vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Nicht nur Maus, Ratte oder Vogel bergen in sich Gefahren. Infektionen können auch von der Beute auf das Haustier und dann auf den Menschen übertragen werden.

Virusinfektionen

Zu den wichtigsten Infektionskrankheiten gehört vor allem die Tollwut   (ein guter Impfschutz des Haustieres mit Freigang ist unbedingt erforderlich). Rota- und Adenovirusinfektionen können zu Durchfall bei Mensch und Tier führen. Pocken   können gelegentlich bei Hauskatzen vorkommen. Als Infektionsquellen der Katzen kommen Nager in Betracht.

Bakterielle Infektionen

Campylobacteriose z.B. kann bei 2-30% der Hunde und Katzen durch die im Durchfall befindlichen Bakterien in seltenen Fällen zur Infektion   des Menschen durch Kontakt mit dem Kot des erkrankten Tieres führen. Leptospiren können durch kleinste Hautverletzungen über Kontakt mit infiziertem Urin in den Körper eindringen. Freilaufende Katzen haben zu etwa 20 % Kontakt mit Leptospiren, der Ausscheidungszeitraum ist jedoch sehr kurz, so dass die Wahrscheinlichkeit einer Infektion des Menschen gering ist. Pasteurellose ist eine bakterielle Infektion der Atemwege. Bei etwa 75-90% der Katzen mit Freigang kommen diese Bakterien vor. Sie werden über Biß- und Kratzwunden übertragen. Eine Infektion durch Tröpfchen ist  auch auf den möglich. Salmonellosen werden durch 2000 verschiedene Arten vertreten. Die Infektion findet durch den Verzehr von rohem Fleisch, z.B. Geflügel oder Nager (Mäusethyphus), oder Schlachtabfällen statt. Etwa 11% der infizierten Katzen werden anschließend zu Ausscheidern von Salmonellen und somit zum gesundheitlichen Risiko für den Menschen. Yersiniosen können nach Aufnahme von beispielsweise ungewaschenen Karotten, die mit Katzenkot verunreinigt wurden, auftreten. Zu dieser Bakteriengruppe gehören Y. pestis, der Erreger   der Pest, der immer noch existiert, sowie Y. pseudotuberculosis, der Erreger der Pseudotuberkulose, einer Darmerkrankung, die auch beim Menschen auftreten kann. Tuberkulose ist eine schwerwiegende Infektionskrankheit, die besonders wegen der sehr resistenten Erreger schwierig zu behandeln ist. Vor allem steigen die Fälle an mit Tuberkulose infizierten Personen im osteuropäischen Raum, was durchaus eine große Gefahr durch den grenzenlosen Reiseverkehr für Westeuropäer darstellen kann.

Pilzinfektionen

Am häufigsten sind Hautpilze wie Mikrosporie   und Trichophytie, die vor allem von Nagern auf Hauskatzen und schließlich auf den Menschen übertragen werden können.

Infektionen durch Parasiten

Giardiose - Lambliose, Toxoplasmose, Echinokokkose, sowie Infektionen mit Spul- (Toxocara) und Hakenwürmern (Ancylostoma) können beim Menschen zur Infektion mit Wanderlarven (Larva   migrans visceralis et cutanea) führen. Flöhe, Milben und Zecken sind weitere Parasiten, die mit eingeschleppt werden können und in ihrem Inneren weitere Infektionsherde beherbergen können.

Die hier angeführten Infektionskrankheiten stellen nur die wichtigsten Zoonosen dar, die durch Fütterung von Lebendnahrung auftreten können. Die maximal mögliche Anzahl liegt deutlich höher!

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Hausmannskost

Viele Tierfreunde und Tierhalter sind der Meinung, dass selbstgekochte Nahrung für ihren Liebling das Beste ist. Dabei wird häufig von der eigenen Ernährung ausgegangen: reichhaltig, abwechslungsreich, mit gesundem Gemüse. Häufig wir dabei aber vergessen, dass Hund und Katze Fleischfresser sind und keine Omnivoren wie der Mensch. Andere sind der Meinung, soviel Fleisch wie möglich zu verfüttern, da diese Tiere sich in freien Natur von Fleisch ernähren. Es gestaltet sich nicht gerade einfach, eine ausgewogene und gesunde Ration zusammenzustellen und zuzubereiten. Er können gravierende Fehler gemacht werden. Auf diese soll hier kurz eingegangen werden :

Energie - Überschuss oder Mangel

Ein hoher Energiegehalt im Futter führt beim ausgewachsenen Hund zu Dickleibigkeit und Verfettung. Am häufigsten kann eine Unterversorgung mit Energie auftreten, wenn Hunde schwere Arbeiten verrichten oder wenn Hunde und Katzen während des Säugens der Welpen einen höheren Bedarf haben. Auch nach schwerwiegenden Erkrankungen des Magen-Darm-Apparates kann eine Unterversorgung mit Energie auftreten.

Eiweißüberschuss oder -mangel

Bei einer Überversorgung mit minderwertigen Eiweißquellen kommt es zu Verschiebungen der Darmflora. Hieraus entwickelt sich weicher, stinkender Kot bis hin zu Durchfall. Die hohe Menge an Eiweiß muss von der Leber entgiftet werden, so dass Stoffwechselprodukte der Darmbakterien oder des eigentlichen Eiweißstoffwechsels zur Leberschädigung führen. Bei älteren Tieren, bei denen Leber und Nieren bereits geschädigt sind, ist das als besonders gravierend anzusehen. Eine Unterversorgung mit Eiweiß hingegen ist eher seltener, kann aber außer durch die Nahrung auch durch Krankheit oder massiven Parasitenbefall verursacht werden, was schwerwiegende Auswirkungen auf den Organismus hat. Ein Eiweißmangel beeinträchtigt das Abwehrsystem, was zu einer verstärkten Anfälligkeit für Infektionskrankheiten führt. Das Haarkleid wird stumpf und brüchig. Ein Eiweißmangel führt im fortgeschrittenen Stadium zu Anämie  , Muskelschwund und schließlich zum Tod. Bei Welpen treten Störungen am Skelett, in der Entwicklung und im Wachstum auf.

Mineralstoffe

Für den tierischen Organismus ist es lebensnotwendig, über Mineralstoffe und Spurenelemente zu verfügen. Diese müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Bei intensiver Fleischfütterung wird beispielsweise viel Phosphor aufgenommen. Dieser Mineralstoff gelangt durch den Darm in das Blut. Ein zu hoher Phosphatspiegel im Blut kann Nierenschäden verursachen. Damit der Körper diesen Mineralstoff ausscheiden kann, muss unter der Kontrolle des Parathormons der Nebenschilddrüse Kalzium aus den Knochen mobilisiert werden, damit das Phosphat den Organismus verlässt. Ein Überangebot an Magnesium kann zu Durchfall, Harnsteinen oder Krampfleiden führen.

Das Gleichgewicht der Nährstoffe im Körper eines Haustieres ist von großer Bedeutung. Wer also keine komplizierten Diäten formulieren will, ist gut beraten, Fertigdiäten zu verwenden. Wer dennoch lieber selber das Futter bereiten möchte, sollte besser den Rat und die Erfahrung eines Ernährungswissenschaftlers einbeziehen, damit die Nährstoffe auch ausgewogen sind und kein Mangel auftreten kann.

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Falsch zusammengestellte Diäten können viel Schaden anrichten!

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Ergänzungsfuttermittel

Vitamine und Mineralstoffe

Diese sind zum größten Teil als Kombinationspräparate erhältlich und stehen als Pasten, Tropfen und Kautabletten bei Tierärzten und im Handel zur Verfügung.
Das handelsübliche Futter enthält normalerweise ausreichende Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen. In einigen Fällen ist jedoch eine gesteigerte Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen notwendig: In der Aufzuchtsphase von Jungtieren, bei tragenden und säugenden Hündinnen, in einigen Stresssituationen und nach schweren Infektionskrankheiten, sowie im Alter. Es sollte auf jeden Fall der Rat eines Tierarztes hinzugezogen werden, damit keine Überversorgung stattfinden kann. Besonders die fettlöslichen Vitamine A, D, E werden in der Leber gespeichert und können unter Umständen zu Vergiftungserscheinungen führen. Katzen, die übermäßig viel rohe Leber als Futter erhalten, können an einer Vitamin-A-Vergiftung erkranken. In vielen Fällen fehlen nur bestimmte Vitamine oder Mineralstoffe, die besser bedarfsweise substituiert werden sollten unter tierärztlicher Aufsicht und Kontrolle.

Kalzium-Tabletten

Sie sind als freiverkäufliches Mineralfutter erhältlich. Die meisten Kalziumtabletten oder Mineralstoffmischungen enthalten zwar als Hauptbestandteil ca. 30% Kalziumphosphat, aber auch Magnesium und Kochsalz. Der hohe Vitamin- D3-Anteil bei einigen Präparaten ist zwar bei Rachitis (gestörter Stoffwechsel der Knochen durch Vitamin-D Mangel) erforderlich, kann aber bei gesunden Tieren Verkalkungen und Steine verursachen. Bei Hunden und Katzen, die sich im Wachstum befinden, sowie bei säugenden Hündinnen kann der Einsatz zur Verhinderung eines Milchfiebers durchaus erforderlich und sinnvoll sein, sollte aber mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

Bierhefe - Produkte

Diese sind für Hunde und Katze als Tabletten oder Granulat erhältlich. Durch den hohen Gehalt an Vitamin B-Komplexen helfen diese Produkte bei einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen. Sie unterstützen das Nervensystem, die Haut, das Herz, die Augen und das Wachstum. Leider ist der Gehalt an Vitamin A, D und E recht hoch, was zu Schwierigkeiten (Überdosierung, evtl. Leberschädigung) bei Fütterung mit anderen Vitaminpräparaten führen kann. Zusatzstoffe wie Milch  , Molke, Fett und Zucker machen eine wahre Kalorienbombe daraus. Bei Tieren im Wachstum und mit schwerer körperlicher Belastung kann der Einsatz nützlich sein. Bitte füttern Sie diese Präparate mit entsprechender Vorsicht. Fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.

Laktose-reduzierte Milch

Dieses Produkt ist am geläufigsten als Katzenmilch erhältlich. Aber auch Hunde müssen nicht in die Röhre schauen, da ein ähnliches Produkt als Hunde-Vitaltrunk auf dem Markt ist. Dieses Produkt kann kranken Tieren angeboten werden, vorausgesetzt, dass der Tierarzt es erlaubt hat. Auch bei Tieren, die zu wenig Flüssigkeit aufnehmen, kann dieses Produkt (mit Wasser verdünnt) den Flüssigkeitspegel im Körper des Tieres erhöhen. Von der Muttermilch entwöhnte Katzen, die aber noch zusätzliche Nährstoffe zur Welpennahrung benötigen, können durchaus von so einem Produkt profitieren. Der Deklaration nach zu urteilen, variieren die Produkte in der Zusammensetzung nicht wesentlich voneinander. Unterschiede sind lediglich in der Herkunft der Milchbestandteile zu bemerken: Normale Milch und Biomilch. Der Preis unterscheidet sich jedoch deutlich. Nach dem Öffnen sind die Produkte im Kühlschrank zu lagern und vor der Fütterung auf Zimmer- oder Körpertemperatur zu erwärmen.

Milchdrops

Sie sind für Hunde als weiße und dunkle Schokoladen-Drops sowie mit Pansen- oder Lebergeschmack erhältlich. Für Katzen steht dieses Produkt mit Katzenminze oder Käse als aromatisierte Drops zur Verfügung. Nager können sich über sogenannte Joghurtdrops freuen. Die Fütterung dieser Produkte sollte sehr in Maßen erfolgen - mehr als Belohnung zum Erlernen kleiner Kunststücke !

Malz - Produkte

Malzzusätze werden aus dem Abbau von Getreidestärke in einfache Moleküle gewonnen. Dabei entsteht der Zweifachzucker (Disaccharid) Maltose, der aus zwei miteinander verbundenen Glukosemolekülen besteht. Als fertiges Produkt enthalten Pasten häufig einen Öl- oder Fettanteil von 15 % bis 35 %. Bei Tabletten und Futter ist der Fettgehalt geringer; sie enthalten zusätzlich kurzkettige und wasserlösliche Faserstoffe. Malz ist ein Zucker, der bei Katzen eine große Akzeptanz auslöst. So können die anderen Bestandteile, die eine leicht abführende Wirkung auf Haarballen ausüben, besser von der Katze aufgenomen werden. Vor allem für Langhaarkatzen, wie Perser und Maine Coon, ist ein solches Produkt zu empfehlen. Aber auch die normale Hauskatze verbringt etwa 30-50% ihres Wachzustandes mit der Körperpflege. Dabei werden 2/3 der losen Haare verschluckt. Die Produkte sollen einen ungestörten Transport der Haare durch den Magen-Darmapparat gewährleisten. Besonders durch die in Malzpasten enthaltenen Öle und löslichen Fasern werden die Haare elegant umhüllt und mit dem Kot in der Katzentoilette abgesetzt. Das lästige Erbrechen von Gewölle nach dem Fressen von Gras wird vermieden. Durch diese Produkte wird die Gefahr einer Darmreizung oder Verstopfung durch Bezoare (Haarknäule) minimiert. Sehr empfindliche Katzen vertragen jedoch einige dieser Produkte nicht. Bitte zögern Sie nicht und besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt mögliche Alternativen.

Taurin - Produkte

Dieser essentielle Nährstoff für Katzen ist den meisten Fertigfuttern als Zusatz beigemengt. Einige natürlich belassene Futter enthalten Rindfleisch, so dass auf die Zugabe von künstlichem Taurin verzichtet werden kann. Katzen, die aber über eine Rindfleischallergie verfügen, sind auf das Produkt, das als Katzentabs oder Herzchen erhältlich ist, angewiesen. Auch bei der Zubereitung von eigenen Futterrezepturen und vor allem bei Katzen, die viel Fisch fressen, ist die Ergänzung des Futters mit Taurin sinnvoll und notwendig.

Ungesättigte Fettsäuren

Diese sind leider an der Luft recht instabil und können durch den Sauerstoff leicht oxidieren. Einige Tiere haben einen überdurchschnittlichen Bedarf und brauchen einer zusätzliche Gabe. Hierzu sind Produkte in Kapselform vorzuziehen, da sie die wertvollen Öle luftdicht und häufig unter Lichtschutz vor der Zersetzung bestmöglich bewahren. Für Allergiker, Hautpatienten und alte Tiere haben sich diese Futterzusätze bestens bewährt. Lebertran ist in Tierhandlungen ein beliebtes Ergänzungsfuttermittel. Hier ist vor allem auf den Vitamin-A-Gehalt und das Verhältnis von ungesättigten Fettsäuren zu achten. Nicht alle Produkte sind gleich gut, denn auf die ausgewogene Mischung an ungesättigten Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren, Omega-6-Fettsäuren und Vitamine kommt es an.

Knoblauch und Kräuter - Produkte

Diesen Produkten werden sagenhafte Kräfte nachgesagt, von Verjüngung, über Fellverbesserung, Normalisierung des Darmmilieus, bis hin zur Abschreckung von Darmparasiten, Flöhen und Zecken. Würmer und Flöhe lassen sich ganz sicherlich nicht durch Knoblauchgeruch abschrecken. Bei Zecken besteht vielleicht eine kleine Chance, da dieser blutsaugende Parasit   sich chemotaktisch orientiert, sprich: wenn das Opfer nicht entsprechend duftet, wird es verschmäht. Verlassen würde ich mich auf jeden Fall nicht auf die antiparasitäre Wirkung dieser Produkte. Ob sie dennoch sinnvoll sind, muss jeder Tierhalter für sich selbst entscheiden.

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