Frankreich

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Allgemein

Hunde, Katzen und Frettchen müssen elektronisch durch einen Mikrochip der ISO-Norm 11784 oder 11785 gekennzeichnet sein. Falls der Chip nicht diesen Normen entspricht, muss vom Tierhalter ein entsprechendes Lesegerät zur Verfügung gestellt werden. Heimtiere  , die ab dem 4.7.2011 neu zu kennzeichnen sind,
müssen zwingend mit einem Microchip (ISO-Norm 11784 entspricht HDX- oder FDX-BÜbertragung)
ausgestattet werden. Bei Einreise muss der > EU-Heimtierausweis mitgeführt werden. Dieser muss von einem Tierarzt   ausgestellt sein, und aus dem Dokument muss hervorgehen, dass im Einklang mit den Empfehlungen des Impfstoffherstellers eine gültige Tollwutimpfung des betreffenden Tieres (ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung) mit einem inaktivierten Impfstoff (WHO-Norm) durchgeführt wurde. Nach der deutschen Tollwut  -Verordnung muss ein Welpe bei Erstimpfung mindestens 3 Monate alt sein und die Impfung wird als gültig bezeichnet, wenn sie mindestens 21 Tage
zurückliegt. Die Impfung muss entsprechend den Empfehlungen des Impfstoffherstellers wiederholt werden. Eine Wiederholungsimpfung ist dann unmittelbar gültig. Die Einreise eines Heimtieres, welches jünger als drei Monate und ungeimpft ist, wird gestattet, sofern für dieses Tier ein Ausweis mitgeführt wird und es seit seiner Geburt   an dem Ort gehalten wurde, an dem es geboren ist, ohne mit wildlebenden Tieren, die einer Infektion   mit dem Tollwutvirus ausgesetzt gewesen sein könnten, in Kontakt gekommen zu sein, oder wenn es von seiner Mutter begleitet wird, von der es noch abhängig ist.

Ausführliche Informationen über die allgemein gültigen EU-Bestimmungen finden sie hier!

Besonderheiten: Frankreich untersagt die Einreise von sog. Kampfhunden der 1. Kategorie wie Pitbulls, Boerbulls und Hunden, die aufgrund ihrer morphologischen Merkmale den Hunden der Tosa-Rassen zuzuordnen sind. Hunde der 2. Kategorie wie alle Wach- und Schutzhunde (Rassehunde, American Staffordshire Terrier, Rottweiler, Tosa etc.) dürfen nur mit Maulkorb und an der Leine geführt werden. Diese Hunde dürfen einreisen, sofern beim Zoll ihr Geburtszeugnis und ihr Stammbaum vorgelegt und so bewiesen werden kann, dass sie dieser 2. Kategorie angehören. Diese Hunde müssen einen Maulkorb tragen und von einem Volljährigen an der Leine geführt werden. Außerdem dürfen Sie nicht in öffentliche Verkehrsmittel und öffentliche Einrichtungen mitgenommen werden. Sollten die Hunde länger als 3 Monate bzw. dauerhaft in Frankreich bleiben, müssen identifiziert, in ein innerstaatliches Register eingetragen sowie gegen Tollwut geimpft werden.

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Informationsquellen

> www.amtstieraerzte.de « Bundesverband beamteter Tierärzte

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Häufige Krankheiten

Nachfolgend sind die wichtigsten Erkrankungen durch Parasiten   aufgelistet, die in dem ausgewählten Urlaubsland eine Rolle spielen:

> Babesiose
> Borreliose  
> Ehrlichiose
> Herzwurmerkrankung (Dirofilariose)
> Leishmaniose

Nähere Informationen erhalten Sie durch Anklicken der entsprechenden Links, bei weiteren Fragen steht Ihnen Ihr Tierarzt zur Verfügung.

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