Krankenstation

Wenn Tiere in der Tierarztpraxis oder Klinik   verbleiben müssen, sollten sie sicher und für die Gegebenheiten so bequem wie möglich untergebracht werden.

Tiere in Transportkörben untergebracht und gestapelt.Tiere die in Hygienisch einwandfreien Stallungen untergebracht sind und über ausreichet Platz verfügen.



 

In der linken Abbildung werden Katzen in Transportkäfigen gelagert. Zum einen ist das Platzangebot viel zu gering, zum anderen könnte ein Tier, das aus der Narkose   aufwacht, mit einem Bein in das Gitter kommen, in Panik geraten und sich dann verletzen. Auch Käfige aus Kunststoff oder glasfaserverstärkten Kunststoffen sind nur bedingt geeignet, da die Hygiene  -Anforderungen nur begrenzt erfüllt werden.  

Die professionellen Käfige sind eher in Tierkliniken oder sehr gut ausgestatteten Tierarztpraxen zu finden. Die Käfige sind aus rostfreiem Edelstahl gefertigt, wobei die Kanten abgerundet sind. Die Tür verfügt über einen Sicherheitsverschluss, sodass kein Tier versehentlich aus dem Käfig stürzen kann. Die glatten, sauberen Stahloberflächen sind sehr resistent gegen Verschmutzungen, wie Kot, Urin und Erbrochenem. Dadurch ist eine leichte Reinigung und Desinfektion der Boxen hygienisch optimal möglich. Es sind keine scharfen Kanten in Innenraum vorhanden, und die Gitterstäbe sind abgerundet und engmaschig angeordnet, wodurch das Verletzungsrisiko nahezu auf null reduziert werden kann. Katzen, die das Katzenklo umgraben und durch das Klumpstreu starke Verschmutzungen des Innenraums verursachen, können schnell und einfach gesäubert werden. Der Platz für jedes einzelne Tier ist an die Größe des Patienten angepasst, sodass Panikattacken nicht auftreten. Leider sind auch hier die Anschaffungskosten hoch, und für die Installation mit Dämmstoffen und Heizung fallen weitere Kosten an.

 

Tierkäfig mit Glastür und Instumenten zur Messung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit.Sauerstoffsteckdose mit Flowmeter und Luftbefeuchter.

 

 
 

Die Tierklinik   oder auch gut ausgestattete Tierarztpraxis verfügt meist über mehrere Stationen, damit beispielsweise Intensivpatienten die Ruhe genießen können, ohne dass sie durch Patienten, die aus der Narkose erwachen, gestört werden. Zusätzlich wird bei Intensivpatienten ein spezielles Monitoring mit Überwachungsgeräten durchgeführt, damit der kritische Gesundheitszustand nach Möglichkeit nicht tödlich endet. 

Tiere mit ansteckenden Krankheiten   werden auf sogenannten Isolierstationen untergebracht, die meist über einen separaten Zugang verfügen.