Laser

 

Hochwertige Instrumente sind feinmechanische Präzisionswerkzeuge, auf die sich der Operateur verlassen kann. So wird durch ein hochwertiges Instrumenten-Set nicht nur die Freude an der Arbeit des Chirurgen gesteigert, sondern auch die Sicherheit der Patienten erhöht und die Heilungsphase verkürzt. Denn je geringer das Trauma für den Patienten ist, desto kürzer ist die Erholungsphase, immer in Abhängigkeit zur Schwere des operativen Eingriffes.   Besonders für mikrochirurgische Eingriffe, die unter einem Operationsmikroskop durchgeführt werden, ist allerhöchste Präzision und zuverlässige Funktion der Instrumente ausschlaggebend.Kleiner Diodenlaser mit Lichtleiter und Handstück.Großer chirurgischer Hochleistungslaser.


 In der heutigen Zeit scheint ein Wort über einen magischen Klang zu verfügen -> 

LASER

Es bedeutet eigentlich nur: „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“ oder auf deutsch „Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung“. Im freien Handel sind sogenannte Therapielaser für 100 bis 1.000 Euro erhältlich mit fraglicher Wirksamkeit. 

In der Medizin werden Therapielaser mit niedriger Leistung eher für naturheilkundliche Anwendungen verwendet. Diese nutzen bestimmte Schwingungen einiger Stoffe und steuern die Laserenergie impulsweise in den erkrankten Bereich des Körpers. Hierdurch werden Mechanismen, die den Selbstheilungsprozess des Körpers in Gang setzen, angeregt. Das Gerät links im Bild ist ein solcher Therapielaser, bei dem Frequenzen und Intensität der Strahlung genau geregelt werden können. Es kann sowohl eine Laserakupunktur   punktgenau durchgeführt werden sowie die Bestrahlung einer größeren Fläche mit der Laserdusche. 

Chirurgische Diodenlaser oder YAG-Laser (Neodym-dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser) sind verhältnismäßig klein und handlich. Der Lichtstrahl kann durch ein Glasfaserkabel direkt an den Ort des Geschehens gesendet werden, was z. B. für den Einsatz in der Zahnheilkunde   sehr nützlich ist. Auch während endoskopischer Eingriffe kann dieser Laser eingesetzt werden. So können beispielsweise kleine Tumore   im Gehörgang eines Hundes einfach verdampft werden. Ein weiterer Pluspunkt für diesen Laser ist der Einsatz als Therapielaser bei niedriger Watt-Leistung, zum Beispiel bei der Behandlung   von Zerrungen, aber auch bei Schnupfen, wo man durch Bestrahlen des Nasenrückens eine beschleunigte Heilung erreichen kann. 

Chirurgische Hochleistungslaser (rechts im Bild der Tabelle) werden mit dem Gas Kohlendioxid betrieben. Sie sind recht leistungseffizient. In der Industrie werden sie vor allem zum Schneiden von Metallen, wie beispielsweise Aluminium, genutzt. Diese Laser-Klasse führt durch Verdampfung von Zellen saubere und präzise Schnitte durch, die kaum schmerzhaft sind und schnell verheilen. Tumorzellen werden verdampft und Gewebe   sauber getrennt, ohne zu bluten oder stark anzuschwellen. So kann eine Wunde komplikationslos verheilen. Da bei der erheblichen Laserenergie eine starke Rauchentwicklung stattfindet, wird das Operationsgebiet durch einen sterilen Luftstrom rauchfrei gehalten, damit die Sicht des Chirurgen nicht beeinträchtigt wird. Die Wartung ist etwas aufwendig, da zum Kühlen eine Kühlflüssigkeit verwendet wird, die regelmäßig erneuert werden muss. Die Spiegel im Arm können sich durch die Bewegung verschieben, sodass nach einiger Zeit die Nachjustierung erforderlich wird, die aufwendig und kostspielig ist. 

 

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