Narkoseüberwachung - Monitoring

Während einer Narkose   kann es zu Problemen mit der Atmung und dem Herzkreislaufsystem kommen. Damit der Patient während der Narkose keinen Schaden erleidet, ist eine sorgfältige Überwachung der Vitalzeichen erforderlich.  

Wenn überhaupt eine Geräteüberwachung infrage kommt, findet das Pulsoximeter in der Tierarztpraxis großen Anklang. Das Gerät misst die Herzfrequenz und die Sauerstoffsättigung im peripheren Blutstrom, wie beispielsweise der Zunge, den Zehen, der Pfoten oder am Schwanz. Sollte der Patient aufwachen, beginnt die Herzfrequenz zu steigen. Treten Kreislaufstörungen auf, verlangsamt sich die Herzfrequenz unterhalb des Normbereiches, und die Sauerstoffsättigung verringert sich. Der Tierarzt   kann dann sofort die notwendigen Gegenmaßnahmen ergreifen.

 

Gerät zeigt die Werte im Display an.Bildschirm der eine Vielzahl von Vital-Parametern anzeigt.



 

Ein professioneller Narkosemonitor ist High-Tech pur. Hier werden die Atemgase genau untersucht, und das Kohlendioxid in der Ein- und Ausatemluft kann so bestimmt werden. Auch der Sauerstoff im Atemgemisch sowie Lachgas und Narkosemittel können genau gemessen werden, und der Gasdruck im Atemsystem wird ebenfalls kontinuierlich überwacht. Diese Überwachungsgeräte können aber noch mehr. Der Kreislauf wird durch Pulsoximetrie, das Elektrokardiogramm und den Blutdruck genauestens unter die Lupe genommen. Kommt es zu einem Abfall des Blutdrucks, eine verringerte Sättigung des Blutes mit Sauerstoff oder gar zu Herzrhythmusstörungen, werden diese sofort automatisch erkannt und ein umgehender Alarm ausgelöst, sodass der Tierarzt sofort einschreiten und eine Schädigung des Patienten abwenden kann. Leider sind diese Geräte sehr teuer, benötigen gut ausgebildetes Personal, z. B. einen Narkosetierarzt, und müssen regelmäßig gewartet werden. Auch die damit verbundenen Verbrauchsmaterialien, wie Sauerstoffsensor und Gasflusssensor, müssen 2 – 3mal pro Jahr erneuert werden.

 

 

 

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