OP-Tisch

Der Operationstisch dient der sicheren Lagerung eines Patienten während der Operation. Gleichzeitig soll durch eine entspannte Körperhaltung der operierende Tierarzt   vor Rücken- und Nackenschmerzen bewahrt werden. 

Einige Tierärzte führen, wie man im Netz leider sehen kann, Operationen auf dem Küchen- oder Wohnzimmertisch in privaten Haushalten durch. Nicht nur werden dabei alle hygienische Aspekte völlig vernachlässigt, sondern es sind im Falle einer akuten Notfallsituation die Rettungsmöglichkeiten doch sehr eingeschränkt. 

Untersuchungstische verfügen über eine hygienisch einwandfreie Oberfläche aus Edelstahl. Diese kann zur Unterkühlung des Patienten führen. Eine Auflage, wie z. B. eine Gummimatte, schützt den Patienten. Zur Fixierung des narkotisierten Tieres sind Haken an der Unterseite vorhanden. Der Abstand ist jedoch nicht variabel und kann somit nicht an die Größe des Hundes, Katze oder Kleintiers angepasst werden. Die Höhe des Tisches ist häufig nicht verstellbar.

 

Stahltisch auf dem ein Hund liegt.

Hund auf einem Behandlungstisch, der wenig Komfort für Patient und den Chirurgen bietet. Kosten: € 550.-.


 

OP-Tisch mit zwei Motoren, 2 Wärmeeinheiten und Zubehör.

Professioneller Operationstisch für die Tiermedizin mit viel Zubehör. Der Patient kann in nahezu jeder Position gelagert werden. Kosten bis ca. €16.000.


 

Ein profesioneller Operationstisch für den Tiermediziner bietet eine schmale Tischplatte, die verhindert, dass der Chirurg stark gebeugt über dem Patienten sitzt oder steht, was sehr rückenschonend ist. Die Tischplatte ist strahlendurchlässig, wodurch der Patient während einer Operation auf dem Tisch auch geröntgt werden kann. Die Tischplatte ist beheizbar, damit das Tier während der Operation nicht unnötig auskühlt. Durch elektrische Motoren kann die Höhe des Tisches individuell angepasst und die Tischplatte gekippt werden. Rollen unter den Tischbeinen machen ihn außerdem sehr beweglich. Seitlich angebrachte Normschienen erlauben es, ein Tier jeder Größe bequem zu fixieren und eine Reihe an nützlichen Erweiterungen direkt mit dem Tisch zu verbinden. So können Halter für Beatmungsschläuche, Überwachungskabel und Infusionen an den Leisten befestigt werden. Zu operierende Gelenke, wie beispielsweise das Kniegelenk, werden optimal für den Eingriff durch bewegliche Stangen gehalten und erlauben physiologische Bewegungen zur Überprüfung des Erfolges während der Chirurgie  . Stützen für mikrochirurgische Eingriffe sowie Vakuumkissen vervollständigen die Palette der Hilfsmittel.

 

 

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