Ultraschall

 

Tragbares Ultraschallgerät, die Tastatur ist runtergeklappt.Hochleistungsultraschallgerät zeigt das Herz einer Katze untersucht durch die Speiseröhre des Tieres in Narkose.



Einfache Ultraschallgeräte aus China sind schon für € 1.000 bis € 5000 zu erwerben. Zu diesen Geräten ist meist nur ein oder bestenfalls ein zweiter Schallkopf erhältlich. Die Auflösung ist recht schlecht und gerade ausreichend, um Steine in einer Harnblase aufzufinden. Hierzu im Vergleich das High-End-Gerät mit einem Preis von € 35.000 bis € 150.0000. Diese Geräte verfügen über einen Hochleistungs-Computer, der die Signale verarbeitet. Bildverarbeitungs-Routinen, wie beispielsweise eine spezielle Höchstauflösungsfunktion des Bildes, Bildverbesserung, wie das Sono-CT  , 3-D- und 4-D Untersuchungen sind in der Tiermedizin nicht üblich. Durch die Doppler, Powerdoppler und Gewebedoppler, z. B. TDI, können selbst die schwachen Blutströme in den feinsten Blutgefäßen gemessen werden. Somit können auch in der Tiermedizin wichtige Untersuchungen mit dieser modernen Technik durchgeführt werden, wenn auch die Erfahrung des Untersuchers eine große Rolle spielt.

 

 11 Unterschiedliche Schallköpfe von der Endoskopischen TEE bis zum Intraoperativen Scanner.

Die Schallköpfe bilden die Augen des Ultraschallgerätes. Leider sind sie recht teuer und nur für einen begrenzten Zeitraum einsatzfähig, da sich die Kristalle im Inneren abnutzen. Die Kosten für einen Schallkopf variieren von € 2.500 bis € 38.000. Je nach Aufgabenbereich können unterschiedliche Modelle eingesetzt werden. Zur Untersuchung des Herzens werden andere Schallköpfe benötigt als für die Organe der Bauchhöhle. Blutgefäße können während einer Operation mit Hilfe von speziellen chirurgischen Schallköpfen aufgesucht werden. Durch bewegliche endoskopische Schallköpfe können Organe, wie beispielsweise die Herzklappen, in nie da gewesener Weise optimal dargestellt werden, sodass Veränderungen sichtbar werden, die mit anderen Schallköpfen nicht erkannt werden können. Im Allgemeinen berechnen Tierärzte trotz der hohen Anschaffungskosten für eine Untersuchung nur zwischen 34 und 120 Euro, unabhängig davon, welches Equipment zum Einsatz kommt.

 

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