Die Birma Katze

BirmakatzeDie Birma Katze (auch oft als „Heilige Birma“ bezeichnet) ist eine Halblanghaarkatze, um die sich viele schöne Legenden ranken. Angeblich war ihre Urahnin eine Tempelkatze in Burma, die einem sterbenden Priester beistand und dadurch von der Göttin des Tempels ihr Aussehen mit den schönen weißen Pfoten, den saphirblauen Augen und dem hellen Fell erhielt.

Eine trächtige Birmakatze soll dann Anfang des 20. Jahrhunderts nach Frankreich mitgebracht worden sein, wo dann mit der Zucht begonnen wurde. Sicher belegt ist jedenfalls, dass in Frankreich in den 30-er Jahren ein intensives Zuchtprogramm aufgestellt wurde, wobei Bicolor-Langhaarkatzen mit Siamkatzen gekreuzt wurden. Wie auch immer, diese Rassekatzen gelangten dann von Frankreich in die USA und wurden in diesen beiden Ländern in den Jahren 1966/67 als eigenständige Rasse anerkannt.

BirmakatzeDie Birma Katze darf nicht verwechselt werden mit der Burma Katze, die eine eigene Rasse darstellt.
Die Birma Katze ist eine mittelgroße, kräftige, massige Katze mit langem, nicht gedrungenen Körper. Das Gewicht eines Katers beträgt durchschnittlich 4 – 6 kg, das einer Katze ca 3 – 4,5 kg. Ihr Kopf ist kräftig, rund und breit mit vollen Wangen. Die Nase ist mittellang, ohne Stop, ihre saphirblauen Augen sind weit auseinander stehend und fast rund. Ihre Ohren sind klein bis mittelgroß mit abgerundeten Spitzen und leicht nach vorn geneigt. Sie schreitet auf kurzen, stämmigen Beinen durch’s Leben mit großen, abgerundeten Pfoten. Ihr Schwanz ist mittellang mit einem buschigen Ende, wie ein Federbusch. Ihr Fell ist lang und seidig mit einer vollen Halskrause, jedoch nicht so dicht wie das der Perser. Es hat wenig Unterwolle, wodurch es nicht leicht vefilzt und somit sehr pflegeleicht ist. Die Birma wird inzwischen in 20 Farbvarietäten gezüchtet. Die bekannteste und beliebteste ist jedoch nach wie vor die ursprüngliche Variante mit einem milchigen Cremeton, den dunklen Seal-Points und den für diese Rassekatze typischen blütenweißen Pfoten, den „Handschuhen“ mit einem weißen umgekehrten “V“ an der Rückseite der Hinterbeine, den sogenannten „Sporen  “. Ihre Stimme ist zart und leise.

BirmakatzeWie alle Point-Katzen sind Birmakatzen bei der Geburt   fast weiß. Im Gegensatz zu vielen anderen Rassekatzen sind sie jedoch verhältnismäßig schnell erwachsen, und eine Kätzin kann schon mit sieben Monaten ihre erste Rolligkeit haben.

In der Birma findet man alle guten Eigenschaften der Perser und der Siam vereint. Sie ist eine ausgeglichene Katze, nicht so ruhig wie eine Perserkatze, aber auch nicht so lebhaft wie die Siam. Sie ist eine perfekte Familienkatze, sanft, verspielt, neugierig, sehr anhänglich und auch ein wenig besitzergreifend. Sie verträgt sich gut mit Kindern und auch anderen Haustieren und ist sehr menschenbezogen. Sollte sie tagsüber lange allein bleiben müssen, wird empfohlen, ihr einen Spielgefährten zur Seite zu stellen. Sie ist auch gesundheitlich robust und kann sowohl als Wohnungskatze gehalten werden als auch als „Freigänger“. Ihre Lebenserwartung liegt bei ca. 15 – 20 Jahren.

 

Züchter der Birma Katze:  http://www.die-heilige-birma.de         

                                         http://www.chaplin-birmas.de               

In der Welt der Tiere ist eine kleine Katze dasselbe wie eine Rosenknospe in einem Garten.

Robert Southhey

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