Die Burmakatze

BurmakatzeDie Burmakatze, auch bekannt unter dem Namen Burmese, stammt aus dem ehemaligen Birma (englisch Burma | heute Myanmar) und ist eine orientalische Kurzhaarkatze. Eine im Jahre 1933 von einem amerikanischen Arzt aus Birma nach Kalifornien mitgebrachte Katze gilt als die Mutter dieser eleganten Rassekatze, denn mit ihr begannen die Zuchtbemühungen in den USA.. Da nicht genügend Zuchtmaterial zur Verfügung stand, wurden ab und zu Siamkatzen in diese Rasse eingekreuzt. 1936 als Rassekatze anerkannt, wird die Burmesin heute vor allem in den USA, Australien und Großbritannien gezüchtet. In den 50-er Jahren gelangte diese Katze dann auch nach Europa, wo sie sich schon bald sehr großer Beliebtheit erfreute und heute mit zu den begehrtesten Edelkatzen zählt. Rassestandards für die USA und Europa sind unterschiedlich.

BurmakatzeDie Burmakatze darf nicht verwechselt werden mit der Birmakatze, die eine eigene Rasse darstellt!
Die Burmakatze ist eine mittelgroße, stämmige und muskulöse Katze mit breiter Brust und geradem Rücken. Das Gewicht eines Katers beträgt ca.5 – 6 kg, das der Katze liegt bei ca. 3 – 3,5 kg. Ihr Kopf ist rund mit breiter, kurzer Schnauze, einem ausgeprägten Kinn und einer breiten Stirn sowie weit auseinander stehen Ohren, deren Spitzen abgerundet sind und die etwas nach vorn geneigt sind. Ihre Nase hat einen deutlichen Break. Ihre großen, mandelförmigen Augen stehen weit auseinander und haben einen orientalischen Schnitt. Die Augenfarbe soll sehr intensiv sein und kann von Goldgelb bis bernsteinfarben variieren. Der Schwanz der Burmakatze ist mittellang und gerade mit rundlicher Spitze. Die Beine sind schlank und lang und gut proportioniert mit zierlichen, ovalen Pfoten.

Das dichte Fell der Burma ist kurz und eng anliegend mit dünner Unterwolle und klaren Farben, wobei die Ohren und das Gesicht etwas dunkler sind. Ihr Fell ist sehr pflegeleicht. Am Anfang der Zuchtbemühungen existierte nur die braune Fellfarbe; inzwischen wurden jedoch schon mehr als 10 Farbschläge von den Zuchtverbänden anerkannt.

BurmakatzeDie Burma ist eine elegante, lebhafte, sehr aktive und intelligente Katze mit einer großen Portion von Eigenwilligkeit. Im Haushalt eines katzenerfahrenen Menschen ist sie ein idealer Gefährte. Sie lernt schnell und ist extrem anhänglich und fordert gebührende Aufmerksamkeit ein. Sie ist bis ins hohe Alter verspielt und sehr verträglich und sozial, auch mit anderen Haustieren, und da sie nicht gerne lange allein bleibt, wäre ein Spielgefährte, sei es eine andere Katze oder auch ein Hund, für sie ideal. Ihre Stimme ist zwar markant, aber nicht ganz so laut wie die der Siam, jedoch ist die Burma durchaus „gesprächig“. Aufgrund ihrer Anhänglichkeit wird sie auch als „Menschenkatze“ bezeichnet.

Eine rassetypische Erkrankung  , die bei der Burma auftreten kann, ist das kongenitale Vestibularsyndrom, eine Erkrankung des Innenohrs mit Gleichgewichtsstörung und eventueller Taubheit. Entsprechende Erkundigungen über die Zuchttiere sollten beim Züchter eingeholt werden. Ansonsten ist die Burma jedoch eine gesundheitlich sehr robuste Edelkatze. Sie hat eine hohe Lebenserwartung und kann durchaus um die 17 Jahre alt werden.

 

Züchter der Burma Katze: http://www.burmesen-von-rackersville.de     

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